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Bullet Run: First Look

Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 
Hersteller: Acony Games
Publisher: Daybreak Game Company
Genre: Action: 3D-Shooter
Im Herzen von Hamburgs Kultstadtteil St. Pauli fand am letzten Tag des Monats Mai eine ganz besondere Veranstaltung statt. Deutsche Entwicklerstudios sind rar gesät, und entsprechend gross waren die Erwartungen, als Acony zur Präsentation seines neuesten Spieles lud. Viele dachten an eine neue Version des bereits angekündigten Ego-Shooters Parabellum, aber das war nicht der Fall, um das schon mal vorwegzunehmen. Doch konnten die Entwickler die Erwartungshaltung erfüllen?

Die deutsche Spieleschmiede Acony stammt aus dem beschaulichen Villingen-Schwenningen und erlangte vor einigen Jahren mit der Ankündigung von Parabellum Bekanntheit. Dabei machte der Shooter eine lange Reise durch und änderte zum Schluss das Konzept in Richtung Free-2-Play. Letztlich sollte das Flaggschiff von Acony aber nie erscheinen. Aber nun gut, lassen wir die Vergangenheit vergessen sein und blicken lieber positiv gestimmt in die Zukunft. Das neue Kind des Entwicklers hört auf den Namen Hedone und will ebenfalls den Free-2-Play-Markt beglücken. Bei diesem Projekt handelt es sich nicht um eine Neufassung von Parabellum oder etwas Ähnlichem, sondern um einen vollkommen neuen Titel.

Zukunftsmusik

Mit Hedone präsentiert Acony wieder einmal einen Ego-Shooter, der jedoch eine ganz andere Rahmenhandlung bietet. So spielt der Titel im Jahre 2020. Der reiche und zugleich visionäre Mogul John J. Lazar investierte in den Jahren zuvor in die Klonforschung. Nachdem dies zunächst ein Fehlschlag war, wurden im Laufe der Jahre neue Methoden entwickelt, wodurch das Klonen von Menschen letztendlich doch noch möglich war. Die Leute akzeptierten die Klone allerdings nicht. Keine richtigen Menschen seien sie, und sie haben daher auch keine Rechte. Lazar hatte in Zeiten der Mediengeilheit daher die entsprechende Idee: eine Fernsehshow! Echte Menschen, echte Waffen und ein Kampf auf Leben und Tod - also genau das, was medienlüsternde Menschen sehen wollen. Das Ganze läuft unter dem Motto: "Big Brother meets American Gladiators with Guns".

Bullet Run Bild
Die Story soll aber nur als Rahmen dienen. Die Entwickler versprechen, den Spieler nicht mit unzähligen Zwischensequenzen zu bombardieren. Stattdessen wird die Atmosphäre wesentlich dezenter aufgebaut. Man soll sich fühlen, als wäre der Spieler wirklich Teil der Show. Loggt man sich ins Spiel ein, wird der Held mit Applaus empfangen. Geht es zu einem Match, dann wird das Klatschen immer stärker. Das ist nur ein kleines Beispiel - ausserhalb des Spiels selbst will man die Stimmung und die Fiktion, dass die TV-Show real ist, weiter aufrechterhalten. Die Macher erzählten uns zum Beispiel von der Idee, eine Facebook-Seite zu kreieren, auf der John J. Lazar über die Neuerungen in der Show spricht. Wie die Umsetzung hinterher aussieht, wird sich noch zeigen.

15 Minuten Ruhm

Letztlich kommt es aber weniger auf die Handlung an, sondern eher auf das Gameplay. Das wartet mit einigen netten Features auf. Es geht wie im Fernsehen um Berühmtheit, die der Spieler im Laufe der Online-Schlachten erlangt. Dabei ist die Berühmtheit quasi mit Erfahrungspunkten gleichzusetzen, die nach und nach zu neuen Fähigkeiten, Items und Waffen führen. Wie lange man braucht, um die letzte Stufe der Charakterentwicklung zu erreichen, wollten die Macher leider nicht verraten. Dafür wurden aber bereits einige der Fähigkeiten vorgeführt. Der Spieler hat die Möglichkeit, je nach Stufe vier unterschiedliche Befähigungen auszurüsten und damit in den Kampf zu ziehen. Ein Talent beinhaltet zum Beispiel, dass der Spieler eine Drohne starten lässt. Die Sicht wechselt dann direkt zum ferngesteuerten Objekt, das nun nach Belieben gelenkt und zum Ziel gebracht werden kann. Dort explodiert die Gerätschaft und sorgt damit für den einen oder anderen Kill in der Statistik.

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Daniel Dyba


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Daniel Dyba am 01 Jun 2011 @ 15:24
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