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Strike Suit Zero: First Look

Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 
Hersteller: Born Ready Games
Publisher: Born Ready Games
Genre: Simulation und Sport: Simulation
Schon auf der letztjährigen gamescom konnten wir einen Blick auf das Indie-Spiel Strike Suit Zero werfen. Der Arcade-Titel, der euch in ein pfeilschnelles Raumschiff verfrachtet, um die Erde vor der völligen Vernichtung zu bewahren, steht dabei inzwischen kurz vor der Veröffentlichung. Hat Strike Suit Zero das Potential, euer Gamepad zum Glühen zu bringen, oder verpufft der Titel in der Bedeutungslosigkeit des unendlichen Alls? Finden wir es heraus!

Neues Studio, altes Spiel, und die gleichen Entwickler

Wenige Wochen nach der Präsentation von Strike Suit Zero auf der gamescom 2011 gab der bisherige Entwickler doublesix games (All Zombies Must Die! & Burn Zombie Burn) das Projekt in die Hände des neu gegründeten Studios Born Ready Games. Doch es wurde nicht nur der Programmcode ausgehändigt - das komplette Kernteam wanderte gleich mit in die neuen Büroräume. Kein Problem, sind beide Spieleschmieden doch in England beheimatet. Durch die nahezu nahtlose Übernahme konnten die Arbeiten an der Entwicklung des Spiels problemlos weitergeführt werden, so dass die PC-Version von Strike Suit Zero noch in diesem Herbst veröffentlicht werden kann - immerhin ein halbes Jahr nach dem ursprünglich geplanten Veröffentlichungstermin.

Trotz Entwicklerwechsel befinden wir uns in Strike Suit Zero noch immer in der orbitalen Umlaufbahn unserer bekannten Welt. Doch statt an einem Strang bei der Erforschung des Weltraums zu ziehen, ist der Streit zwischen den Menschen auf der Erde und den Weltraumkolonien eskaliert. Die Erde sieht sich heftigsten Angriffen der Kolonisten ausgesetzt, die auf fortschrittliche und weit überlegene Alien-Technologie zurückgreifen können, und droht vollständig zerstört zu werden. Die einzige Hoffnung sind nun nur noch einige wenige Raumschiffpiloten, die in todesmutigen Schlachten ihr Leben für die Freiheit des blauen Himmelskörpers opfern. In insgesamt 13 Missionen mit je einer Laufzeit von rund 15 bis 20 Minuten schlüpft ihr in die Rolle eines solchen Piloten und kämpft in der alles entscheidenden Schlacht gegen die dominierenden Eindringlinge. Die Geschichte von Strike Suit Zero spielt sich innerhalb von drei Stunden ab. Je nach Missionsverlauf dürft ihr euch über mehrere Spielenden freuen.



Mit insgesamt vier steuerbaren Raumschiffen ist die Auswahl nicht gerade üppig, allerdings könnt ihr die Bewaffnung eines jeden Gleiters durch Upgrades aufmotzen, so dass ihr jedes Raumschiff individuell gestalten könnt. Um jedoch an eine bessere Ausrüstung zu gelangen, müsst ihr positive Vermerke in eurem Missionslogbuch nachweisen können. Je erfolgreicher ihr einen Level beendet, desto bessere Waffen und Upgrades stehen euch zur Verfügung. Da ihr eine Schlacht ohne Weiteres wiederholen dürft, könnt ihr euch mit ein wenig Training eure Bewaffnung für die folgenden Missionen zusammenstellen. Eine Besonderheit des Spiels - die Superputze aus dem Film Spaceballs lässt grüssen - ist der Strike Suit. Euer Raumschiff ist nämlich in Wahrheit ein getarnter Transformer. Für eine kurze Zeit könnt ihr euren Gleiter in einen stählernen Mech verwandeln. Das sieht nicht nur optisch cool aus, sondern steigert eure Kampfkraft enorm. Ihr könnt schneller eure Waffen abfeuern und wesentlich präziser Ziele ins Fadenkreuz nehmen. Allerdings reagiert die Steuerung des Mechs so hypersensibel, dass es in der jetzigen Version des Spiels noch einiges an Einarbeitung seitens des Spielers bedarf, bis man das verwandelte Raumschiff vollständig beherrscht. Die gesteigerte Kampfkraft ist insbesondere dann wichtig, wenn ihr grössere Schlachtschiffe angreifen und diese Stück für Stück auseinandernehmen müsst. Für das Aufrechterhalten eures Mech-Panzers bedarf es jedoch viel Energie, die ihr aus abgeschossenen Raumschiffen zapft.

Für einen Download-Arcade-Titel haben die Entwickler für die Optik und Soundkulisse von Strike Suit Zero viel Zeit veranschlagt. Der Titel basiert auf einer eigens entwickelten Engine auf DirectX-10-Basis. Dies sorgt für ein stimmungsvolles Weltraum-Ambiente. Jeder Level sieht anders aus, obwohl das Geschehen auf die nähere Umgebung des Heimatplaneten begrenzt ist. Da euch stets die hübsch anzusehenden Laserblitze um die Ohren fliegen, bekommt ihr jedoch von dem alles andere als trist aussehenden Weltall nur am Rande etwas mit. Für musikalische Genüsse sorgt Paul Ruskay, der bereits für die Musik in dem legendären PC-Spiel Homeworld verantwortlich zeichnete.

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Alexander Boedeker


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Alexander Boedeker am 25 Sep 2012 @ 16:48
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