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METRO 2033: Preview

Personal Computer XBOX 360 
Hersteller: 4A-Games
Publisher: THQ
Genre: Action: 3D-Shooter
Schon seit einigen Jahren werkelt die noch unbekannte ukrainische Spieleschmiede 4A Games an dem Horror-Ego-Shooter Metro 2033. In Kürze erscheint der lange herbeigesehnte STALKER-Konkurrent weltweit über Publisher THQ im Handel. Wir konnten im deutschen Hauptquartier des Vertriebes bereits eine fast fertige deutsche Version des Spiels sowohl auf dem PC als auch auf der Xbox 360 anspielen. Wieso im kommenden März vielleicht einer der besten Soloactiontitel erscheinen und sich das jahrelange Warten durchaus gelohnt haben könnte, lest ihr in der nachfolgenden Vorschau.

Fear the Future!

Neue Technologien bedeuten nicht immer Fortschritt. Wenn es nach der Geschichte von Metro 2033 geht, sieht es für die Welt, wie wir sie noch kennen, schon in weniger als 25 Jahren düster aus. Die Menschheit hat sich selbst in einem globalen Atomkrieg gerichtet, nur Wenige haben diese Katastrophe überlebt. In dem berühmt-berüchtigten Moskauer Untergrund haben sich einige zähe Überlebende gerettet. Dort trotzen sie den Gefahren, die auf der Erdoberfläche und in den zahlreichen, halb eingestürzten U-Bahn-Schächten auf sie warten. Doch mutierte Wesen und die verseuchte Luft sind nur die kleinsten Übel, die die Überlebenden in Kauf nehmen müssen. Vielmehr ist es die Sorge um die ungewisse Zukunft, denn eins ist den Menschen klar: Sie werden nie wieder an die Erdoberfläche zurückkehren können, denn dort haben schon andere Wesen die Herrschaft übernommen. Diese furchteinflössenden Kreaturen, liebevoll von den Untergrundmenschen Homo Novo genannt, saugen den Menschen die Gehirne aus und verbreiten Angst und Schrecken.

Im Spiel schlüpft ihr in die Rolle von Artjom, einem jungen Mann, der seit seiner Kindheit nichts anderes als die Metro kennen gelernt hat. Schon immer war er fasziniert von dem tief hinab in den Moskauer Untergrund führenden Tunnelsystem. Eines Tages jedoch wird der unterirdische Aussenposten, in dem Artjom bislang lebte, von einer gigantischen Anzahl an Höhlenmonstern angegriffen, deren Aggressivität und Härte bislang niemand kannte. Die Station wird erheblich geschwächt, und den Menschen wird bewusst: dies war erst der Anfang. Um die weit in der Moskauer Metro verzweigten Stationen der Überlebenden vor der drohenden Katastrophe zu warnen, macht sich Artjom auf den Weg, die Botschaft über die dunkle Bedrohung weiterzutragen, damit sich die Menschen auf die letzte, alles entscheidende Schlacht vorbereiten können.

Metro 2033 nimmt sich für einen Shooter eine gehörige Portion Zeit, den Spieler in die Geschichte einzuführen, schliesslich werdet ihr auch gut zehn bis zwölf Stunden benötigen -, bis das Finale über den Bildschirm flimmert. Für einen Ego-Shooter keine üble Spieldauer. Kein Wunder, basiert die Geschichte nicht wie bei der einen oder anderen Konkurrenz auf einem nur wenige Seiten umfassenden Manuskript, sondern auf dem gleichnamigen Roman des in Russland extrem beliebten Autors Dmitry Glukhovsky. Die deutsche Ausgabe des Werks hat satte 800 Seiten.

Nach einem kurzen Tutorial werdet ihr auch schon in die Moskauer Unterwelt entlassen. Anfangs noch mit mehreren Personen unterwegs, wird euer Trupp schnell auf die traute Zweisamkeit dezimiert, bis ihr weite Teile des Spiels alleine absolvieren müsst. Metro 2033 punktet dabei nicht nur durch gewaltige Gefechte mit allerhand Monstern oder Banditen, sondern auch durch eine bedrückende Atmosphäre, die in einem abgedunkelten Raum des Öfteren für wahre Schockmomente sorgt. Ein wichtiges Element des Spiels sind die zahlreichen Limits, die euch als Spieler schon mal zum Verzweifeln bringen können. Alles im Spiel ist limitiert, schliesslich gibt es keine intakten Fabriken an der Erdoberfläche mehr, die Nachschub produzieren könnten. Artjom leidet während des gesamten Verlaufs unter einem chronischen Mangel an Munition, so dass ihr Feinde des Öfteren mit Methoden à la Sam Fisher aus dem Weg räumen müsst. Die Dunkelheit ist dabei nicht immer euer Feind, könnt ihr sie doch ausnutzen, um Banditen hinterrücks mit einem Messer aus dem Weg zu räumen.

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Alexander Boedeker


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Alexander Boedeker am 22 Feb 2010 @ 09:18
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