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Splinter Cell - Conviction: Preview

Personal Computer XBOX 360 
Hersteller: Ubisoft
Publisher: Ubisoft
Genre: Action: Adventure
GBase kam in den Genuss einer umfangreichen Xbox 360-Vorschauversion und konnte sich unter anderem von den härtesten Verhören der Spielegeschichte einen eigenen Eindruck verschaffen. Warum Sam Fishers knallharter Rachefeldzug einen gelungenen Neustart der Taktik-Shooter-Reihe verspricht, könnt ihr bei uns nachlesen.

Als Fishers Tochter Sarah bei einem Autounfall ums Leben kommt, hängt der Third-Echelon-Agent seinen Job an den Nagel. Später bekommt er Informationen zugespielt, laut denen Sarah nicht verunglückt ist, sondern ermordet wurde. Sam sieht rot und will die Verantwortlichen in einer persönlichen Vendetta zur Strecke bringen.

Ubisoft geht schon bei der Handlungspräsentation von Splinter Cell: Conviction neue Wege. Von Beginn an wird ein cineastischer Eindruck vermittelt, dem die glaubwürdig animierten, detaillierten Charaktere allesamt Rechnung tragen. Rasante Kamerafahrten in exzellenter Spielgrafik stützen die erzählerische Atmosphäre. Die gelungene deutsche und fast lippensynchrone Sprachausgabe ist das Sahnehäubchen. Fast wird der Eindruck erweckt, als schauten wir gerade einen Hollywood-Spionage-Thriller - klasse!

Sams Rachefeldzug führt anfangs durch eine belebte Strasse bei Nacht, wo sich Liebespärchen das romantische Feuerwerk am Himmel anschauen. Dafür haben wir natürlich keine Zeit, müssen wir doch zu dem hermetisch abgeriegelten Anwesen eines Drogen- und Waffenhändlers. Auf Hightech-Ausrüstung müssen wir diesmal verzichten, doch macht Not bekanntlich erfinderisch. Um unter Türen hindurchzuschauen, zweckentfremdet Sam kurzerhand einen Autorückspiegel, den er aus seinem Mietwagen herausschlägt. Das zersplitterte Glas taugt erstaunlich gut zum sicheren Auskundschaften von Nebenräumen. Das lohnt sich in zweierlei Hinsicht: nicht entdeckt werden und gleichzeitig dem Smalltalk der Wachposten lauschen, die über Gott und die Welt labern oder auch mal Telefonate führen.

Auch im fünften Teil ist die Dunkelheit wieder unser Freund, allerdings wurde der Sichtbarkeitsindikator stark vereinfacht. Mit störenden HUD-Elementen oder diversen Sichtmodi müssen wir uns nicht mehr herumärgern. Stattdessen wird die Umgebungsgrafik komplett in Schwarzweiss getaucht, sobald wir für den Feind unsichtbar werden. Lichtquellen können wieder mit diversen Mittelchen eliminiert werden: Draufschiessen, per Schalter deaktivieren oder eine EMP-Granate werfen, die in der Nähe befindliche Widersacher auch noch temporär ausser Gefecht setzt.

Weiterhin gibt es die Möglichkeit, an Wandrohren entlangzuhangeln oder Häuserfassaden zu erklimmen, um Störenfriede von oben zu überraschen oder durch ein Fenster in die Tiefe zu reissen. Werden wir entdeckt, machen wir uns das simple wie geniale Deckungssystem zunutze. Einfach hinter einer Deckung positionieren, eine andere anvisieren, und Sam hechtet, springt oder krabbelt auf Knopfdruck hektisch zur nächsten Wunschposition. Das kann auch ein barfüssiger John McClane nicht besser. Aus Deckungen heraus nehmen wir Feinde zielsicher und relativ geschützt aufs Korn - zumindest bis sie uns mit Granaten eindecken oder umzingeln.

Splinter Cell - Conviction
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Daniel Boll




Splinter-Cell---Conviction
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Daniel Boll am 12 Mrz 2010 @ 00:00
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