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The First Templar: Preview

Personal Computer XBOX 360 
Hersteller: Haemimont Games
Publisher: Kalypso Media
Genre: Action: Adventure
Eigentlich sind die Mannen von Haemimont Games ja eher für ihre Strategiespiele bekannt. Zuletzt lieferten sie mit Tropico 3 eine gelungene Wiederbelebung einer einst totgeglaubten Serie ab. Doch The First Templar schlägt in eine ganz andere Kerbe. Das blutige Machwerk ist nämlich ein Action-Adventure, gespickt mit einigen Rollenspiel-Elementen. Und - das sollte erwähnt werden - mit einem kooperativen Spielmodus.

Ein Templer für zwei

Angesiedelt ist das Spiel zur Zeit der Kreuzzüge, was bei dem Namen natürlich eine echte Überraschung ist! Während also das alte Europa als Schauplatz dient, schlüpft der Spieler in die Haut von Roland und Celian. Und zwar gleichzeitig, wenn man so möchte. Die beiden Templer sind auf der Suche nach dem heiligen Gral. Ein wenig spannungsabbauend wirkt der Umstand, dass bereits im Intro der Vorschauversion verraten wurde, dass beide Protagonisten den Gral auch finden werden, nur um ihn dann wieder zu verlieren. Ein solch dicker Spoiler hätte nun wahrlich nicht sein müssen - doch wir geben ihn gerne weiter. Hat es sich denn dann schon mit der Suche nach dem Gral? Nein. Natürlich nicht. Eine Verschwörung gibt es auch noch, und die heilige Inquisition ist natürlich auch integriert.

Am Ende ist die Geschichte nicht sonderlich kräftig untermauert, was auch an den schwachen Zwischensequenzen liegt. Das Gameplay orientiert sich im Kampf an Spiele wie Assassin's Creed, erreicht aber nicht dessen Qualität. Immerhin: Mit zunehmendem Spielverlauf werden die Kämpfe durchaus anspruchsvoller, da immer mehr Aktionen möglich werden. Grund dafür sind die vereinfachten Rollenspiel-Elemente, welche die Entwickler in The First Templar integriert haben. So sammelt der Spieler mit jedem Charakter - später gesellt sich noch eine weibliche Messerbraut hinzu - separat Erfahrungspunkte und kann diese dann in einem kreuzförmigen Talentbaum investieren. Wer mehr Punkte investieren möchte, der sollte einen Blick auf Nebenmissionen und geheime Quests werfen, denn auch die haben es ins Spiel geschafft.

Meist braucht man keine Angst zu haben, sich hierbei in zahlreiche Unteraufgaben zu verstricken. Das Leveldesign ist relativ einfach gehalten und der Kompass ist mit so vielen Informationen vollgepappt, dass es eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit ist, sich zu verirren. Allgemein ist der Schwierigkeitsgrad nicht allzu hoch ausgefallen, was Einsteigern entgegenkommt. Lediglich der höchste der drei verfügbaren Grade ist so abartig schwer, dass selbst Profis schwer ins Schwitzen kommen dürften.

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Michael Hoss


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Michael Hoss am 26 Apr 2011 @ 11:30
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