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Nintendo 3DS: Hardware-Test Special

  Nintendo 3DS 

Das Menü und die Benutzerführung

Startet der Käufer zum ersten Mal das System, wird er gebeten, dieses zu personalisieren - Name, Geburtsdatum, Lieblingshintergrundfarbe. Hat man die nötigen Einstellungen absolviert, verzaubert das Gerät erstmalig mit einem 3D-Bild - ein simples Logo. Und doch überzeugend. Es wirkt wie ein Materie gewordener Schriftzug hinter einer kleinen Scheibe, zum Greifen nahe. Im Menü selbst, das sich stark an der Benutzerführung der Wii anlehnt, könnt ihr bequem zwischen den einzelnen Programmen scrollen, diese anordnen, wie ihr möchtet, oder vergrössern wie auch verkleinern. War es noch möglich, beim DSi via Tastenkombi die Helligkeit im laufenden Betrieb zu ändern, muss man nunmehr den Home-Button drücken, um das Icon zur Helligkeitsregelung zu finden. Das Pausieren der Software klappt bislang nur in nativen 3DS-Spielen - Games des Vorgängersystems können zwar auch abgespielt werden, müssen jedoch auf dieses Feature verzichten. Bis zu 60 Programme liessen sich auf der virtuellen Oberfläche ablegen - ein Zeichen dafür, dass Nintendo wohl die Erweiterung des Handhelds mit Applikationen forcieren wird.

Nintendo 3DS Bild

Die Fotofunktion

Ein weiteres Gimmick des 3DS sind seine drei Kameras - eine innen, zwei aussen. Der Clou hierbei: Ihr könnt 3D-Fotos eurer Umgebung schiessen. Der räumliche Eindruck ist auch nach der Aufnahme unglaublich plastisch. Wer will, kann die Fotos im Nachhinein auch in 2D betrachten und diese Version von der SD-Karte auf den PC ziehen. Kleine Bearbeitungen der optischen Meisterwerke sind ebenfalls möglich, dann aber nur in plattem 2D. Schade auch: Die Auflösung und Rauschunterdrückung der Kamera reichen kaum über die Qualität schneller Schnappschüsse hinaus.

Musik-Player

Unter dem Menüpunkt Nintendo 3DS Sound verbirgt sich ein kleines Aufnahme- und Abspiel-Tool. Insbesondere die Abspielfunktion wurde stark erweitert und bietet nun neben dem AAC-Format (welches schon der DSi beherrschte) auch das gängigere MP3-Format mit bis zu 320 kbps. Die Soundqualität geht vollkommen in Ordnung, die Lieder werden schön klar und ohne grössere Frequenzschwankungen wiedergegeben. Lediglich die Lautstärke ist - dank Eurovorschrift - etwas zu leise, sowohl über Kopfhörer als auch über die internen Stereolautsprecher. Prima: Dank Unterstützung von SDHC können auch grössere Speicherkarten mit den eigenen Tracks gefüttert werden - die Musiksammlung ist dennoch auf 3.000 Tracks begrenzt.

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Mii-Maker und StreetPass Mii-Lobby

Nutzer der Wii kennen sicherlich die Miis - kleine Alter Egos, die in vielen Spielen präsent sind. Mit dem Mii-Maker können diese erstellt werden - entweder frei Schnauze oder mit Fotovorlage, wobei selbst dabei die grundlegenden Einstellungen selbst vorgenommen werden müssen. Hat man auf dem eigenen System die StreetPass-Funktion aktiviert und trägt man den 3DS spazieren, kann das Gerät drahtlos mit anderen Geräten interagieren und lädt von diesen auch die Miis samt Kurznachricht herunter. In der StreetPass Mii-Lobby können die Kreationen anderer Spieler begutachtet und in kleineren Spielen eingesetzt werden.

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Andy Wyss am 25 Mrz 2011 @ 17:16
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