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Alien - Isolation: First Look

Personal Computer Playstation 3 Playstation 4 XBOX 360 Xbox one 
Hersteller: Creative Assembly
Publisher: SEGA
Genre: Action: Adventure
Creative Assembly hat sich mit der Total-War-Reihe einen Namen im Strategiegenre gemacht. Um so erstaunlicher, dass sich das Team mit Alien: Isolation nicht nur in den Action-Adventure-Bereich wagt, sondern dazu noch an eine regelrechte Kultlizenz. Wir kamen in den Genuss einer Vorschauversion und verraten euch, warum da tatsächlich ein möglicher Stern des Survival-Horrors am Himmel erkennbar ist.

Alien-und-Maus-Spiel

Als Amanda Ripley, Tochter der Filmheldin Ellen Ripley, schleichen wir uns durch das Raumschiff Sevastopol, auf dem ein Alien sein Unwesen treibt. Unsere Vorschauversion ist bereits deutsch lokalisiert und wartet mit professionellen Sprechern auf. Dazu gibt's Kontakte mit überlebenden Bordmitgliedern, teils über den noch funktionierenden Bordfunk. Ein kleines Wunder, sind doch zahlreiche andere Systeme der Sevastopol ausgefallen. Unterbrochene Stromversorgungen versperren uns den Weg in Räumlichkeiten. Hier und da ist die Luft aufgrund abgeschalteter Reinigungsfilter regelrecht neblig-stickig. Wo der Strom noch fliesst, ist mancherorts ein Zugangscode oder eine ID-Karte notwendig. In den düsteren Korridoren flackern Lichter, liegt allerlei physikalisch beeinflussbares Bordgerümpel herum. Poster zieren die Wände, diverse Zeitschriften Böden und Tische.

Was zu Beginn noch wie ein eher seichter Sightseeing-Trip durch die filmartige Kulisse à la "Alien: Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt" anmutet, wird wenig später zum Horrortrip. Vergesst die Aussage des Herstellers, dass man das Alien bei leisem Vorgehen womöglich nie zu Gesicht bekommen wird. In der Vorschauversion präsentierte sich uns ein ganz anderes Bild. Als Amanda Ripley werden wir von den anderen Überlebenden, die sich teils sicher in hermetisch abgeriegelten Räumen befinden, durch die Gegend gescheucht. Bringe hier ein System wieder zum Laufen, besorge dir dort eine Schlüsselkarte. Was als Aufgabenstellung trivial klingt, entpuppt sich als spannender Spiessrutenlauf, denn das Alien wird uns schon bald im Rahmen einer Skriptsequenz wortwörtlich vor die Nase gesetzt. Ein erster Versuch, es mit unserem Revolver niederzustrecken, scheitert kläglich. Alien: Isolation ist eben nicht die Popcorn-Action mit mächtigen Wummen und zartbesaiteten Aliens, die bei der kleinsten Berührung zerplatzen. Nein, unsere Revolvertreffer scheinen das Biest bestenfalls zu kitzeln, haben wir doch kurz darauf seinen Schwanzstachel in unseren Eingeweiden. Nur eine von vielen möglichen Hinrichtungsvariationen, an denen das Spiel uns nach Unachtsamkeiten teilhaben lässt.

Wir lernen also, dass wir dem blinden Passagier besser aus dem Weg gehen, trauen uns schon gar nicht mehr, unsere Taschenlampe zu nutzen, geschweige denn uns aufrecht fortzubewegen. Zu hell, zu laut, zu gefährlich. Klingt nach Amnesia? Ist es auch, nur dass uns das Alien aufgrund seiner flinken Bewegungen und offensichtlich exzellenten Kenntnis der Sevastopol noch ein Stück mehr Respekt einflösst, als das Gruselkabinett von Frictional Games - und das will etwas heissen.

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Daniel Boll


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Daniel Boll am 27 Aug 2014 @ 11:15
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