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Black Death: Preview

Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 
Hersteller: Darkworks
Publisher: N/A
Genre: Action: 3D-Shooter
Eigentlich sollten die Jungs von Darkworks ja mit I Am Alive beschäftigt sein. Doch Ubisoft entzog dem Studio den Titel wieder. Aktuell befindet es sich angeblich noch in Entwicklung, doch genaue Details kennt man nicht. Auch weiss man nicht, wieso Darkworks nicht mehr weiterbauen darf. "Andere Verpflichtungen" hätte das Studio, heisst es, wenn man Ubisoft fragt. Ist ja auch egal. Die Mannen haben ein neues Projekt in der Pipeline: Black Death.

Der schwarze Tod

Aus eigener Tasche ist das Spiel finanziert. Oder wird es sein, wenn es im kommenden Jahr, sofern alles glatt über die Bühne geht, erscheint. Wir nutzten die Gelegenheit und schauten uns einen ersten Prototypen des Spiels an, denn durch die Eigenfinanzierung haben die Macher auch ganz andere Möglichkeiten. Sie lassen die Menschen teilhaben an der Entstehung. Deshalb gibt es bereits jetzt, in einem so frühen Stadium, einen spielbaren Prototypen, welcher die Idee von Black Death vorstellen soll.

Und diese Idee ist schon jetzt eine faszinierende Vision. Das Spiel ist in einer Stadt an der Nordküste Amerikas angesiedelt. Und dort hat der schwarze Tod zugeschlagen. Der ist im Spiel allerdings nicht die Pest, sondern ein todbringender schwarzer Rauch, wie er auch aus Lost stammen könnte. Das Tückische an dem dichten Qualm ist nicht, dass er Benzol, Blausäure, Teer oder Tabak, sondern eine fiese Seuche beinhaltet, welche Menschen erst elendig krepieren und dann zu übelst intelligenten sowie brachial brutalen Mutanten werden lässt. Also genau genommen ist er dem Zigarettenqualm nicht ganz unähnlich.

Nun gut. Die Mutanten sind hier ein wenig tödlicher und auch dann aggressiv, wenn sie nicht gerade auf Entzug sind. Sie sind auch die wichtigsten Gegner in Black Death, welches schon im Prototypen eine äusserst bedrohliche, ja, furchteinflössende Atmosphäre aufweisen kann. Wenn dichter Qualm den Blick durch die trübe Atemmaske versperrt und urplötzlich ein Mutant aus dem Hinterhalt angesprungen kommt, so rast das Herz enorm - zumal Munition auch noch verdammt knapp ist.

Um die Knappheit zu besiegen, haben sich die Entwickler aber ein recht kniffliges und interessantes System ausgedacht: Biowaffen. Hat man erst einmal die passende Waffe gefunden, darf man mit selbstgebrauter Munition auf die Gegner feuern. Die Zutaten findet man überall. Ein wenig Benzin hier, einige Chemikalien aus dem Labor dort - fertig ist das tödliche Gemisch. So lassen sich unzählige Wirkungen erzielen. Im Prototypen integriert ist bereits eine Kombination, welche Gegner quasi einfriert. Zunächst werden sie verlangsamt, dann allerdings auch, sofern man nur ausdauernd genug feuert, zum endgültigen Stillstand gebracht. Für das fertige Spiel sind natürlich noch viele weitere Effekte geplant.

Schusswechsel. Das klingt jetzt irgendwie nach einem Shooter. Doch genau das will Black Death nur am Rande sein. Es bietet schon jetzt ein relativ flottes Gameplay, so ist das nicht. Doch ist es mit all seinen Horrorelementen eigentlich vielmehr ein Action-Adventure, gespielt aus der ersten Person. Das Schiessen ist nebensächlich, es geht mehr um die Schockmomente, die Angst, die den Spieler leiten soll. Und das funktioniert interessanterweise schon jetzt beachtlich gut.

Black Death
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Michael Hoss


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Michael Hoss am 13 Aug 2011 @ 16:20
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