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Rocksmith: Preview

Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 
Hersteller: Ubisoft
Publisher: Ubisoft
Genre: Sonstige: Music
Mit Rocksmith soll das Genre der Musikspiele revolutioniert werden. In den USA ist die Konsolen-Software bereits erhältlich, doch in Europa muss man noch einige Monate warten, bis endlich losgerockt werden darf. Ubisoft stellte uns nun eine amerikanische Fassung zur Verfügung. Wir sagen euch, ob ihr eure Gitarren schon einmal warmklampfen solltet oder ob hier einfach nur eine Ecke zu viel versprochen wurde.

Eine neue Ära

Viele angehende Musiker träumen davon, ein Rockstar zu werden. Gitarrensolos wie die von Slash, oder anspruchsvolle Riffs von John Frusciante lernen aber nur die Wenigsten zu spielen. Das Meistern der Gitarre ist eben wesentlich schwerer, als manch einer denken mag. Viele Konsolenspieler nahmen daher einen anderen Weg und verschreiben sich der Plastikklampfe. Mit Spielen wie Guitar Hero und Rockband wurden die Plastikinstrumente bekannt, und jeder noch so unmusikalische Recke hatte die Chance, in nur wenigen Stunden ganze Lieder herunterzurocken. Inzwischen verlieren diese Spiele allerdings zunehmend an Unterstützung. Die entsprechende Software verkauft sich schlechter denn je, und viele Leute haben sich schlichtweg sattgespielt. Etwas Neues muss also her.



Den Gedanken hatte wohl auch Ubisoft. Doch was könnte man anders machen und die Spieler damit ein weiteres Mal begeistern? Die Antwort darauf ist recht simpel, denn wie wäre es mit echten Gitarren? Nachdem die Ansätze bei der Konkurrenz bereits zu erkennen waren, geht Rocksmth einfach einen Schritt weiter und lässt den Spieler jede beliebige E-Gitarre an die Konsole anschliessen. Neben dem Instrument wird dazu einzig das mitgelieferte Kabel benötigt, das den USB-Port der Konsole mit dem Anschluss der Gitarre verbindet. Das Kabel selbst wirkt in Sachen Verarbeitung mehr als solide, doch ein wenig länger hätte es ruhig sein können. Wer nämlich eine etwas grössere Entfernung vom Sofa zur Konsole hat, wird sich einen Stuhl oder etwas Ähnliches zur Hilfe holen müssen.

Hat man seine Gitarre erst einmal angeschlossen, kann es langsam losgehen. Dabei zeigt sich Rocksmth ziemlich anfängerfreundlich. Zu Beginn werden einfache Dinge abgefragt - etwa, ob man Links- oder Rechtshänder ist. Daraufhin geht es mit dem implementierten Stimmgerät zum Einstellen der Saiten. Mit kleinen Lernvideos wird einem zwischenzeitlich noch gezeigt, wie man sein Plektrum hält, bevor es letztlich zur Erklärung des Spielprinzips geht. Das ist eigentlich recht simpel zu verstehen, wenngleich die Umsetzung wohl einige Zeit in Anspruch nimmt. Ähnlich wie bei der Plastikkonkurrenz, sind die Saiten auf dem Bildschirm farblich kodiert. Dazu kommt natürlich noch die Anzeige, in welchem Bund eine Saite angeschlagen werden muss. Mehr Wissen bedarf es zunächst nicht, und der Spieler kann sich dem Karrieremodus widmen.

Rocksmith
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Daniel Dyba


Daniel Dyba am 10 Mai 2012 @ 17:04
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