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Inversion: Preview

Playstation 3 XBOX 360 
Hersteller: Saber Interactive
Publisher: Bandai Namco
Genre: Action: 3D-Shooter
Es klingt ja alles ganz vielversprechend: Zerstörbares Terrain, abgedrehte Waffen und die Möglichkeit, die Schwerkraft auszuhebeln. Doch als Namco Bandai den Third-Person-Shooter Inversion letztes Jahr auf der gamescom vorstellte, schlugen die Journalisten nur die Hände über dem Kopf zusammen. Zu träge, zu matschig, zu unfertig: Das ist auch der Grund, weswegen sich der Titel letztlich verschob. 2012 soll's nun so weit sein - und wir durften den Shooter erstmals anspielen.

Alles fällt nach unten? Nicht in Inversion.

Im Mittelpunkt des Geschehens steht der Polizist Davis Russel. Als dessen sonst so friedliche Heimatstadt von einer fremden Macht infiltriert wird, die vermutlich etwas mit dem Verschwinden seiner Tochter zu tun hat, greift Davis entschlossen zur Waffe. Dabei handelt es sich nicht um gewöhnliche Schiesseisen, sondern um allerhand futuristischen Schnickschnack. Und natürlich spielt die Schwerkraft eine wichtige Rolle.



Nach dem Intro geht es sofort los: Zusammen mit einem anderen Journalisten spielen wir den Kooperativmodus. Unser Mitstreiter schlüpft derweil in die Haut von Leo Delgado, einem Arbeitskollegen des Helden. Zusammen knipsen wir uns an ein Stromkabel und rutschen in eine Strassenschlucht, wo es sofort zur Sache geht. Eklige Alien-Viecher beharken uns von mehreren Seiten, sodass wir regelrecht dazu gedrängt werden, unsere Zaubertricks auszupacken. Per Knopfdruck verschiessen wir eine Art Antischwerkraftstrahl, der Feinde durch die Luft wirbelt. Nun brauchen wir nur noch draufhalten oder mittels Energielasso ein Benzinfass in die Masse schleudern. Praktisch: Auf Knopfdruck geht Davis jederzeit in Deckung - nicht das einzige Spielelement, das sich Saber Interactive von Gears of War abgeschaut hat.

Allerdings hält die Deckung nicht ewig, denn Putz, Blech und Holz bröseln unter Dauerbeschuss zu feinem Staub respektive Spänen. Mehr war in unserer Anspielversion jedoch nicht drin. Vom Versprechen, sich durch eine komplett zerstörbare Welt zu ballern, ist Inversion weit entfernt. Kein Vergleich zu beispielsweise Battlefield - Bad Company 2, wo uns ganze Häuserfundamente um die Ohren fliegen.

Nachdem wir den ersten Feinden ein Gute-Nacht-Lied geträllert haben, verlieren wir den Boden unter den Füssen. An fest vorgegebenen Punkten kann Davis nämlich die Ebene wechseln und so beispielsweise verkehrt herum an der Decke entlanglaufen. Das macht Spass und zieht einige imposante Szenen mit sich, etwa wenn wir eine Häuserfassade hinabwandern und Zeuge eines hektischen Strassenkampfes über unseren Köpfen werden - klasse! Umso unverständlicher, warum wir nicht nach eigenem Gutdünken die Schwerkraft austricksen dürfen.

Gen Ende unserer Demo wird es wieder sehr blutig. Das Fleisch unserer Gegner klebt störend am Visier. Die rote Farbe ist aber eine gelungene Abwechslung zum graublauen Einheitsbrei. Als wir das auf uns schiessende Geschütz schliesslich mit einer Rakete zu Altmetall verwandeln, fragen wir uns, inwiefern Inversion taktisches Gameplay fördert. Wir hatten jedenfalls nicht den Eindruck, unser Kollege sei vonnöten. Vielleicht ja beim bitterbösen Behemoth, der nach dem ganzen Krawall auf die Strasse stapft? Warum muss die Partie auch unbedingt an dieser Stelle enden?

Vom angekündigten Mehrspielermodus haben wir ebenfalls noch nichts gesehen. Die Entwickler versprechen aber allerhand abwechslungsreiche Karten, auf denen sich bis zu 16 Spieler gegenübertreten. Vor allem die Antischwerkraftkanone verspricht einige spassige Deathmatch- und Capture-the-Flag-Gefechte.

Inversion
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Mirco Kaempfer


Inversion
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Mirco Kaempfer am 25 Aug 2011 @ 10:16
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