GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Prince of Persia - Die vergessene Zeit: Preview

Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 
Hersteller: Ubisoft
Publisher: Ubisoft
Genre: Action: Adventure
Nachdem sich das letzte Abenteuer des Prinzen im Jahr 2008 sowohl spielerisch als auch technisch deutlich von der Sands of Time-Trilogie entfernte, schickt Ubisoft die Reihe nun wieder zurück zu ihren Wurzeln. Prince of Persia - Die vergessene Zeit setzt also wieder auf knallharte Kämpfe gegen Untotenhorden und zeitkritische Kletterpartien in fallenbespickten Arealen. Ob das Spiel qualitativ an seine Vorgänger anknüpfen kann, können wir anhand einer Xbox 360-Vorschauversion abschätzen.

Die vergessene Zeit ist zwischen Sands of Time und Warrior Within angesiedelt. Der Prinz hilft seinem Bruder Malik, dessen Palast von Dämonen, Mumien, Skeletten und anderen Kreaturen besetzt wird. Die menschlichen Bewohner sind derweil zu Sandskulpturen erstarrt. Schon zu Beginn sehen wir uns einer kleinen Übermacht an Untotenkriegern gegenüber, denen wir wie gewohnt aus einer Third-Person-Perspektive einheizen. Sprung-, Tritt- und Hiebattacken kombinieren wir kinderleicht zu verheerenden und akrobatisch beeindruckenden Manövern. Mit Vorwärtsalti springen wir über Gegner hinweg und rammen ihnen aus der Luft unser Schwert in ihre sandigen Körper. Alternativ treten wir die Schergen in Stachelbalken oder Abgründe hinein. Neuerdings dürfen wir nicht nur die Zeit zurückspulen, sondern auch Gebrauch von diversen Elementarkräften machen. So erzeugen wir einen Schutzschild aus Erde, lassen dutzende Untote durch die Lüfte wirbeln oder verleihen unserem Schwert kurzzeitig eisige Kräfte. Die Finalversion wird weitere magische Fähigkeiten bieten, darunter einen Umgebungszauber, der den Ursprungszustand wiederherstellt und vermutlich vor allem beim Rätseldesign von Wichtigkeit sein wird. Sammelbare Upgrade-Punkte werden die Kräfte im Übrigen aufwerten.

Die Kletterpartien wurden steuerungstechnisch erweitert. Springen wir gegen eine Wand, prallt der Held nicht daran ab, sondern kann auf Tastendruck dazu veranlasst werden, zum oberen Vorsprung hochzukrabbeln. Ebenfalls neu ist die Fähigkeit, Wasser einzufrieren. Dadurch werden unscheinbare Wasserfontänen plötzlich zu hilfreichen Säulen und Stangen, dank denen wir auf die vormals unerreichbar scheinende andere Seite gelangen können. Doch Eile ist geboten, denn der Effekt hält nicht lange an. Der harte Steinboden droht euch unsanft zu empfangen. Dank Rückspulfunktion und meist sehr fair gesetzten Speicherpunkten ein kleineres Übel. Manchmal gibt das Spiel eine feste Kameraperspektive vor und lässt uns nicht mehr die ganze Umgebung begutachten. Doof, wenn wir gerade an einer Fassade hängen und springend eine hinter uns stehende, nicht einsehbare Plattform erreichen müssen. Hoffentlich sind solche Stellen in der Finalversion Mangelware oder gänzlich ausgemerzt. Davon abgesehen gibt es typische Prince of Persia-Kost. Von Stange zu Stange springen, an Wänden entlanglaufen, diversen Fallen ausweichen - oft auch ein zeitkritischer Mix aus allen genannten Punkten.

Gut gefallen haben uns die zahlreichen Hebelrätsel, mit denen wir Zahnräder an bestimmte Positionen manövrieren müssen. Diese wiederum setzen einen Mechanismus in Gang, der seinerseits Aufzugplattformen auslöst. Teilweise müssen wir Kletterpartien ausserdem auf Zeit absolvieren. Geöffnete Tore schliessen sich langsam wieder und Aufzüge drohen nach wenigen Sekunden an ihre Ursprungsorte zurückzufahren. Insgesamt geben die Rätsel, Klettereien und Wasserspielereien den erneut sehr linearen Levels einen gehörigen Adventuretouch. Ausserdem sorgen diverse Skriptereignisse für Abwechslung. Während wir etwa dutzende Meter über dem Erdboden von einem massiven Käfig zum nächsten springen, krachen weniger stabile Exemplare herunter. Der Adrenalinpegel steigt und wir wollen nur noch so schnell wie möglich wieder festen Boden unter den Füssen haben.

Ähnlich geht es uns in Arealen, in denen unvermittelt ganze Bereiche einstürzen. Allerdings ärgern wir uns hier mehr als sonstwas, denn der Boden lässt zu plötzlich nach und gibt uns kaum Gelegenheit, rechtzeitig zu reagieren. Das bekommen Titel wie Bayonetta besser hin. Vor Gefechten bricht auch schon mal ein gefühlt drei mal drei Meter dickes Ungetüm durch ein riesiges Holztor, wird wenig später von einem schräg herunterstürzenden Stahlblock getroffen und hart gegen eine Steinwand geschleudert. Seine Brüder finden das gar nicht lustig und setzen uns daraufhin mit Rammmanövern zu. Mit Seitwärtsrollen weichen wir den Hünen aus, um sie wenig später durch flinke Schwerthiebe mürbe zu machen und schliesslich ihren Rücken zu besteigen, von wo aus wir freien Klingenzugang in die staubigen Eingeweide haben.

Prince of Persia - Die vergessene Zeit
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?


Daniel Boll


Prince-of-Persia---Die-vergessene-Zeit
Playstation 3

Prince-of-Persia---Die-vergessene-Zeit
Playstation 3

Prince-of-Persia---Die-vergessene-Zeit
Playstation 3

Prince-of-Persia---Die-vergessene-Zeit
Playstation 3

Daniel Boll am 23 Apr 2010 @ 03:07
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen