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Far Cry 3: Preview

Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 
Hersteller: Ubisoft
Publisher: Ubisoft
Genre: Action: 3D-Shooter
Da war Sand im Getriebe: Nach dem verkorksten Savannenabenteuer kehrt Ubisoft mit Far Cry 3 zu den Serienwurzeln zurück. Die staubtrockene Afrikawüste weicht einer dicht bewachsenen Tropenlandschaft, die frei begehbare Spielwelt bleibt aber erhalten. Ob der Open-World-Aspekt dem Shooter erneut das Genick brechen wird? Wir haben Far Cry 3 auf der gamescom in Köln angespielt.

Einfach mal die Natur geniessen

Anders als die enorm spannende E3-Demo beginnt unsere Far Cry 3-Präsentation auf der gamescom völlig unspektakulär im Dschungel. Statt ratternder Gewehre hören wir zwitschernde Vögel; anstelle von brüllenden Feinden, krachenden Explosionen und zischenden Projektilen sehen wir nur entspannte Huftiere, die genüsslich das Moos vom Fels kauen. Ja, Far Cry 3 kann auch anders. Einige Fleckchen der frei begehbaren Spielwelt sind nämlich noch nicht von Vaas' Männern besetzt, was uns erlaubt, einfach nur die Natur zu geniessen. Die sieht nämlich im Gegensatz zur Sandödnis des Vorgängers atemberaubend schön aus. Beinahe wollen wir eine Picknickdecke ausbreiten und alle Viere von uns strecken. Selten haben wir uns in einem Dschungel so heimisch gefühlt.

Far Cry 3 Bild

Dabei ist das Wäldchen, in dem wir starten, nur ein Grashalm im botanischen Garten. "Das fertige Spiel ist 20 Mal grösser!", verspricht uns ein Ubisoft-Mitarbeiter. Wir sind beeindruckt, haken aber skeptisch nach. Far Cry 2 war schliesslich genauso riesig, entpuppte sich aber als Sandkasten voll Langeweile. Jeder Hügel sah gleich aus, die Missionen wiederholten sich. Far Cry 3 soll nun alles besser machen. Die Geschichte rund um den Wahnsinnigen Vaas scheint jedenfalls vielversprechend, und dann gibt es ja noch andere Möglichkeiten, seinen Tropenurlaub zu verbringen. Im Riesendschungel soll es nur so wimmeln von Gegnern, Nebenaufgaben und Geheimnissen. Die werden momentan allerdings noch von einem grauen Nebel auf der Karte verschleiert. Um die verschiedenen Areale aufzudecken, müssen wir zuerst auf die verstreuten Radarstationen klettern und deren Funkmasten zerstören. Nichts leichter als das, denken wir, und machen uns auf den Weg.

Ein Berghügel, mehrere Leitern und unzählige Stufen später sind wir auf der Turmspitze angekommen. Die anstrengende Kraxeltour hat sich gelohnt, die Aussicht könnte von einer Postkarte stammen. Vor allem auf dem PC lässt die detaillierte Grafik samt scharfen Texturen und immenser Weitsicht die Muskeln spielen. Von hier oben erkennen wir auch gleich unser nächstes Ziel: eine schwarze Rauchsäule, die sich durchs dichte Blattwerk kämpft und am Horizont wie ein mahnender Finger emporragt. Solche Terroristenlager gibt es etliche. Einmal ausgeräuchert, bieten die Aussenposten Munitions- und Schlaflager, ein schwarzes Brett mit Nebenaufgaben sowie einen Reisepunkt für das neue Teleportsystem. Wir müssen in Far Cry 3 also nicht mehr ewig durch die Pampa stiefeln.

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Mirco Kaempfer


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Mirco Kaempfer am 26 Aug 2012 @ 11:36
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