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The Witcher 3 - Wild Hunt: First Look

Personal Computer Playstation 4 Xbox one 
Hersteller: CD Projekt
Publisher: Bandai Namco
Genre: Adventure und Rollenspiel: Rollenspiel
Während man auf einer der vergangenen Games Conventions noch händeringend um Zuschauer für Präsentationen von CD Projekt REDs The Witcher werben musste, ist die Action-RPG-Reihe heute kein Geheimtipp mehr. Längst sind die ersten beiden Abenteuer von Geralt zur ruhmreichen Legende geworden und die Fans fiebern der Veröffentlichung des dritten Teils entgegen. Auf der gamescom in Köln konnten wir am umlagerten Witcher-3-Stand hinter verschlossenen Türen erstmals einen Blick auf eine weit fortgeschrittene Spielfassung werfen und live erleben, wie es sich anfühlt, als Hexer durch die Wildnis zu streifen.

Geralt geht auf die Jagd

Die einst Mächtigen des Landes sind am Ende ihrer Herrschaft angekommen, und die Welt, wie Geralt sie kannte, versinkt mehr und mehr in dem Chaos, welches durch den Krieg zwischen dem Königreich Nilfgaard und den nördlichen Königtümern hervorgerufen wird. Doch den bedauernswerten Einwohnern der vom Krieg zerstörten Ländereien steht noch eine viel grösse Katastrophe bevor, die die Welt endgültig an den Abgrund treiben wird. Überall im Land tauchen mit den sagenumwobenen Wild Hunt kleinere Gruppen von gespenstischen Reitern auf, die nichts anderes als verbrannte Erde hinterlassen. In einer Welt, in der die Unterscheidung zwischen Gut und Böse sowie Freund und Feind zunehmend schwieriger wird, liegt es nun an dem Hexer und Monsterjäger Geralt von Riva, dem Schrecken Einhalt zu gebieten und den Wild Hunt das zu verwehren, was sie am meisten begehren.



Nach zwei bereits erfolgreich am RPG-Sternenhimmel platzierten Action-RPGs geht Entwickler CD Projekt RED einen Schritt weiter und präsentiert in The Witcher 3: Wild Hunt eine vollständig frei begehbare offene Welt. Mit rund einhundert Spielstunden, worauf gut die Hälfte der Zeit für die Hauptgeschichte eingeplant ist und die restliche Zeit mit der Erkundung der Spielwelt sowie schier endlosen hochkarätigen Nebenmissionen draufgehen soll, erwarten euch unzählige Abenteuer, die euch immer tiefer in die komplexe Geschichte hineinführen. Dabei soll es keine Rolle spielen, ob ihr bereits mit der Witcher-Welt vertraut seid oder als absolute Frischlinge in die Haut des Hexers schlüpft. Zahlreiche Rückblenden sollen an Schlüsselpositionen fehlende Story-Verbindungen knüpfen.

Auch abseits der Geschichte um die blutrünstigen Reiter, die dieses Mal nicht im Fokus der Präsentation stand, hat CD Projekt RED viel Zeit investiert, die die Erkundung der Welt lohnenswert machen soll. Während ihr beispielsweise durch die Länder zieht, um einen Überlebenden eines Angriffs der Wild Hunt zu suchen, trefft ihr auf hilfsbedürftige Dorfbewohner, deren Anliegen ihr nachgehen könnt, oder auf garstige Ungeheuer, deren alleinige Grösse euch Schweissperlen auf die Stirn treiben. Jede der einzelnen und teilweise ineinander verzweigten Nebenmissionen wird dabei vom Anfang bis zum Ende von Hand gestaltet, da die Entwickler auf Automatismen verzichten. So soll gewährleistet werden, dass keine Aufgabe einer anderen ähnelt. Zusätzlich hat das Entwicklerstudio darauf geachtet, dass euch zu fast jeder Zeit im Spiel ein sogenannter Point of Interest, etwa eine in der Entfernung sichtbare Ruine oder eine markante Steinformation, erwartet, wo ihr beispielsweise auf besonders starke Gegner trefft, die jedoch immensen Ruhm und Reichtum versprechen.

Schon seit Beginn der Reihe legt das Studio viel Wert auf moralische Entscheidungen. Auch in The Witcher 3 werdet ihr wieder vor zahlreiche Wahlmöglichkeiten gestellt, die sich oftmals nicht in das übliche Gut-und-Böse-Schema einordnen lassen. So fliessen all eure Handlungen bereits in die eigentliche Entscheidung ein, noch bevor euch gänzlich klar wird, welcher Weg nun ins Verderben führt. The Witcher 3 richtet sich dabei auch dieses Mal wieder ausdrücklich an erwachsene Spieler, sodass die eine oder andere brutale Entscheidung durchaus Gewissensbisse bei euch auslösen könnte. Abseits dieser höchst moralischen und dynamischen Entscheidungen, in denen ihr so manches Mal auch ein Übel für ein anderes in Kauf nehmen müsst, wirkt sich euer Handeln auch auf den ausgefeilten Warenwirtschaftskreis des Spiels aus. Tötet ihr beispielsweise einen angesehenen Händler - ob wissentlich verschuldet oder nicht - in einem Dorf, erhalten seine Handelspartner in anderen Städten unter Umständen keinen Nachschub an Waren mehr und gehen bankrott. Dieses führt wiederum dazu, dass ihr euch bei diesen Händlern nicht mehr für den Kampf ausrüsten könnt. In einem anderen gezeigten Beispiel könnt ihr mit dem Besitz von Fischen handeln, indem ihr diese in Küstenregionen günstig einkauft und sie tief im Landesinneren wieder veräussert. Mit solch kleinen Handelsgeschäften lässt sich eurer Geldbeutel durchaus schneller füllen.

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Alexander Boedeker




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Alexander Boedeker am 30 Sep 2013 @ 16:54
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