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DARK: First Look

Personal Computer XBOX 360 
Hersteller: Realmforge Studios
Publisher: Kalypso Media
Genre: Action: Adventure
Entwickler Realmforge Studios mag sich nicht so recht auf ein Genre festlegen. Nach dem klassischen Adventure Ceville, der Simulation M.U.D. TV und dem Strategietitel Dungeons, bringt die deutsche Spieleschmiede Anfang 2013 mit DARK ein reinrassiges Action-Adventure auf den Markt. Ob man sich auch in diesen Gefilden behaupten kann, haben wir bereits auf der gamescom in Köln herauszufinden versucht.

Auch Vampire vertragen keinen Alkohol

In DARK wacht ihr als Neu-Vampir Eric Bane nach einer ziemlich heftigen Nacht mitten in einem Nachtclub auf, ohne zu wissen, wieso und weshalb es euch hierhin verschlagen hat. Auf jeden Fall scheint mit euch aber etwas nicht zu stimmen, denn stark hervortretende Eckzähne und ein unstillbarer Durst nach menschlichem Blut sind jedenfalls für den normalen Partygänger eher ungewöhnlich. Fortan macht ihr euch also auf die Suche nach dem Verursacher eurer Verwandlung; ein Abenteuer, welches euch in immer tiefere Kreise einer mit Vampiren und anderen Untoten verstrickten Geschichte verschlägt.

Ganz klassisch steuert ihr das Spiel aus einer Third-Person-Perspektive. Während ihr Eric über die Schulter schaut, erkundet ihr die zahlreichen, ziemlich düster gehaltenen Schauplätze und versucht währenddessen herauszufinden, welche finsteren Absichten hinter dieser Vampir-Verschwörung stecken. Eure Reise führt euch dabei durch heruntergekommene Bars und Nachtclubs, ein Burgmuseum bis hin in die Zentrale eines Vampirlords, der hoch oben in einem Penthouse jede Nacht in einem nachgebauten Wald eine Menschenjagd veranstaltet. Die Dunkelheit ist dabei stets euer Begleiter. Ähnlich wie in Splinter Cell müsst ihr dunkle Ecken und Schatten ausnutzen, um ungesehen an Gegnern vorbeizuschleichen. Denn nicht nur andere Vampire oder leichenfressende Ghule wollen euch ans Leder, auch die Polizei, die im späteren Verlauf des Spiels auf Elitetruppen zurückgreifen wird, will euch einen Pflock ins Herz treiben. Leichen solltet ihr möglichst unauffällig entsorgen, um so nicht die aufmerksamen Blicke der Wachen unnötig auf euch zu ziehen. Hitman lässt grüssen.

DARK Bild
Zwar werdet ihr hauptsächlich bei Nacht unterwegs sein, doch trotzdem auch die eine oder andere Mission bei grellem Tageslicht absolvieren müssen. Auch stechend helles UV-Licht, welches eure Gegner zur Verteidigung einsetzen, soll eine wichtige Rolle im Kampf gegen lästige Vampire spielen. Ihr selbst werdet während des gesamten Spiels keinerlei Schusswaffen benutzen dürfen. Ähnlich wie Bud Spencer habt ihr eure beiden Hände stets als Waffe einsatzbereit.

Als Vampir könnt ihr natürlich zusätzlich auf gewisse Fähigkeiten zurückgreifen, die das Leben als Blutsauger angenehmer werden lassen. Per Shadowkill, der als Fernkampf gewertet wird, könnt ihr euch über kleinere Distanzen von Schatten zu Schatten teleportieren, um so einen nichts ahnenden Feind aus der Dunkelheit zu attackieren. Mit Hilfe der Vampire-Vision könnt ihr das Blut in den Körpern eurer Feinde in der Nähe zirkulieren sehen und so durch Wände schauen. Insgesamt planen die Entwickler acht verschiedene Fähigkeiten, die sich zusätzlich mehrfach spezialisieren lassen. Sämtliche Vampir-Eigenschaften können jedoch nicht beliebig eingesetzt werden, sondern benötigen Blut. Insgesamt könnt ihr sechs Blutpunkte als Vorrat anhäufen. Allerdings dauert es wesentlich länger, einem Menschen den lebenspendenden Saft zu rauben, als das Opfer einfach mit einem gezielten Schlag ausser Gefecht zu setzen. Trotz aller Blutrünstigkeit bleibt Entwickler Realmforge dem bisherigen Humorpegel in seinen Spielen treu. So kommt eine Comic-Grafik zum Einsatz, die einen Hauch von Cel-shading-Look versprüht.

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Alexander Boedeker


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Alexander Boedeker am 27 Aug 2012 @ 09:41
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