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Heroes of Might & Magic V: Review

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Die Welt stand Kopf, als vor einigen Jahren Entwickler 3DO Insolvenz anmelden musste. Doch nur wenige Tage nach der Pleite war die Zukunft des wohl beliebtesten Runden-Strategie-Spiels Heroes of Might & Magic gesichert. Publisher Ubisoft schnappte sich die Veröffentlichungsrechte und vergab die Lizenz an Nival Interactive, die schon reichlich Erfahrung mit Strategie-Spielen sammeln konnten. Nach dem öffentlichen Beta-Test steht nun die finale Verkaufsversion im Handel. Wir konnten uns schon einige Tage vorab etwas genauer in der Welt von Ashan umsehen. Wie sich das Spiel letztlich schlägt, erfahrt ihr in unserem Testbericht.

Die Geschichte, die hinter Heroes V steckt, ist relativ einfach gestrickt. Dämonen aus den Tiefen der Hölle überschwemmen das Land von Ashan und vernichten Dörfer, Städte und jedes menschliche Leben, das sich in ihren Weg stellt. Nun liegt es an euch, in insgesamt sechs Kampagnen zurückzuschlagen, die Völker dieser Welt zu einen und das Böse, oder aber auch das Gute, zu vernichten.

Fans der Serie werden sich schon nach wenigen Minuten zurechtfinden. Am Spielprinzip hat Entwickler Nival Interactive kaum etwas gedreht - und das ist auch gut so! Wie eh und je steuert ihr eure angeworbenen Helden Zug für Zug durch eine wundervolle Märchenlandschaft. Auf euren Reisen durch die Welt von Ashan trefft ihr auf mächtige Kreaturen, die Ortschaften und Wege bewachen und jeden töten, der sich ihnen nähert. Herzstück einer jeden Mission ist eure Hauptstadt. Zu Beginn ist diese lediglich mit einigen Gebäuden ausgestattet, doch im Laufe des Spiels könnt ihr euren Regierungssitz zu einem wahren Bollwerk ausbauen. Der Ausbau verschlingt allerdings Unmengen an Gold und Rohstoffen, die auch in Heroes V nicht auf den Bäumen wachsen. So müsst ihr mit euren Helden in die Ferne ziehen, Rohstoffminen erobern oder die Wächter sagenumwobener Schätze besiegen, um so an das begehrte Gold zu gelangen. Weitere Rohstoffe sind Quecksilber, Edelsteine, Holz, Schwefel, Kristalle und Erz. Habt ihr einmal einen Rohstoff in nicht ausreichender Menge verfügbar, könnt ihr im Marktplatz Rohstoffe zu Wucherpreisen tauschen.

Pro Tag verfügt ihr nur über eine begrenzte Anzahl von Bewegungspunkten. Habt ihr alle aufgebraucht, könnt ihr in eurer Stadt allenfalls ein neues Gebäude errichten, genügend Rohstoffe vorausgesetzt. Danach ist die Runde beendet und ein neuer Tag bricht an. Sieben Tage hat die Woche und so lange dauert es auch, bis ihr in eurer Festung neue Soldaten anwerben könnt. Da die Wege zurück zu eurer Burg manchmal ziemlich weit sind, könnt ihr auch unterwegs in Bauernhöfen oder Türmen neue Soldaten rekrutieren. Selbstverständlich ebenfalls nur einmal pro Woche. Wie ihr seht, lohnt sich ein wiederkehrender Besuch jede Woche allemal. Die Unsitte aus einem der Vorgänger, dass auch normale Truppen ohne Held durch die Lande ziehen können, haben die Entwickler zum Glück nicht übernommen. Jede Armee braucht einen Helden, um sich fortzubewegen und so ist es nicht verwunderlich, dass Nival besonders viel Aufmerksamkeit den Helden gewidmet hat. So gibt es in Heroes V alleine über zweihundert Fertigkeiten und vierzig Zauber, die eure Helden im Laufe des Spiels erlernen können. Die erlernten Fähigkeiten könnt ihr nicht nur im Kampf, sondern auch auf der Übersichtskarte anwenden. So gibt es eine Teleportationsfähigkeit, die euch an sonst unerreichbare Orte beamen kann.

Heroes of Might & Magic V
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Alexander Boedeker

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Alexander Boedeker am 18 Mai 2006 @ 19:30
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