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Aliens vs Predator: First Look

Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 
Hersteller: Rebellion
Publisher: SEGA
Genre: Action: 3D-Shooter
Nach über zehn Jahren seit dem ersten Teil der Aliens vs. Predator-Reihe, kommt nun Rebellion mit dem dritten Teil zurück. Wir konnten auf der gamescom einen ersten Eindruck von dem Spiel bekommen.

Im All hört dich niemand...

Der Plot um Aliens vs. Predator ist denkbar einfach gehalten. Zeitlich spielt das Spiel 30 Jahre nach den Vorkommnissen aus dem Film Alien 3. Die Marines werden zu einer Rettungsmission auf die Kolonie des Planeten BG-386 gerufen. Und dort kommt es natürlich zu einer unangenehmen Überraschung. Als Marine muss man sich nun in düsteren Umgebungen der fiesen Giger-Aliens erwehren. Dabei spielt auch das Säureblut der Aliens eine wichtige Rolle, denn auch tot kann ein Alien noch immer für einen Menschen gefährlich sein. Dargestellt durch eine unscheinbare, durchsichtige Wolke, sollte der Spieler noch kurz warten, bevor er in die Nähe eines Kadavers geht. Mit dabei sind wieder etliche aus den vorherigen Spielen und Filmen bekannte Waffen, natürlich inklusive dem typischen rrrrrrrrrrrd-rrrrrrrrrrrd-Geräusch der futuristischen Maschinengewehre und dem Bieb der Bewegungsmelder. Neu ist auch der aus den Filmen bekannte Flammenwerfer, den man als Marine nutzt, um dunkle Ecken von der Weltraumbrut zu säubern.
Grafisch ist Aliens vs. Predator natürlich auf aktuellem Niveau, auch wenn bei der gamescom-Demo anscheinend noch nicht alle Effekte integriert waren. Aber bis zum Release im Februar 2010 ist ja noch genug Zeit.

Zu hart für Deutschland?


Die Jungs von Rebellion haben uns ganz neue Szene aus dem Alien-Part gezeigt. Wer die alten Teile kennt, wird einige Neuerungen erkennen. Damals war es noch hakelig, mit einem flinken Alien an den Wänden und Decken herumzukrabbeln, aber im dritten Teil soll es ein verbessertes HUD geben, das dem Spieler immer anzeigt, wo unten ist, und so bleibt die Orientierung meist bestehen. Das Alien, welches immer wieder durch eine Art Gedankenübertragung Befehle seiner Königin erhält, kann auch alternative Wege benutzen, für die Menschen zu klein sind. Auch hier wird optisch markiert, wenn solch ein Durchschlupf in der Nähe ist. Alles schön in die Umgebung integriert, was auch perfekt zur Sicht des Aliens passt, die in einer Art Fischaugenoptik gehalten ist. Sieht man als Alien solch einen Durchgang, genügt ein kurzer Druck auf die Sprungtaste und man hüpft in die Öffnung. Im Kampf kann die Weltraumbestie mit diversen Möglichkeiten Schaden zufügen. Einfaches Anspringen genügt oft, um einen Gegner zu töten. Doch die Marines werden sich mit allem, was sie haben, zur Wehr setzen. Oft sind also Schleichtaktiken gefragt. Ein kurzer Hieb mit dem Schwanz genügt, um Verteilerdosen für den Strom kaputt zu schlagen, um dann in der dunklen Ecke auf Opfer zu lauern. Beeindruckend ist vor allem der Nahkampfangriff mit der berühmt-berüchtigten Zunge, der sehr krass in Szene gesetzt wurde: Das Opfer wird gepackt und man sieht aus nächster Nähe (quasi in Zungen-Ego-Perspektive), wie die Zunge langsam immer näher auf den Menschen zukommt, um dann effektvoll mit viel Blutgespritze zuzuschlagen. Auch die anderen Tötungsanimationen, etwa das Durchbohren mit dem Schwanz, sind sehr drastisch dargestellt. Auf die Frage nach einer deutschen Version lachten die Entwickler und meinten, dass sie nicht vorhätten, Aliens vs. Predator zu kürzen. Was wiederum heisst, dass das Spiel höchstwahrscheinlich nicht offiziell in Deutschland erscheinen wird.
Bei der Demonstration bekamen wir übrigens nur das normale Exemplar des Aliens zu Gesicht, aber die Entwickler arbeiten auch an anderen Typen, wie beispielsweise dem kleinen Facehugger-Alien, das sich an das Gesicht der Opfer haftet, um die Brut in den Wirt zu pflanzen.

Predator und der Multiplayer-Modus

In Sachen Predator bekamen wir leider nichts gezeigt und auch die Entwickler schwiegen noch zu diesem Thema. Aber nach den gezeigten Szenen sind wir sehr optimistisch, dass auch der mächtige Predator wieder gut in Szene gesetzt wird.
Auch in Sachen Multiplayer-Modus wurde nicht viel verraten, hier soll es aber bald weitere Ankündigungen geben. Was die Jungs von Rebellion aber schon verraten haben, ist, dass es einen Survival-Modus, ähnlich dem Horde-Modus von Gears of War 2, geben wird. Man wird hier kooperativ mit bis zu vier Mitstreitern um das Überleben kämpfen.


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Stefan Vogel


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Stefan Vogel am 28 Aug 2009 @ 09:58
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