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Metro - Last Light: First Look

Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 
Hersteller: 4A-Games
Publisher: Deep Silver
Genre: Action: 3D-Shooter
Der arme Kerl hat es aber auch nicht leicht: Artjom, der Held des First-Person-Shooters Metro 2033, muss im Nachfolger Metro - Last Light erneut seine Heimatstadt verteidigen und dabei die ganze Welt retten. Wir haben uns auf der gamescom in die Unterwelt Moskaus gewagt und bekamen einige sehr imposante Szenen zu sehen.

Stimmungsvolle U-Bahn-Action

Egal, welche Endsequenz von Metro 2033 bei euch über dem Bildschirm flimmerte, Metro - Last Light knüpft an die verheerenden Geschehnisse der Romanvorlage an. Neben den mysteriösen Kreaturen, die immer nur Die Schwarzen genannt werden, spielen diesmal vor allem die Faschisten des Neuen Reiches eine Rolle. Die hielten in der uns präsentierten Demoversion einen Kumpanen gefangen, den es zu befreien galt.

Direkt die ersten Szenen zeigten: subtiles Vorbeischleichen funktioniert tatsächlich. Artjom krabbelte durch einen düsteren Schacht und zerschoss Glühlampen mit seiner schallgedämpften Maschinenpistole. Die ekligen Spinnen, die sich überall in den Tunnels festgewebt hatten, brutzelten wir kurzerhand mit dem Feuerzeug. Als sich vor uns das Tor einer beachtlichen Metrostation öffnete, blieben wir im Schatten verborgen. Nur die Suppe, die zu unserer rechten über einer Feuerstelle köchelte, pfefferten wir mit Blei und lenkten durch das metallene Klirren des Topfes die Aufmerksamkeit der Wachen auf das kleine Lager. Dank unserer Klinge war auch das heimliche Töten von hinten kein Problem mehr. Diese Szenen beweisen eindrucksvoll, wie gut die künstliche Intelligenz funktioniert. Kein Vergleich zum Vorgänger, wo die Duckmäuserei noch zum Glücks- und Geduldsspiel ausartete.



Dass Metro - Last Light aber auch die Action wieder hervorragend versteht, verdeutlichte die im Schuppen liegende Gatlin-Kanone, mit der Artjom die daraufhin anrückenden Feinde durchsiebte. Die sprangen zwar noch hilflos in Deckung, doch auch das nützte ihnen herzlich wenig, denn sogar dünne Betonwände zerbröseln nun einfach im Kugelhagel. Neben der zerstörbaren Umgebung macht auch die schaurig-schöne Grafik einiges her. Sämtliche Schauplätze sind stimmungsvoll ausgeleuchtet, und die Dialoge famos vertont. Sogar vor denkwürdigen Szenen macht das Spiel nicht Halt: Kurze Zeit später marschierten wir durch eine mit Bannern behangene Halle. Scheinwerfer erhellten das Antlitz eines Nazis, der vor versammelter Menschenmasse seine Ideologie propagierte. Defekte Stromkabel zuckten an der Decke; Staub und Schweissausdünste vernebelten die Luft. Die Atmosphäre war zum Schneiden dick und jederzeit spürbar.

Weil uns Metro - Last Light ebenfalls durch recht lineare Areale scheucht, wird es vermehrt dramatische Skriptsequenzen geben. Etwa die folgende Flucht vor den Faschisten, die uns durch dunkle Korridore und über wackelige Gerüste hetzte. Im Schienenfahrzeug angekommen, entbrannte schliesslich eine wilde Verfolgungsjagd nebst Waggonballerei, wie wir sie bereits aus Metro 2033 kennen. Nur gelingt Metro - Last Light endlich das, wo der Vorgänger versagte: eine ideale Mischung aus Heimlichtuerei und aufregenden Schusswechseln. Wer übrigens den Roman Metro 2034 von Dmitry Glukhovsky noch nicht gelesen hat, braucht damit auch nicht zu warten. Die Entwickler entfernen sich von der Buchvorlage und stricken ihre eigene Story. Und wie die ausgeht, erfahren wir im nächsten Jahr.

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Mirco Kaempfer




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Mirco Kaempfer am 02 Sep 2011 @ 09:36
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