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Saints Row - The Third: First Look

Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 
Hersteller: Deep Silver Volition
Publisher: THQ
Genre: Action: 3D-Shooter
Wie die geliebte Zeit vergeht. Bereits zwei Jahre ist es her, dass man in Saints Row 2 den Aufstieg einer kriminellen Gang in der fiktiven Metropole Stilwater erleben durfte. Stellte Teil 1 noch einen eher lahmen GTA-Klon dar, entpuppte sich die Fortsetzung als knalliger, überdrehter und teils völlig verrückter Action-Spass, der sich in eine gänzlich andere Richtung als Rockstars Reihe entwickelte. Nun steht Saints Row - The Third an, um zu beweisen, dass es auch ein Leben ohne ein Grand Theft Auto gibt. Mit jeder Menge Heiterkeit und Gewalt.

Hochmut kommt vor dem Fall

Was die Entwickler von Volition bereits zu Beginn von Saints Row - The Third an Humor abfeuern, ist erstaunlich. Die grobe Vorgeschichte wird im besten Star Wars-Stil mit der Musik des Filmklassikers "2001: Odyssee im Weltraum" erzählt. Seit dem Vorgänger ist in Stilwarter einiges geschehen: Die kriminellen Saints sind längst zu einem florierenden Unternehmen geworden. Sie verdienen ihr Geld mit fetten Werbedeals für Schuhe und Energydrinks. Nebenbei überfallen sie trotzdem auf spektakuläre Art und Weise Banken und geben währenddessen Autogramme. In den ersten Minuten erlebt man einen Überfall auf ein Geldinstitut am eigenen Leib - hier spielt sich der Titel wie ein rasanter, linearer Actiontitel. Doch nachdem sich die Ereignisse überschlagen und die drei Saints-Mitglieder überraschenderweise im Knast und dann bei dem Lakaien des so genannten Syndikats landen, fragt man sich zu Recht: "Was zum Teufel ...?" Ja, allein die erste halbe Stunde ist Chaos pur, enorm wendungsreich und krass. Und am Schluss steht die Erkenntnis: Das böse Syndikat unterjocht Stilwater und entreisst den Saints die Kontrolle über die Stadt.

Das interaktive Intro funktioniert ähnlich wie in einem guten Actionfilm: Die einleitenden Minuten entscheiden darüber, wie man Saints Row - The Third findet. Und wer sich für unmoralische Action ohne Kompromisse erwärmen kann, ist schnell Feuer und Flamme. Die fast fertige Vorschauversion des Spiels läutet die eigentliche Action in jedem Fall toll ein. Sofort ist ersichtlich, dass das Spiel übertreiben will. Und das konsequent. Doch der Reihe nach!



Übertrieben! Masslos!

Nachdem man sich einen individuellen und natürlich ganz dolle lässigen Helden gebastelt hat, landet man im wahrsten Sinne des Wortes in Steelport, dem neuen Hauptausgangspunkt des Spiels. Dort sind die Saints völlig unbekannt, das Syndikat dominiert die frivole Unterwelt. Frivol deshalb, weil es in der Stadt nicht gerade harmlos zur Sache geht. Das Syndikat beherrscht die Nachtclubs und den Waffenhandel. Selbst hat man das sehr weitläufige und offen gestaltete Gebiet gefälligst zu erkunden, denn abseits der handlungsrelevanten Missionen warten allerlei kuriose Aufträge darauf, gemeistert zu werden. Das Ziel ist klar: Man soll die kriminelle Karriereleiter aufsteigen. Und dazu nutzt man häufiger unkonventionelle Mittel. Wie wäre es mit Geiselnahme, zerstörerischen Panzerfahrten, Sprengungen von Menschen, und fast schon schnöde anmutenden Verfolgungsjagden? Das Repertoire ist vielseitig und im Grunde immer eines: durchgeknallt. Es ist erstaunlich, wie viel Witz und Geschmacklosigkeit die Entwickler in ihr Werk steckten. Allein die ersten ein, zwei Stunden gibt es genügend zu lachen - oder zumindest zu schmunzeln.

Mit der Zeit gewinnt man mit den Saints an Ansehen, was auch weitere positive Aspekte zur Folge hat. Unter anderem darf man mit verdientem Geld Immobilien wie Tattooläden oder Werkstätten kaufen, wodurch die Kontrolle in einem Bezirk steigt. Mit dem Mammon erwirbt man zusätzlich neue Waffen, Munition oder Klamotten. Und auch der eigene (Anti-)Held gewinnt an Erfahrung und neuen Talenten.

Das Pimpen ist allgemein ein wesentlicher Bestandteil von Saints Row - The Third. Die Waffen werden fortlaufend effektiver - und absurder. Mit Sexspielzeug Zivilisten attackieren, ist fast schon geschmacklos. Aber auch total lustig. Stellenweise neigen die Entwickler zu seltsamen Darstellungen, die absichtlich fernab der Realität sind. Da werden Gegner oder Unschuldige regelrecht in Matschhaufen verwandelt. Das ist hart und ganz sicher nichts für Kinder.

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Sven Wernicke


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Sven Wernicke am 04 Nov 2011 @ 13:25
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