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Hinterland - Das neue Königreich: Review

  Personal Computer 

Nach zahlreichen Spielen wie SimCity Societies, Kinder des Nils und Caesar IV bemüht sich die Spieleschmiede Tilted Games, eine neue Richtung einzuschlagen. Mit Hinterland, einem Mix aus Diablo und Aufbau-Strategiespiel, versucht sie sich als unabhängiger Indie-Entwickler. Zwar kann man auf diesem Wege seinen eigenen Wünschen und Ideen nacheifern und muss nicht auf einen Publisher hören, dennoch verbergen sich auch hier potentielle Gefahrenquellen, da eben kein starker Partner mit entsprechenden finanziellen Mitteln einem den Rücken freihält. Können wir in Hinterland eine glanzvolle Stadt errichten oder nur ein müdes Provinznest? Wir verraten es euch!

Die Welt ist erobert, die Schlachten sind geschlagen und die weissen Punkte auf den Landkarten getilgt. Was also bleibt noch zu tun? Im Grunde nicht viel, wären da nicht die fiesen Orks und Goblins, die ekligen Spinnen sowie die wirklich hässlichen Untoten im Hinterland. Um dem König eine blütenreine Weste zu verpassen, muss ein Held in Erscheinung treten, der sich diesen lästigen Problemen tapfer entgegenstellt. Mit wenigen Mausklicks ist er erschaffen, der perfekte Draufgänger. Schnell noch einen Namen vergeben, den Charakterhintergrund - hier werden gewisse Charaktereigenschaften definiert - auswählen, und schon kann das Abenteuer beginnen. Damit auch das Hinterland in voller Pracht erscheint, wird vor jedem Spielbeginn per Zufallsgenerator die Welt neu zusammengewürfelt.

Umgeben von Monstern und anderen fiesen Bewohnern des Hinterlands fristet eure Siedlung am Anfang des Spiels ein trauriges Dasein. Lediglich ein schmuckloser Aussenposten steht stellvertretend für eure blühende Siedlung, die künftig an diesem Ort entstehen soll. Anders als bei den Siedlern oder in der Welt von Anno, könnt ihr eure Stadt nur passiv erweitern. Durch Besucher, die sich in eurem Dorf niederlassen wollen, könnt ihr eure Heimat ausbauen. Je nach vorhandenen Rohstoffquellen, Ruhm und bereits installierten Einrichtungen kündigen sich die unterschiedlichsten Bauern, Handwerker, Söldner oder Hellseher an, in eurer Stadt eine Bleibe finden zu wollen. Durch einen einmal in Gold gezahlten Obolus lässt sich der entsprechende Gast in eurer Siedlung nieder, baut automatisch ein Haus und beginnt mit seiner regulären Tätigkeit.

Während Bauern oder Fallensteller für kontinuierlichen Nachschub an Lebensmitteln sorgen - eure Dorfbewohner verbrauchen pro Tag eine bestimmte Menge an Nahrungsmitteln - verbringen Handwerker ihren Tag damit, für euch am laufenden Band neue Gegenstände herzustellen. Welcher Gegenstand sich aktuell in Arbeit befindet, zum Beispiel ein Schwert, eine Rüstung oder ein Bogen, ist jedoch dem Zufall unterlegen. Söldner tragen zu eurer Verteidigung bei, während Kaufleute neues Geld scheffeln und unnütze Gegenstände wieder veräussern. Fast alle Gebäude lassen sich durch das nötige Kleingeld upgraden, und auch die dort einquartierten Bewohner und Arbeiter können durch zusätzliche Gegenstände schneller und besser ihren Tätigkeiten nachgehen.

Hinterland - Das neue Königreich
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Alexander Boedeker

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Alexander Boedeker am 20 Nov 2008 @ 16:30
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