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Medal of Honor - Warfighter: First Look

Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 
Hersteller: Danger Close Games
Publisher: Electronic Arts
Genre: Action: 3D-Shooter
Die Nachricht, dass noch dieses Jahr ein neues Medal of Honor erscheint, ist in etwa so neu wie Omas Fotosammlung auf dem Dachboden. Auf der gamescom 2012 hat uns Electronic Arts erstmals Hand an den Mehrspielerpart legen lassen. Dabei gab es eine kleine Premiere: den noch nie gezeigten Homerun-Modus. Was sich dahinter verbirgt, verraten wir euch im First Look.

Der Run auf die Flaggen beginnt

Flaggen, diese verdammten Flaggen. Jeder Shooter hat sie. Jeder Spieler will sie. Auch Medal of Honor - Warfighter kommt ohne die wehenden Stofflappen nicht aus. Zwei davon befinden sich inmitten einer Ruine aus Mauerresten und Betonfassaden. Die von uns gespielte Mehrspielerkarte ist verwinkelt und ausgesprochen klein - perfekt, um sofort in die Action zu stürzen. Auf der rechten Seite und in der Mitte befinden sich mehrere zersprengte Räume, links steht ein Bunker mit engem Korridor. Und just vor dieser Todeszone steht die erste Flagge. Zu Beginn unserer Partie gehören wir der Home-Gruppe, also den Verteidigern an. Das andere Team mimt die Runner. Die Regeln für die Sechs-gegen-sechs-Schlachten sind einfach: Wurden uns bis zum Ablauf der Zeit beide Flaggen gemopst oder hat jeder Teamkamerad ins Gras gebissen, verlieren wir die Runde. Andernfalls gehen wir als Sieger vom Platz. Für erfolgreichen Flaggendiebstahl gibt's zwei Punkte, beim Sieg durch Gegnerabschuss nur einen Punkt. Nach fünf Runden werden die Seiten gewechselt und am Ende die Zähler verrechnet.

Medal of Honor - Warfighter Bild
Bevor es losgeht, müssen wir uns für eine Klasse entscheiden. Wir wählen den Spec Ops-Soldaten mit handlicher Maschinenpistole, Rotpunktvisier und Granaten. Ausserdem hat der Kerl ein spezielles Visier auf der Rübe, mit dem er Feinde kurzzeitig auch bei schlechter Sicht orten kann. Dafür halten wir aber auch kaum etwas aus. Nach wenigen Treffern bläst es uns das Licht aus. Egal, mit diesem Risiko können wir leben. Nach dem Startschuss müssen wir nicht weit sprinten, schon haben wir den ersten Gegner vor der Flinte. Erschrocken werfen wir uns auf den Boden und jagen ihm ein halbes Magazin in den Leib. Der zweite kommt gleich hinterhergerannt und fängt sich ebenfalls mehrere Kugeln ein. Bleiben noch vier, und die sind den verdächtigen Schrittgeräuschen zufolge verdammt nahe - Nervenkitzel pur, zumal man nach dem Tod nicht einfach wieder einsteigen kann, sondern bis zur nächsten Runde seinen Kollegen über die Schulter schauen muss. Das macht die schweisstreibenden Gefechte nur noch intensiver.

Taktisch spielt sich der Homerun-Modus trotz aller Flaggenrennerei jedoch nicht, dafür war zumindest die von uns gespielte Karte zu klein. Mitunter kam es vor, dass eine Runde nach nur wenigen Sekunden bereits vorbei war, weil eine feindliche Granate das gesamte Team von der Karte gefegt hat. Als Gruppe muss man aber möglichst nahe beieinander stehen, um alle Himmelsrichtungen abzusichern und alle Gänge im Auge zu behalten. Generell spielt Teamwork eine grosse Rolle, deswegen gibt es neben der Spec Ops-Klasse noch fünf weitere Kämpferarten. Während etwa der Sniper wie gewohnt mit Messer und Scharfschützengewehr durchs Unterholz krabbelt, ist der Heavy Gunner dicker gepanzert und kann gleich mehrere Granaten auf einmal werfen. Auf Spezialfähigkeiten (Drohne, Bombenschlag), wie sie aus der Kampagne bekannt sind, müssen wir im Mehrspielermodus aus Balance-Gründen jedoch verzichten. Es bleibt bei Mann-gegen-Mann-Schiessereien.

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Mirco Kaempfer



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Mirco Kaempfer am 20 Aug 2012 @ 12:43
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