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Portal 2: Preview

Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 
Hersteller: Valve
Publisher: Electronic Arts
Genre: Sonstige: Puzzle
Der Vorgänger hat Gehirnwindungen verrenkt und Zwerchfelle strapaziert - Portal war eine dieser seltenen interaktiven Glanzleistungen, bei denen sich Spielmechanik, Design und brillant geschriebene Dialoge zu einem spielerisch gleichermassen spassigen wie anspruchsvollen Gesamtpaket vereinten. Kein Wunder also, dass dem in Kürze erscheinenden Nachfolger hohe Erwartungen anhaften. Wir durften uns auf dem EA Showcase 2011 in London bereits durch die ersten Spielabschnitte teleportieren - und sind hellauf begeistert!

Humor aus der anderen Dimension

Neben einer brillanten Grundmechanik und einem ausgeklügelten Leveldesign lebte der erste Teil der Portal-Serie primär von seinem erfrischenden Humor. Die auf mörderische Weise sympathisch wirkende Killer-KI GLaDOS hauchte dem Titel Leben ein, und der augenscheinlich leblose, auf seine ganz eigene Art aber zutiefst menschliche Weighted Companion Cube entwickelte sich unter Fans zur Kultfigur. Wir sind froh, euch gleich zu Beginn berichten zu können, dass der subtile Humor im zweiten Teil nicht verloren gegangen ist. Schon lange haben wir bei einem Spiel nicht mehr so gegrinst, wie dies alleine in den ersten Spielminuten von Portal 2 der Fall war.



Der Einzelspielermodus des zweiten Teils beginnt in einem Schlafzimmer tief in den Laborgebäuden von Aperture Science, wo eure Protagonistin Chell für unbestimmte Zeit im Tiefkühlschlaf verweilt hat. Als die gesamte Forschungsanlage allerdings kurz vor dem architektonischen Kollaps steht, werdet ihr unsanft aus eurem Schlummer geweckt und müsst nun versuchen, einen Weg aus der gigantischen Anlage zu finden. Diese kommt, anders als im Vorgänger, nicht mehr im sterilen Industrie-Look daher, sondern wartet zumindest in den anfänglichen Spielabschnitten mit von Moos überwucherten Wänden, abblätterndem Verputz und zerfallenden Gebäudestrukturen auf. Die Natur scheint sich die Aperture-Laboratorien zurückgeholt zu haben und der visuelle Stil des Titels fängt dieses Endzeitszenario auf stimmige und subtile Weise ein.

Ein humorvoller Kontrast zu diesem oberflächlich düster wirkenden Setting bietet zu Beginn des Spiels ein neuer Nebencharakter. Mit Wheatley, einem kugelförmigen Roboter, der euch auf Schienen durch die ersten Testräume von Portal 2 begleitet, scheint dem Designteam von Valve abermals ein kleiner Geniestreich gelungen zu sein. Der mechanische Gefährte sorgte bei den anwesenden Presseleuten mit frechen Sprüchen und seiner lebendigen Art für einen Lacher nach dem anderen. Dabei halten die Entwickler des Spiels dem Rest der Industrie mit diesem Charakter auf unverblümte Art den Spiegel vor. Wenn ein kleiner Roboter mehr Ausstrahlung und Charakter hat als sämtliche Actionspiel-Protagonisten der letzten Jahre zusammen, dann hat das doch durchaus etwas Beschämendes. Wer sich durch den gesamten ersten Teil des Titels gerätselt hat, wird wohl zuerst nach dem Verbleiben von Erzfeindin GLaDOS fragen. Denjenigen unter euch, die sich bislang bewusst von Videos zum Spiel ferngehalten haben, wollen wir an dieser Stelle aber nicht zu viel verraten. Erwähnt sei lediglich, dass die Entwickler bei Valve ganz genau um die Erwartungen und Vorlieben ihrer Fans wissen.

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Ettore Trento


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Ettore Trento am 11 Apr 2011 @ 22:36
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