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Prey 2: First Look

Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 
Hersteller: Human Head Studios
Publisher: Bethesda Softworks
Genre: Action: 3D-Shooter
Im First-Person-Shooter Prey mimten wir einen Indianer, der von Aliens entführt wurde und sich fortan durch das Innere des Raumschiffs ballerte. In Prey 2 spielen die schleimigen Marsmännchen erneut eine grosse Rolle - und Held Tommy kehrt als wichtiger NPC zurück . Aber sonst hat Prey 2 nichts mit dem ersten Teil gemein. Kann das gutgehen? Wir haben uns auf der gamescom einen Eindruck verschafft - und beten schon mal.

Der Weltraum. Unendliche Weiten.

U.S. Marshall Killian Samuels ahnt nichts von seinem Pech, als er während eines Spazierfluges durch den Kosmos plötzlich abstürzt. Er überlebt die unsanfte Landung, hat aber keine Zeit, sich darüber zu freuen. Das Letzte, was seine Augen sehen, sind die angreifenden Ausserirdischen. Danach bricht die Dunkelheit über ihn herein.



Der Raumschiffcrash ist ein imposanter Einstieg in Prey 2 und zugleich eine der rar gesäten Verbindungen zum Vorgänger. Diesmal schleichen wir nicht mit Pfeil und Bogen durch düstere Korridore oder hocken mit Klebfüssen kopfüber an der Decke. Prey 2 setzt vielmehr auf eine offene Spielwelt, in der wir einem roten Faden folgen, aber auch Nebenaufträge absolvieren und Beziehungen knüpfen. Missionen münden stets in unterschiedlichen Ausgängen, je nachdem welche Gesinnung wir verkörpern. Lassen wir den geschnappten Weltraumpiraten gegen einen Obolus entkommen oder liefern wir ihn wie vereinbart aus? Und den grimmigen Türsteher können wir bestechen oder kurzerhand ins Jenseits prügeln. Fraglich bleibt nur, inwiefern sich unsere Entscheidungen auf das spätere Spiel auswirken werden.

Killian Samuels mag zwar ein knallharter U.S. Marshall sein, flitzt aber so geschickt und flink durch die Areale, dass selbst Mirror's Edge-Heldin Faith ins Staunen gerät. Wenn er nicht mit seinem Jetpack herumdüst, springt der Held elegant über Hindernisse, erklimmt Container und hangelt an Gerüststangen entlang. Währenddessen können wir sogar auf Feinde ballern - an der Decke hängend! Das ist zwar nicht so abgedreht wie die Antischwerkraftschienen des ersten Teils, aber dennoch ein mächtiges Gefühl.

Dass dieHuman Head Studios an den Bewegungsanimationen und der Agilität gefeilt haben, kommt nicht von ungefähr: Vor allem die Levels fallen recht weitläufig aus. Die uns präsentierte Demo fand in einem verwinkelten Komplex mit mehreren Ebenen statt. Da kann man sein Ziel schon mal aus den Augen verlieren. Damit das nicht passiert, weisst uns eine farbige Spur den Weg zum nächsten Missionsobjekt. Und sollten wir während des Kletterparcours die Orientierung verlieren, zeigt Killians Hand, welche Möglichkeiten wir haben. Bewegungsfreiheit spielt in Prey 2 eine grosse Rolle.

Nun wäre es langweilig, tätigten wir nur Laufwege, zumal Killian auch kräftig austeilen kann. Mit der Antischwerkraftbombe heben wir Geschützstellungen aus, die wehrlos zappelnden Feinde malträtieren wir mit blauen Bohnen. Im fertigen Spiel soll es eine Vielzahl an abgefahrenen Waffen und Extras geben, darunter etwa ein elektrisches Lasso. Ausgeprägt ist jedoch schon jetzt der Gewaltgrad: Getötete Gegner zerplatzen zu einer blutigen Brühe, die üppig gegen den Bildschirm spritzt. Das wird der USK nicht gefallen. Da hilft auch die grellbunte Optik nichts, die der ganzen Action einen comicartigen 3D-Look verleiht.

Prey 2
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Mirco Kaempfer



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Mirco Kaempfer am 24 Aug 2011 @ 10:16
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