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Soul Calibur V: Preview

Playstation 3 XBOX 360 
Hersteller: Bandai Namco
Publisher: Bandai Namco
Genre: Action - Beat 'em up
Mit Soul Calibur V erscheint bald ein neuer Teil der beliebten Beat 'em-up-Serie, die auf der SEGA Dreamcast ihren Einstand feierte, aber in ihrer Essenz schon etwas früher als Soul Edge in den Arcades zu finden war. Von den Genrekollegen wie Tekken, Virtua Fighter und Street Fighter konnte sich das Spiel seit jeher mit den fantasievollen Waffen, die bei den Kämpfern und bei den Kämpferinnen zum Einsatz kommen, abheben. 2010 hiess es dann: "SC is back!", und im Verlauf von 2011 wurden die Pläne um den Zwist zwischen heiligem und verfluchtem Schwert verfestigt ...

Die Rückkehr

Nach Soul Calibur IV sollte ja erst einmal Schluss sein mit dem ganzen Franchise. Die Entwickler fanden sich mit der Situation ab und versuchten bei neuen Projekten unterzukommen. Doch das Feedback zum vierten Teil offenbarte eine viel grössere Fanbasis, als sich Produzent Hisaharu Tago das je erträumte und so holte er sein altes Team wieder mit ins Boot, um dem heiligen Schwert erneut seine Seele einzuhauchen.

Die Verantwortung

Bei Prügelspielen hat das Entwicklerteam jeweils die grosse Aufgabe, das Gameplay immer noch weiter zu verbessern und gleichzeitig auch die Verpackung interessant zu gestalten. Der einfachste Weg wäre gewesen, eine ganz neue Konsole abzuwarten und dann mit der gesteigerten Grafikleistung einen blossen Schauwert zu erzeugen. Mit dem fünften Teil erscheint nun aber bereits der zweite Ableger für die PlayStation 3 und die Xbox 360. Kann das überhaupt gutgehen? Ja klar. Project Soul hat nicht nur am Gameplay gefeilt, sondern die Serie stets mit vielen neuen Charakteren spannend und interessant gehalten und den einzelnen Teilen sogar Bonusfiguren spendiert, die als eine Art Crossover ins Soul Calibur-Universum geholt wurden. Ein einfacher Trick, um neues Publikum und Sammler anzulocken. So geschehen zum Beispiel mit Link, Darth Vader und Kratos. Die Bonusfigur für Teil 5? Ezio Auditore da Firenze aus Assassin's Creed II.

Der Albtraum

Die Geschichte spielt 17 Jahre nach dem Ende des Vorgängers, zu Beginn des 17. Jahrhunderts, und wird in einem speziellen Modus, der auf einer Landkarte unterschiedliche Missionen freischaltet, erzählt. Als neuer Hauptcharakter steht Patroklos Alexandra bereit, aber auch Pyrrha Alexandra, beides Kinder von Sophitia, die Fans noch aus den früheren Teilen kennen werden. Kenner der Serie finden sich auch im neuen Teil sofort wieder zurecht. Alle sind sie da, die grossen und kleinen Kämpfer, die schnellen und langsamen, die mysteriösen und klassischen - verkleidet und leicht bekleidet. Alle ausgestattet mit fantasievollen Kampfstilen und interessanten Waffen. Kleine Überraschung? Auch Nightmare ist wieder mit dabei, noch viel stärker. Siegfried scharrt seinerseits neue mutige Söldner an seine Seite, darunter den Werwolfbeschwörer Z.W.E.I. und die Wahrsagerin Viola.

Der Dauerblocker

Das Kampfsystem erfindet man natürlich nicht neu. Kenner wollen mit dem Anfassen des Controllers wieder die altbekannte Spielmechanik erfahren und Neulinge wollen einen möglichst einfachen Einstieg ins Prügelspiel finden. Beides gelang der Serie bisher sehr gut. Horizontaler Schlag, vertikaler Schlag und Fusstritte bilden die Basis. Aber Soul Calibur V ist natürlich nicht bloss eine Neuauflage. Bei den ersten Testrunden hat man das Gefühl, dass die Kämpfe ein Stückchen schneller vonstattengehen. Grosse Kämpfer wirken dadurch träger, während die kleineren daraus einen Vorteil ziehen können. Statt der Seelenleiste gibt es jetzt "Brave Edge"- und die "Critical Edge"-Attacken, mit denen Standardangriffe mit stärkerer Wirkung wie auch durchschlagende Spezialangriffe ausgeführt werden können. Den kritischen Finisher haben wir nicht mehr gefunden. Gänzlich neu ist die Möglichkeit, weinerliche Dauerblocker in Verlegenheit zu bringen. Wer nur verteidigt, dessen Lebensbalken beginnt bald zu blinken, was signalisiert, dass die Blockade in Kürze ihre Wirkung verliert und der Gegner zu einem sicheren Schlag kommt.

Der Lendenschurz

Grafisch zeigt sich das Spiel wieder auf einem hohen Niveau, kann gegenüber dem Vorgänger aber keinen riesigen Sprung mehr machen. Herausragend präsentieren sich erneut die geschmeidigen Animationen und das flüssige Gameplay. Auch der Detailgrad der Kämpfer ist auf einem hohen Niveau gehalten, wie auch die unterschiedlichen Kampfarenen. Für weitere Abwechslung sorgt der umfangreiche Charaktereditor. Hier kann man seiner Fantasie freien Lauf lassen. Angefangen beim grundlegenden Körperbau und dem Kampfstil, arbeitet man sich durch Gesichtsform und Kopfbehaarung, Accessoires und Kleidung - vom Turban über die Gesichtsmaske, vom Lendenschurz bis zu Sandalen kann man hier schräge Figuren erstellen, die dann auch im Online-Modus zum Einsatz kommen sollen. Neben eben genanntem Modus gibt es natürlich auch den klassischen Arcade-Modus sowie die Aufforderung zum schnellen Spiel. Unter "Legendäre Seelen", den es erst freizuschalten gilt, kann man dann auch noch den wahren Meistern gegenübertreten.

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Severin Auer




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Severin Auer am 13 Jan 2012 @ 16:39
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