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Mindjack: First Look

Playstation 3 XBOX 360 
Hersteller: Feelplus
Publisher: Square Enix
Genre: Action: 3D-Shooter
Mindjack ist ein japanischer Shooter, der ganz spezielle Multiplayer-Modi bereithält. Wir konnten auf der gamescom schon einmal erste Eindrücke bekommen.

Bluetooth-In-Ear-Facebook

Bei Mindjack handelt es sich um einen Third-Person-Shooter, der vom japanischen Studio Feelplus entwickelt wird. Das Spiel zeichnet eine düstere Zukunftsversion der Erde, in der Grosskonzerne die Macht inne haben, ähnlich wie im Cyberpunk- oder Shadowrun-Universum. Diese Firmen haben nicht nur ihre Arbeiter, sondern verfügen auch über eigene Armeen. Allen voran die Nercus Corperation, gegen die der Spieler antritt. Doch kurz einen Schritt zurück. Genau wie heutzutage sind soziale Netzwerke der Renner, nicht nur bei hippen Jugendlichen. Doch anstatt Facebook und Co. gibt es in der Welt von Mindjack kleine Headsets, einem Bluetooth-Headset nicht unähnlich, die die Menschen in globalen Netzwerken verbinden, immer und überall. Klar, dass man Daten- und Personenschutz in der düsteren Zukunft des Spiels immer noch nicht sonderlich ernst nimmt. Nicht Google, sondern die oben angesprochene Nercus Corperation treibt in diesem Netzwerk ihr Unwesen. Sie nutzt diese Technologie, um sich in die Köpfe der Benutzer einzuklinken, "mindjacking" genannt. So werden aus den normalen Usern auf einmal ferngesteuerte "Mindslaves", die der Konzern beliebig herumkommandieren kann. Der Spieler muss sich natürlich Nercus in den Weg stellen, kämpft dabei aber nicht nur mit bleihaltigen Argumenten, sondern nutzt genauso das Mindjacking.

Andere Körper

Neben ziemlich actionreichen Feuergefechten kann der Spieler zusätzlich noch zu Boden gegangene Nicht-Spieler-Charaktere mindjacken, die dann bis zum Levelende oder ihrem Ableben für ihn kämpfen. Genauso können auch Kampfroboter in jeglicher Grössenordnung zwangsrekrutiert werden. Im Laufe des Spiels bekommt man Erfahrungspunkte, mit denen unter anderem dann die Anzahl der gleichzeitigen Mindjacks angehoben werden kann. Im Spiel ist es jederzeit möglich, mal schnell den Körper zu wechseln, was besonders hilfreich ist, wenn einem mal die Munition ausgeht. Wird man dabei getötet, spawnt man automatisch im Körper eines Zivilisten oder Mitstreiters.

Anti-Koop

Mindjack besteht aus einer Kampagne mit vielen Abschnitten, die allein oder mit drei weiteren Kameraden kooperativ gespielt werden kann. Doch es geht auch andersrum. Die Entwickler nannten es scherzhaft den Anti-Koop-Modus, denn genauso, wie man sich jederzeit per Xbox Live oder PlayStation Network beim ausrichtenden Spieler einklinken kann, kann man sich auch auf die Gegnerseite begeben und seinem Kumpel ordentlich das Leben schwer machen - und das auch zu viert. So kann ganz schnell aus einer kooperativen Session ein wahres Deathmatch entstehen, was eigentlich als Singleplayer-Session angefangen hat. Summa summarum also ein Spiel für bis zu acht Spieler. Man kann natürlich auch im Spiel zu acht jederzeit den Körper verlassen und einen anderen mindjacken. Während man sich so einen neuen Sklaven sucht, fliegt man als Ghost umher, der für die anderen Spieler als farbige Wolke sichtbar ist. So kann man dann auch ungefähr abschätzen, in welchen Körper der Kontrahent als nächstes gehen wird, und diesen vorsorglich beseitigen.

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Stefan Vogel




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Stefan Vogel am 28 Aug 2010 @ 08:07
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