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Far Cry 4: Preview

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Es lebe die Freiheit

Das grosse Erlebnis besteht auch bei Far Cry 4 darin, seine vorhandene Freiheit voll ausnutzen zu können. Daher muss man nicht stets den Hauptmissionen folgen, sondern kann sich auch mit ganz anderen Dingen beschäftigen. Etwa Dörfer von Feinden befreien und so für Nachschubpunkte sorgen. Ebenso kann sich Ajay als Jäger und Sammler betätigen und Pflanzenbestandteile suchen, um hilfreiche Dinge zu mischen. Darüber hinaus gibt es eine vielfältige Tierwelt, mit der man sich manches Mal nicht anlegen sollte. Beim Anspielen konnten wir etwa einige Erfahrungen mit einem wütend gewordenen Nashorn machen. Hat man solch ein Tier dennoch erlegt, kann etwa die Haut erbeutet werden, um neue Taschen für Ausrüstungsgegenstände oder Ähnliches herzustellen. Neu ist übrigens die Möglichkeit, auf Elefanten zu reiten. Das macht in der Praxis ordentlich Laune. Besonders, wenn man sich gegen andere Fahrzeuge erwehrt oder feindliche Truppen umtrampelt.

Fortbewegungsmittel gibt es aber natürlich auch auf motorisierter Basis. Jeeps, Jetskis und Schneemobile sind ebenso wie der neue Gyrokopter vorhanden, mit dem man in höhere Gefilde abdriften kann. Spass machen diese vielen Möglichkeiten schon jetzt, wobei die Steuerung der Fahrzeuge noch etwas schwammig wirkt. Ohnehin ist die Handhabung von Far Cry 4 noch nicht gänzlich ausgereift und wirkt manches Mal noch etwas starr. Da dürfen die Entwickler gerne noch etwas Arbeit investieren, um das Erlebnis zu verbessern. Selbiges gilt für diverse Spielfehler. Allerdings war die angetestete Version eben noch nicht final, und die Entwickler beteuerten, derzeit täglich über 1.000 Fehler zu beseitigen. In Sachen Grafik wartet aber ein durchaus gelungenes Werk auf die Spieler, das vor allem durch die eingangs erwähnte Kulisse zum Leben erweckt wird und schon jetzt einen relativ fertigen Eindruck erweckt.

Far Cry 4 Bild
Ob sich auch die Missionen selbst einer ähnlichen Abwechslung wie die Optik erfreuen können, wird sich noch unter Beweis stellen müssen. Klar ist aber, dass man für erfolgreiche Aktionen nach wie vor Erfahrungspunkte bekommt. Mit diesen lassen sich zwei unterschiedliche Fähigkeitenbäume nach und nach aufwerten. Auf der einen Seite steht der Tiger, wobei dieser Baum vor allem Angriffsmöglichkeiten erweitert und beispielsweise spezielle Attacken mit der Klinge freischaltet. Der andere Baum hört auf den Namen Elefant und bringt einige passive Fähigkeiten ins Spiel, die unter anderem die Heilung betreffen. Ganz neu sind diese Dinge nicht, aber dafür machen sie durchaus Sinn und fügen sich gut ins Geschehen ein.

Eine komplette Neuheit kommt dagegen mit dem kooperativen Part daher, bei dem ein Spieler den Hauptcharakter mimt und ein weiterer in die Rolle einer Nebenfigur schlüpft. Zwar sind in diesem Bereich Story-Missionen nicht verfügbar, doch können dafür die Nebenaufträge gemeinsam bewältigt werden. Das ist auch durchaus sinnvoll, um taktische Möglichkeiten auszuschöpfen. Ausserdem besteht die Möglichkeit, sich gegenseitig wiederzubeleben. Entfernt man sich auf der Karte zu weit voneinander, wird man übrigens automatisch zu seinem Partner zurückteleportiert. Es wäre toll, wenn das Spiel womöglich noch einige Herausforderungen bereithält, die speziell auf zwei Spieler zugeschnitten sind. Zumindest war davon beim Anspielen auf den ersten Blick noch nichts ersichtlich.

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Daniel Dyba am 14 Okt 2014 @ 20:06
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