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Tom Clancy's Splinter Cell - Blacklist: Preview

  Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 Nintendo Wii U 

Zwar sind die Missionen von Blacklist relativ linear aufgebaut, allerdings stehen euch oftmals mehrere Wege zur Verfügung, wie ihr zum Beispiel ein Gebäude letztlich infiltrieren wollt. So könnt ihr beispielsweise durch ein offenes Fenster einsteigen, die Kanalisation benutzen oder einfach die Vordertür eintreten. Um möglichst unerkannt zu bleiben und auf diese Weise vielen Kämpfen aus dem Weg zu gehen, empfiehlt es sich jedoch auch weiterhin, die Dunkelheit zu nutzen. Ein an Fishers Rücken befestigtes grünes Emblem leuchtet widersprüchlicherweise immer dann auf, wenn ihr vor den Augen eurer Feinde im Dunkeln verborgen seid. Dann gilt es, typisch für ein klassisches Spiel der Splinter-Cell-Reihe, Gegner hinterrücks auszuschalten und bewusstlose Körper zu verstecken, um keine zusätzliche Aufmerksamkeit zu provozieren. Wie gewohnt lassen sich Lichtquellen ausschalten, die jedoch, solltet ihr die Beleuchtung nicht zerschossen, sondern per Schalter ausgeknipst haben, immer mal wieder von einem Feind eingeschaltet wird, sodass ihr öfters plötzlich buchstäblich mitten im Rampenlicht steht. Während des Schleichens solltet ihr ebenfalls darauf achten, möglichst keine Geräusche zu produzieren. Auf dem Boden liegende Glasscherben tragen beispielsweise nicht unbedingt zu einer geräuscharmen Fortbewegung bei.

Tom Clancy's Splinter Cell - Blacklist Bild
In den letzten drei Jahren haben Fishers Feinde ordentlich dazugelernt und ihre Hausaufgaben gemacht. Anstatt in die Rolle von Kanonenfutter zu schlüpfen, verhalten sie sich ziemlich klug und bemerken jede Unaufmerksamkeit von euch. Zudem werden sie hin und wieder von Schäferhunden unterstützt, die sogar eure Fährte aufnehmen und euch eine ganze Weile lang hartnäckig verfolgen. Die Hunde sind zwar im Kampf relativ harmlos, ziehen aber durch lautes Bellen und Knurren alle Blicke unangenehm auf euch. Zum Glück lassen sich die Vierbeiner und auch die menschlichen Widersacher ablenken, indem ihr Steinchen werft oder Sam kurz pfeifen lasst. Durch diese Art von Ablenkungsmanöver könnt ihr beispielsweise eine Wache von ihrer Patrouille abziehen und sie so in einen Hinterhalt locken und unschädlich machen. Werdet ihr doch einmal entdeckt, eröffnen die Gegner sofort das Feuer auf euch. Wenn ihr nun noch unbemerkt rechtzeitig eine Deckung findet, zeigt eine Silhouette an, wo euch die Gegner zuletzt gesehen haben. Nun könnt ihr gefahrlos um sie herumschleichen und sie dabei beobachten, wie sie eure letzte bekannte Position unter Feuer nehmen.

Ein weiterer Tribut an den einfacheren, actionorientierten Schwierigkeitsgrad sind diverse Actionszenen, die hin und wieder den Spielfluss deutlich erhöhen. So nimmt Sam eine Geisel in den Würgegriff und kämpft sich mit unendlicher Pistolenmunition den Weg zum Abholpunkt frei. Oder er muss in Windeseile gegen die Zeit aus einem Gebäude entkommen, bevor es in sich zusammenfällt. Auch das mittlerweile aus der Call-of-Duty-Reihe bekannte Eliminieren von Gegnern per Bordkanone eines Flugzeuges hat den Einzug in Splinter Cell: Blacklist geschafft, wenngleich man hier wesentlich filigraner vorgehen muss, da man dabei nicht zu viel Aufmerksamkeit erregen darf. Auch die aus den Vorgängern bekannte Quick-Kill-Funktion, die es euch erlaubt, "als Belohnung" mehrere Gegner zu markieren und diese in Sekundenbruchteilen auszuschalten, wenn ihr zuvor leise genug gewesen seid, ist wieder mit von der Partie.

Ein fliegendes Basislager

Moderne Technik gehört in jede Agentenausrüstung, und so kann auch Fisher auf zahlreiche nützliche Gimmicks und Gadgets zurückgreifen, die ihr zum Teil schon bereits aus den Vorgängern kennt. Das obligatorische Thermal-und-Nachtsichtgerät gehört dabei ebenso zur Standardausrüstung wie etwa der fliegende Tricopter - eine Art Minidrone - zur Überwachung und zum Ausspähen von grossen Bereichen, sowie das Haft-EMP, mit welchem ihr einen elektromagnetischen Implus aussenden könnt, um alle elektrischen Gegenstände in der Nähe auf einen Schlag auszuschalten.

Tom Clancy's Splinter Cell - Blacklist
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Alexander Boedeker am 15 Jul 2013 @ 20:52
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