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Duke Nukem Forever: First Look

  Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 

Dass sein Misstrauen berechtigt ist, zeigt sich wenig später. Die Invasion 2.0 ist im vollen Gange, zunächst einmal ganz unbemerkt von den Bewohnern des blauen Planeten. Nach und nach setzen sie alle geplanten Details um, damit die Menschheit so sanft wie möglich versklavt wird und die Regierenden gute Miene zum bösen Spiel machen. Wie gut, dass es noch Helden wie Duke Nukem gibt, die einfach mal tun, was getan werden muss, und sich dabei auch nicht scheuen zuzugeben, dass sie unerreicht toll sind. Für ihn wird es Zeit, mal wieder in ein paar Alien-Ärsche zu treten - und das kann er ja nun bekanntermassen am besten.

Der Trailer gibt schon mal die Richtung des Spiels vor. Gewürzt mit Selbstironie zeigt sich das neueste Lebenszeichen des Dukes von seiner explosivsten Seite. Natürlich gibt es neben Aliens und markigen Sprüchen auch jede Menge Inneneinrichtung, die bei der erneuten Verteidigung zu Bruch geht. Understatement hat der Duke auch als Geschäftsmann und Universal-Ikone noch nicht lernen müssen. Der Trailer-Präsentation folgte sogleich ein Level, den die Entwickler jedoch zunächst selbst zeigten, da es sich um bisher unveröffentlichtes Material handelt. Im Duke-Burger-Restaurant kümmert sich der fürsorgliche Chef noch selbst um seine Angestellten. Servicekräfte in Not befreit Nukem höchstpersönlich aus ihrer Lage.

Duke Nukem Forever Bild
Dabei kommen nicht nur seine Muskeln, sondern auch sein Hirn zum Einsatz, denn den Weg zum Stromverteiler muss er sich erst bahnen. Nötigenfalls schrumpft er sich auf die Grösse eines Eichhörnchens - die Aliens haben auch ihre alten Shrinkpads wieder mitgebracht, die alle Objekte stark verkleinern. Dieses Prinzip lässt sich gegen die Eindringlinge verwenden. So lockt der Held die Angreifer auf ihre eigenen Schrumpfgeneratoren, um wieder auf Augenhöhe mit ihnen zu sein. Dass seine Sprüche dabei weiterhin cool bleiben, kann sich der Spieler durchaus vorstellen, wenn auch seine Stimme nun eher nach Micky Maus statt männlich-markantem Muskelmacker klingt.

Ehrlich, hart, direkt

Ansonsten zeigte sich auch in der drauf folgenden Anspiel-Session, dass Duke Nukem Forever so direkt wie eine Verhandlung mit der Titelfigur ist: Die Waffen sind genre-typisch, die Lösungen um mit turmhohen Monsterzyklopen fertigzuwerden ebenfalls. Glücklicherweise wurde in den 14 Jahren Entwicklungszeit die Engine mehrere Male überarbeitet, so dass kein verstaubtes Retro-Werk zur Veröffentlichung ansteht. Aktuell ist die Optik allemal, auch wenn sie nicht alles bisher Dagewesene toppt. Von einem Helden, den viele Spieler eher vom Hörensagen kennen, sollte man aber auch keine technischen Quantensprünge erwarten. Einen Mehrspielermodus gibt es auch. Der stand im Berlin allerdings noch nicht zur Begehung an, verspricht jedoch durch die cleveren Areale einige heisse Deathmatch-Runden. Ab 10. Juni wird es dann endlich soweit sein: Die Ära der Duke-Witze wird ein Ende haben und alle Shooter-Fans können sich auf einen geradliniges Ballerfest freuen, das sogar ein paar Denkpassagen mitliefert.

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Martin Weber am 01 Jun 2011 @ 12:50
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