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Need for Speed - The Run: First Look

Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 
Hersteller: Black Box Games
Publisher: Electronic Arts
Genre: Simulation und Sport: Fun Racer
Schon die diesjährige E3-Präsentation war wenig verheissungsvoll: In Need for Speed - The Run klettert der Held nach einem Crash aus dem Wagen und flieht vor der Polizei. Anstelle des Gaspedals strapazieren wir in Quick-Time-Events die Tasten - ist das noch ein Rennspiel?

Durch Staub und Schnee

Wir erinnern uns: Anno dazumal hatten die Entwickler von Reflections Interactive bei Driv3r die Idee, aus einem Rennspiel ein Lauf-baller-und-renn-Spiel zu basteln. Wie im grossen Vorbild Grand Theft Auto flanierten wir über die Strasse und schnappten uns ein beliebiges Vehikel - zur Not auch mit Waffengewalt. Adrenalintreibende Verfolgungsjagden mit den Gesetzeshütern sollen auch diesmal frischen Wind in die abgerutschte Need for Speed-Serie blasen. Von den dramatischen Skript- und Knöpfchendrücksequenzen haben wir jedoch nichts gesehen. Auf der gamescom konzentrierte sich The Run ganz allein auf seine Stärke: gnadenlos arcadelastige Actionrennen.

Zwei Strecken standen in unserer Anspielversion zur Auswahl. Während die zugeschneite Piste "Lebendig begraben" bereits auf der E3 gezeigt wurde, durften wir auch in der Wüste von Colorado über den Asphalt bügeln. Unsere Aufgabe bestand darin, zehn Kontrahenten zu überholen und als Erstes durchs Ziel zu rasen. Leichter gesagt als getan, denn die künstliche Intelligenz drängelte aggressiv und erlaubte sich selten Patzer, zumal kurz vor dem Streckenende noch ein fieser Hügel auf uns wartete. Mit Vollgas erreichten wir die Kuppe, schwebten für einige Sekunden in der Luft und krachten mit einem Affenzahn gen Boden, sodass wir schlingernd einen Felsen küssten. Erst zahlreiche Anläufe später gelang uns der Sprung zum Sieg.

Need for Speed - The Run Bild
Als wir uns daraufhin im Schneelevel mit einem Gegner massen, wurde der hohe Schwierigkeitsgrad noch deutlicher. Heranbrausender Gegenverkehr, auf die Strecke bröselnde Schneebrocken und die schlechten Sichtverhältnisse machten uns das Leben schwer. Zum Glück hatten wir noch Nitro im Tank, mit dem wir der donnernden Lawine davonfuhren. Die Events sind schon jetzt klasse inszeniert, gestalten sich für unseren Geschmack aber noch etwas unfair. Zwar können wir bei einem Fehler bis zu fünfmal die Zeit zurückdrehen und am letzten Speicherpunkt starten, trotzdem gelang es keinem der insgesamt acht Journalisten, die Strecke zu meistern. Da muss EA Black Box noch an der Balance schrauben.

Ebenso an der Grafik, denn die Fahrzeuge sowie die Streckenumgebung wirkten sehr verwaschen und vor allem unscharf. Auch vom Soundtrack haben wir nichts gehört, was aber auch an den lauten Nebengeräuschen der Messe gelegen haben kann. Zumindest hinsichtlich der Steuerung können wir grünes Licht geben: Need for Speed - The Run spielte sich unkompliziert, nur in engen Kurven kam man ums Bremsen nicht herum. Ungeachtet dessen war das Geschwindigkeitsgefühl wieder hervorragend. Schade nur, dass die Entwickler abermals auf eine Cockpitperspektive verzichten.

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Mirco Kaempfer




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Mirco Kaempfer am 25 Aug 2011 @ 10:17
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