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Remember Me: First Look

  Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 

Vergissmeinnicht

Nun wurde es interessant, denn genauso wie die Erinnerungen der Protagonistin in Mitleidenschaft gezogen wurden, ist es ihr ebenfalls möglich, in den Geist anderer einzudringen. Im Video beobachteten wir, wie solch eine Manipulation vonstattengehen könnte. Die Perspektive wechselte. Die eben anvisierte Zielperson rückte in den Fokus. In einer traumgleichen und unendlich scheinenden Umgebung mit verschwommenen Konturen liess sich ein Areal erkennen. Eine Couch, ein kleiner Tisch, darauf liegend ein Revolver. Ihre Zielperson sass ungepflegt und anscheinend stark angetrunken auf der Couch, eine angebrochene Flasche in der Hand.
Es war klar, dass wir nun Teil einer Erinnerung geworden waren. Wir beobachteten in der folgenden Szenerie, wie die Person in eine heftige Streitsituation mit ihrer Partnerin geriet. In der unangetasteten Erinnerung endete der Streit eher harmlos. Der Betrunkene warf mit einer Flasche nach seiner Frau, woraufhin diese einfach den Raum verliess. Der Erinnerungsfetzen war damit beendet. Nun war die Zeit gekommen, in der unsere Agentin ihre manipulativen Fähigkeiten einzusetzen wusste und kurzerhand die Erinnerung zurückspulte. Jetzt war es möglich, bestimmte Momente der agierenden Person zu manipulieren. So sorgte unsere Protagonistin dafür, dass ihr Opfer mit einer ungeschickten Bewegung eine Flasche vom Tisch stiess.

Remember Me Bild
Somit wurde eine kleine Kette an Ereignissen ausgelöst, welche letztendlich dazu führte, dass er am Ende des Erinnerungsfetzens nicht die Flasche, sondern den Revolver in die Hand bekam. Da die Waffe jedoch noch gesichert war, endete die Konfrontation abermals gewaltfrei. Kein Problem für unsere Agentin. Erneut wurde in die Erinnerung des Opfers eingegriffen und dafür gesorgt, dass die Waffe letztendlich auch schussbereit war. Einen Augenblick später fiel dann auch der erwartete Schuss und die Frau ging blutend zu Boden. Die Agentin zog sich aus der Erinnerung ihres Opfers zurück in die Realität, und nun durften wir die Reaktion des Betreffenden beobachten. Überwältigt von Trauer, Schmerz und den Selbstvorwürfen, unter Alkohol die eigene Partnerin getötet zu haben, griff er zur Waffe und beging Suizid. Just in diesem Moment betrat eben jene Dame, natürlich noch quicklebendig, das Büro und fand den leblosen Gatten im Schreibtischstuhl versunken. Mission erfüllt. Zielperson eliminiert. Und das gänzlich ohne überhaupt den Tatort betreten zu haben.

Remember Me
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Neo-Paris

Jessica Rehse am 02 Sep 2012 @ 14:17
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