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oczko1 Besucher Kommentare
Geschrieben von Widimo um 18 Mrz 2014 @ 15:12
Ich glaub die Allgemeinheit sieht in Videospielen nur eine Unterhaltung und Zeitvertreib, da viele einfach keine Ahnung von der Materie haben.

Ich sehe das ja selber bei meinen Eltern, die denken auch immer nur "Dummes rumgeblödel am Computer." "Rumgeballer!" "Für den Mist Geld aus den Fenster werfen." und die Medien unterstützen das natürlich auch noch.

Das Videospiele aber mittlerweile mehr Kunst beinhalten als fast jeder Kinofilm, sieht keiner.

@Tennou
Seh ich genau so!
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Von Widimo editiert am 18 Mrz 2014 @ 15:13

Geschrieben von No Name (Kein Mitglied) um 18 Mrz 2014 @ 12:32
Wie recht du hast!
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Geschrieben von Tennou um 18 Mrz 2014 @ 12:24
Ja aber das mein ich doch. Dieser "Schutzzweck".
Geschützt werden sollen kleine Kinder. Und das ist Bullshit. Vorallem in einem ab 18 Spiel.
Diese Sichtweise des Gesetzgebers muss dringend überarbeitet werden.
Das sollte innerhalb von 2 Minuten jeder Richter auf die Reihe bekommen.

Ich bin wirklich auf dieses pädagogische Nachkriegszeit-Adventure gespannt.
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Geschrieben von Daniel Boll um 18 Mrz 2014 @ 12:15 GBase-Mitarbeiter
Ursächlich ist wohl immer noch ein Urteil von 1994, das damals die bundesweite Beschlagnahme von Wolfenstein 3D zur Folge hatte. Zusammenfassung:

"Der Schutzzweck des § 86a StGB gebietet es, dass in Computerspielen keine Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen gezeigt werden. Insoweit kommt es nicht darauf an, dass sich die verbotenen Kennzeichen und Symbole bei dem Spiel "Wolfenstein 3D" in den Spielräumen befanden, die dem Feind zuzuordnen sind. Wäre eine derartige Verwendung von verbotenen Kennzeichen in Computerspielen erlaubt, dann wäre es kaum noch möglich, einer Entwicklung zu ihrer zunehmenden Verwendung in der Öffentlichkeit entgegenzuwirken, was der Zielrichtung des § 86a StGB zuwiderlaufen würde."

http://www.technolex-anwaelte.de/user_data/OLG_Frankfurt_a.M._1_Ss_407_97.pdf

Seitdem hat es wohl bewusst kein Publisher mehr auf einen klärenden/weiterführenden Prozess ankommen lassen. Und darum wird lieber präventiv zensiert.
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Von Daniel Boll editiert am 18 Mrz 2014 @ 12:16

Geschrieben von Tennou um 18 Mrz 2014 @ 12:04
Ich errinere daran, dass das letzte deute Datenschutzgesetz von 1990 stammte und auch erst kürzlich aktualisiert wurde.
Auf die Schnelle finde ich nicht, von wann dieser Umgang mit NS-Symbolen in Computerspielen stammt, aber ich vermute mal, dass es sogar aus dem Ende der 1980er Jahre stammt, als Computerspiele noch als etwas galten, dass ausschließlich für Kinder bestimmt ist.
Leider ist dieses Gesetz nur eines auf einer ewig langen Liste, an Gesetzen, die mal DRINGEND aktualisiert werden müssen. Und noch mal leider... steht dieser Punkt mit sicherheit ganz unten auf dieser Dringlichkeitsliste.
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Geschrieben von Daniel Boll um 18 Mrz 2014 @ 09:54 GBase-Mitarbeiter
Es fehlt schlicht an einem (höchst-)richterlichen Urteil.
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Geschrieben von No Name (Kein Mitglied) um 18 Mrz 2014 @ 09:50
Sorry, aber ich verstehe Herrn Engelhards Aussagen nicht ganz.

In Filmen, Dokumentationen, usw. ist es rechtlich erlaubt Propagandamittel zu zeigen aber in Videospielen nicht?

Liegt das daran, dass Videospiele nur von der USK mittlerweile als Kunst angesehen werden?
Hier wird kein Wort darüber verloren, warum?

"Denn laut Gesetz ist die Verwendung solcher Kennzeichen grundsätzlich strafbar. Und hier sagt die Rechtsprechung eindeutig, dass in Computerspielen keine Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen gezeigt werden dürfen."

Ergibt für mich und sicher für viele andere überhaupt keinen Sinn, das bedeutet, dass man mal anklopfen sollte und die obersten danach fragt.

Denn ob nun NS Symbole in Filmen oder Spielen gezeigt werden ist doch eigentlich nach dieser Aussage egal, es liegt alleine daran, dass im Gesetz steht, egal ob Computerspiele als Kunst anerkannt werden keine NS Symboliken gezeigt werden dürfen.

Damit ist der Fisch doch schon geputz und man muss nicht weiter diskutieren.
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