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Enslaved: Preview

Playstation 3 XBOX 360 
Hersteller: Ninja Theory
Publisher: Bandai Namco
Genre: Action: Adventure
Ninja Theory, die britische Spieleschmiede hinter Heavenly Sword und dem kommenden Devil May Cry-Reboot, entsendet euch in Kürze auf eine futuristische Odyssee gen Westen. Enslaved heisst der Titel, den GBase anhand einer Xbox 360-Vorschauversion schon mal ausführlich anspielen konnte.

Im 22. Jahrhundert ist die Erde verwüstet. Autonome Kampfroboter durchforsten die zerstörten Städte, um Überlebende der Spezies Mensch zu vernichten. Manche von ihnen haben Glück und werden versklavt, um den Interessen der so genannten Meches zu dienen. Von Menschenhand gesteuert sind die Maschinen allerdings nicht, vielmehr ähneln sie den Exoskeletten von Terminatoren, legen also keinen Wert auf einen humanoiden Wiedererkennungsfaktor. Um die Menschen gefügig zu machen, verpassen sie ihnen Hightech-Stirnbänder. Eine Flucht ist ausgeschlossen, da sowohl die manuelle Entfernung als auch der Tod des Befehlsgebers zum Exitus des Sklaven führt.

Das muss auch Held und Muskelberg Monkey einsehen, als er nach einer spektakulären Flucht von einem fliegenden Gefangenentransporter vor einer Rettungskapsel erwacht. Ja, davor, nicht darin. Die turbulenten Umstände, die dazu führten, spielt ihr am besten selbst nach. Es lohnt sich! Jedenfalls hat seine Mitgefangene, die technisch begabte Trip, seine Bewusstlosigkeit genutzt, um ihm eine der elektronischen FussStirnfesseln zu verpassen. Sie hatte aber auch keine Wahl, macht der Hüne mit der weissen Punkfrisur doch nicht gerade einen sympathischen Eindruck auf sie. Und wer die Vorgeschichte des Paares wider Willen auf dem Gefangenentransporter kennt, wird Trip die unrühmliche Aktion nicht verübeln können.

Jedenfalls sieht auch Monkey ein, dass ihm keine Wahl bleibt, als Trip durch den seltsamen Dschungel zu führen, der vor ihnen liegt. Recht schnell wird klar, dass es sich um ein extrem in Mitleidenschaft gezogenes New York handelt. Wo sich damals noch Wolkenkratzer in der Höhe überboten und das Grossstadtleben tobte, beherrschen nun mit dichter Vegetation überwucherte Gebäuderuinen das Bild. Unser erstes Ziel für die nächsten Stunden: Zum Wrack des Flugschiffes gelangen, um nützliche Ausrüstungsteile zu besorgen. Doch der Weg dahin ist steinig. Vor allem Meches in verschiedenen Ausführungen stellen sich uns entgegen. Manche mit Energieschilden, andere mit Fernwaffen ausgestattet. Wieder andere weisen mit einem Countdown über ihren Metallschädeln auf bevorstehende Nachschubtruppen hin.

Also den Hightechkampfstab gezückt und auf ins Gefecht. Auf Knopfdruck lösen wir Hiebe und Komboattacken aus, springen mit flinken Seitwärtsrollen in Sicherheit oder blocken gegnerische Manöver unsererseits mit einem Schutzschild ab. Die Kämpfe sind stets effektvoll in Szene gesetzt - und zwar visuell als auch akustisch. Mit wuchtigen Schlägen zerlegen wir die Meches in ihre Einzelteile, die sich daraufhin in alle Windrichtungen verteilen. Anfangs recht anspruchslos, steigt der Schwierigkeitsgrad im Spielverlauf leicht an. Das ist aber weniger auf die Gegnervielfalt zurückzuführen, als vielmehr auf die schiere Überzahl der Meches. Wenn uns drei Widersacher umzingeln und wir gleichzeitig von einem automatischen Standgeschütz aus der Ferne beharkt werden, bleibt meist nur der sichere Tod, gefolgt von einer langen Ladesequenz, die uns an den letzten Kontrollpunkt zurücksetzt.

Folglich ist es sinnvoll, sich nicht sofort auf jeden Mech zu stürzen. Nachdem wir Trip in einer halsbrecherischen, aber nicht minder amüsanten Kletterpartie eine mechanische Libelle besorgt haben, kann sie damit jedes Gebiet aus sicherer Entfernung sondieren. Fortan sehen wir, Stirnband sei Dank, nicht nur die Positionen, sondern auch den Aufmerksamkeitsradius der Meches, die sich oft in einer Art Stand-by-Modus befinden. Das versetzt uns stellenweise in die Lage, an den Metallbüchsen vorbeizuschleichen. Unserer Meinung nach hat das allerdings nur Nachteile: Kein Kampfspass, keine zusätzlichen Technologiepunkte. Gut, letztere finden wir auch zuhauf in Form von leuchtenden Energiekugeln in der Spielwelt. Sie sind essenziell, um Monkeys Fähigkeiten aufzuwerten. Bei Trip investieren wir die Punkte in Gesundheits- und Schildregeneration oder auch in neue Stabattacken. Die Aufbesserungen geben dem Spiel einen Hauch von Charakterentwicklung und animieren zum Absuchen der Areale. Wirklich gut versteckt sind die Kugeln aber selten, was wohl dem sehr linearen Leveldesign zur Last gelegt werden kann.

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Daniel Boll


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Daniel Boll am 01 Okt 2010 @ 07:09
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