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White Gold - War in Paradise: First Look

Personal Computer XBOX 360 
Hersteller: Deep Shadows
Publisher: Play Ten Interactive
Genre: Action: 3D-Shooter
Mit Boiling Point konnte Deep Shadows ein recht solides Erstlingswerk abliefern, das seine Stärken vor allem in einer möglichst hohen spielerischen Freiheit hatte. White Gold: War in Paradise gilt als direktes Sequel und soll ohne die Schwächen seines Vorgängers auskommen. Werfen wir also einen Blick auf die geplanten Features.

Worum geht es?

Schauplatz ist eine Inselgruppe in der Karibik, wo sich eine Rebellenfraktion mit einem Militärregime anlegt. Der Held des Spiels, ein Ausländer, kommt zunächst völlig unbescholten in den Inselstaat, muss sich im Spielverlauf jedoch in die kriegerischen Ereignisse einmischen. Ob er für die Regierung arbeitet, die Rebellen unterstützt oder bei hiesigen Mafia-Organisationen anheuert, liegt am Spieler. Ein ausgefeiltes Rollenspielsystem soll mit zahlreichen erlernbaren Fertigkeiten für einen hohen Wiederspielwert sorgen. Die verschiedenen Inseln können mit Booten, Helikoptern, Jeeps und Panzern bereist werden.

Weniger Bugs? Mehr Performance?

An Boiling Point wurde hauptsächlich wegen seiner beachtlichen Fehlermenge kritisiert. Deep Shadows versprach schon Ende 2006, dass diesmal besonders viel Zeit in die Qualitätssicherung investiert werden soll, um ein erneutes Bug-Desaster zu verhindern. Dank der inzwischen bei Version 3 angelangten, hauseigenen Vital-Engine sollen nervige Ruckler ausserdem der Vergangenheit angehören - obwohl die Technologie im Vergleich zu Boiling Point deutlich vorangeschritten ist und neben Shader-Model 3 zum Beispiel zerstörbare Objekte unterstützt. Ein Rechner mit 3-GHz-Einkern-CPU, 1024 MB RAM und GeForce 6600-Grafikkarte gilt als Mindestvoraussetzung. Ein optimales Spielerlebnis soll ab einer Zweikern-CPU mit 2.4 GHz, 1024 MB RAM und GeForce 7600 gewährleistet sein. Xbox 360-Nutzer müssen sich darum natürlich keine Gedanken machen.

Bessere KI? Schönere Landschaften?

Sowohl in Gefechten als auch in friedlichen Szenarien sollen sich Nicht-Spieler-Charaktere sehr authentisch verhalten. Deep Shadows verspricht Gegner, die auf Geräusche reagieren, Verstärkung rufen und bei Gefahr in Deckung gehen. Andererseits wird der Spieler nun die Möglichkeit haben, Missionsziele in Sam-Fisher-Manier zu erfüllen. Anstatt also wild ballernd ans Ziel zu gelangen, werden Wachposten leise von hinten erledigt, ohne dass ihre Kameraden alarmiert werden. Zivilisten sollen hingegen noch stärker auf die Aktionen des Spielers reagieren. Das könnte bedeuten, dass man es sich mit bestimmten Leuten verscherzt, wenn man irgendwo etwas Schlimmes anstellt.

Anstatt erneut auf eine gigantische, aber optisch sehr durchwachsene Spielwelt zu setzen, wollen sich die Entwickler diesmal auf kleinere Areale konzentrieren. Im Gegenzug will das russische Team die Gebiete liebevoll mit der Hand gestalten und so für grafische Abwechslung sorgen. Vorbei also die Déjà-vu-Erlebnisse beim Auskundschaften der Inselareale? Schluss mit den oft lieblos designten Stellen aus Boiling Point? Vielleicht, denn Deep Shadows hat noch ein weiteres Grafik-Ass im Ärmel: Ein nach eigenen Angaben sehr beeindruckendes Wettersystem, an dem zur Zeit noch fleissig gewerkelt wird. Leider sind hierzu noch keine konkreteren Informationen verfügbar.

White Gold - War in Paradise
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Daniel Boll


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Daniel Boll am 17 Mrz 2008 @ 13:36
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