GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Orcs Must Die!: First Look

Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 
Hersteller: Robot Entertainment
Publisher: Robot Entertainment
Genre: Action: Arcade
Ein einziger Pfad und unzählige Feinde, die sich in Horden über den Bildschirm schieben, mal schnell, mal langsam, immer in Richtung Ziel, immer in ihr Verderben. Die Idee hinter Tower-Defense ist nicht neu. Schon 1992 mussten wir im Echtzeitstrategiespiel Dune 2 unsere Basis mit allerhand Geschützen verteidigen und so die angreifenden Unholde totklicken. Spätestens seit der Warcraft III-Modifikation Defense of the Ancients (DotA) ist das Türmchenbauen aus heutigen Mehrspielerschlachten nicht mehr wegzudenken.



Orkmetzeln mal anders

Viele Gegner, wenig Ressourcen und klug platzierte Abwehrmechanismen sind überlebenswichtig. Das ist auch bei Orcs Must Die! von Robot Entertainment nicht anders. Das Action-Adventure löst sich vom mittlerweile angestaubten Tower-Defense-Prinzip und bereichert das Genre mit frischen Ansätzen. Anstelle von Laser- und Raketenstellungen treten diverse Fallen, die wir direkt mit unserer Spielfigur in der Umgebung verteilen. Blasen die kampfwütigen Kreaturen zum Marsch, werden wir nicht wie bisher zum Zuschauen verdammt. Bewaffnet mit Armbrust und Kurzschwert prügeln wir uns auch dann zum Sieg, wenn unser ausgetüftelter Hindernisparcours mal scheitern sollte.



Das Umdenken von der Vogel- zu einer Third-Person-Perspektive in den kompakten 3D-Levels funktioniert auf Anhieb. Vor der ersten Monsterwelle wählen wir aus einer Handvoll Fähigkeiten und besagten Fallen aus, die wir auf begrenzte Slots verteilen. Dabei ist guter Rat teuer, denn wir müssen stets abwägen, mit welchen Hilfsmittelchen wir in die Schlacht ziehen. So sind fliegende Kreaturen etwa empfindlich gegen unseren Eiszauber, für die flinken Kobolde eignet sich hingegen eine klebrige Teergrube. Sprengfässer sind ideal für enge Korridore, weil sie fatale Kettenreaktionen auslösen. Und gefederte Bodenplatten katapultieren jeden Bösling durch die Gegend, sind folglich in der Nähe von Stachelwänden und Abgründen sinnvoll. Auch wenn wir mit der Klinge ganz gut austeilen, sind aufeinander abgestimmte Mordkonstrukte für einen Sieg unumgänglich. Denn nur so gelingen Kombos, die uns wertvolle Bonuspunkte bescheren.

Überhaupt läuft ohne die Punkte gar nichts, denn jedes Nagelbrett und jeder Feuerspucker kostet Zähler. Die erhalten wir für getötete Viecher und investieren sie zu Beginn jeder Monsterwelle in neue Fallen, die sich später auch aufrüsten lassen. Immerhin hetzt uns das Spiel in jeder Stufe mehr Gekröse auf den Hals, das uns mitunter sogar von mehreren Seiten attackiert. Über 18 verschiedene Gegnerarten soll die fertige Version bereithalten - jede mit ihren individuellen Fertigkeiten, versteht sich.

Von den geplanten 20 Levels haben wir auf der gamescom nur drei selbst spielen dürfen. Und die gleichen sich noch wie ein Ork dem anderen. Vornehmlich knüppelten wir uns durch düstere Schlossgruften und modrige Katakomben. Aber bei den teils hektischen Kämpfen haben wir ohnehin kein Auge für die zwar farbenfrohe, aber monotone Optik. Vorteilhaft: Da die dummen Gegner schnurstracks dem Zielpfad folgen und keine Treppen erklimmen, beharken wir das Feindvolk ungestört von oben. Zudem dienen uns Portale als fixe Teleporter. Praktisch, wenn ein Goblin unbemerkt an uns vorbeihuschen sollte.


Orcs Must Die!
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?


Mirco Kaempfer


Orcs-Must-Die!
Personal Computer

Orcs-Must-Die!
Personal Computer

Orcs-Must-Die!
Personal Computer

Orcs-Must-Die!
Personal Computer

Mirco Kaempfer am 21 Aug 2011 @ 12:38
oczko1 Kommentar verfassen