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Dead Island: First Look

Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 
Hersteller: Techland
Publisher: Deep Silver
Genre: Action: 3D-Shooter
Manchmal reicht schon ein einfacher Trailer aus, um ein Videospiel zum potenziellen Verkaufsrenner zu befördern. Ähnlich war es auch bei Dead Island. Nach der Ankündigung vor einigen Jahren war es lange still rund um das Projekt, doch dann meldete sich die Zombiehatz mit einem überaus stimmungsvollen Filmchen zurück. Nach diesen wenigen Minuten der bewegten Bilder waren die Fans hin und weg. Nun erscheint Dead Island im nächsten Monat. Hat das Projekt die Wirkungskraft, um als Toptitel herzuhalten?

Urlaub ist schön!

Es ist schon merkwürdig, aber es scheint eine Art Fluch zu sein, dass Zombiespiele nicht gerade mit einer epischen Story dienen können. Zumindest könnte das auch hier der Fall sein, denn der beginnende Plot von Dead Island bleibt in den üblichen Genrekonventionen und vermag zum jetzigen Zeitpunkt noch keine grossartigen Neuerungen mitzubringen. Dennoch ist über die Entwicklung der Geschichte noch nicht allzu viel bekannt, weshalb noch ein wenig Hoffnung darin schlummert, dass die Macher möglicherweise doch die eine oder andere Überraschung parat haben. Worum geht es aber eigentlich? In Dead Island wird man auf die fiktive Insel Banoi befördert. Der Spieler wacht eines morgens in seinem Hotelzimmer auf und muss sich ganz plötzlich mit haufenweise Untoten herumschlagen. Eine Zombie-Epidemie ist ausgebrochen, und die vor Blut triefenden Zeitgenossen haben nur die Eingeweide des Spielers im Sinn. Grund genug, um zu flüchten und eine sichere Unterkunft zu suchen. Woher kommen die Zombies und was kann sie stoppen? Das sind Fragen, mit denen man sich auseinandersetzen muss.



Der Spieler darf sich dabei zunächst für eine der vier Figuren entscheiden. Wirkliche Charaktertiefe sollte allerdings nicht erwartet werden, denn die Mannen von Techland haben hier eher auf eine triste Stereotypisierung ihrer Protagonisten gesetzt. Da sind zum Beispiel der ehemalige Footballstar und der farbige Rapper. Alle Figuren verfügen über unterschiedliche Vor- sowie Nachteile. Der eine kann besser mit Nahkampfwaffen umgehen, während ein anderer Charakter seine Talente bei den Schiesseisen unter Beweis stellen kann. Die Qual der Wahl hängt hier also auch von den eigenen Präferenzen ab.

Weniger ist manchmal mehr

Das Ziel in Dead Island besteht einzig und allein darin, sein eigenes Überleben zu sichern. In Anbetracht von bissigen Zombies ist dieses Unterfangen aber sicherlich alles andere als einfach. Massenaufläufe von Untoten braucht man jedoch nicht zu erwarten. Dieser Titel setzt eher auf kleinere Gruppen, die dafür allerdings wesentlich stärker sind. Das Spiel versetzt einen zwar in die Ego-Perspektive, ein Shooter wird hier hingegen nicht dargeboten. Feuerwaffen und die entsprechende Munition dazu lassen sich nur sehr schwer finden. Daher muss sich der Spieler im wahrsten Sinne des Wortes mit Händen und Füssen wehren. Wie im realen Leben kann man so ziemlich alle Gegenstände in der Umgebung nutzen, um den Fleischfressern damit Einhalt zu gebieten. Ob nun ein Paddel, ein Baseballschläger oder gar eine Machete verwendet wird, hängt nicht nur von den eigenen Vorlieben ab, sondern auch von der Stärke der Waffe. Eine Stichwaffe kann verständlicherweise mehr Schaden anrichten als ein gewöhnliches Holzbrett, und hat zudem eine längere Lebensdauer.

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Daniel Dyba


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Daniel Dyba am 11 Aug 2011 @ 16:48
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