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Borderlands: Preview

  Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 

An Waffen mangelt es wahrlich nicht. Wenn nicht gerade erledigte Gegner ihre Wummen fallen lassen, versorgen wir uns an Automaten mit neuen Spielzeugen. Auf die Waffenvielfalt ist Gearbox besonders stolz, soll es doch Abermilliarden von möglichen Kombinationen geben. Und es stimmt tatsächlich - in den ersten vier Stunden hantierten wir bereits mit Brandmunition verschiessenden Scharfschützengewehren, Schutzschilden mit Lebenskraftregeneration, Shotguns mit Zielvorrichtung und Pistolen mit Elektroschock-Feature. Unser Berserker ist im Umgang mit Shotguns besonders pfiffig und teilt deutlich mehr Schaden damit aus, als es etwa die Chemikerin machen könnte. Generell gilt aber, dass jede Klasse jede Waffengattung benutzen darf. Erfreulicherweise sind die Vergleichsmöglichkeiten zwischen ähnlichen Gegenständen innerhalb des Inventars, eines Shops oder auf der Strasse sehr komfortabel gelöst worden. Auf einen Blick sehen wir die Feuerrate, den Trefferschaden und Zusatz-Features von zwei Ausrüstungsteilen.

Anfangs können wir maximal zwischen zwei Waffen hin- und herschalten, doch sorgen zusätzliche Waffen-Slots später für eine reichhaltigere Auswahl. Je länger wir eine Waffe einsetzen, desto geübter wird unser Charakter im Umgang mit selbiger. Shotgun-Stufe 1 bringt etwa eine plus sechs Prozent höhere Nachladegeschwindigkeit für die Waffengattung. Bei Stufenaufstieg des Helden winken zudem nicht nur zusätzliche Lebenskraftpunkte, sondern auch Skill-Punkte, die wir auf diverse Fertigkeiten verteilen dürfen. So erhöhen wir die Energie unseres Kraftfeldes, verringern permanent den Rückstoss aller Waffen oder verlängern die Dauer des Berserkermodus, in dem wir kurzzeitig mit Bärenkräften und blanken Fäusten auf unsere Gegner einprügeln können.

Damit nicht genug, dürfen wir an Automaten die Munitionskapazität unserer Waffen erhöhen oder unsere Granaten pimpen. Gummi-, Haft- und Streugranaten sind etwa denkbare Modifikationen. Ausgefallener sind da schon Teleportgranaten, die direkt beim Wunschziel explodieren. Doch Vorsicht: Menschliche Gegner verfügen über ein ähnlich effektives Repertoire und verhalten sich in Gefechten sogar recht pfiffig. So suchen sie nicht nur Deckung hinter Objekten - wir beobachteten bei Kampfszenen sogar, dass auf uns zulaufende Widersacher sich zurückzogen, als wir von einer Fernwaffe auf eine Shotgun wechselten. Was Treffsicherheit angeht, kommt es sehr auf die Stufe des Feindes an. Als Stufe-7-Held zogen wir zum Beispiel gegen einen Stufe-11-Banditen ständig den Kürzeren, weil dieser mit einem High-Tech-MG einen kritischen Treffer nach dem anderen landete. Ausserdem verfügte er über einen hartnäckigen Schutzschild und viel Lebenskraft, weshalb wir uns nach einigen Niederlagen entschlossen, erst mal andere Missionen anzugehen und es später mit besseren Waffen erneut zu versuchen. Das ist kein Problem, gibt es doch am Schwarzen Brett in Fyrestone und von anderen Charakteren eine reichhaltige Missionsauswahl. Schön auch, dass wir stets den Schwierigkeitsgrad und die Belohnung einer Aufgabe im Blick haben, bevor wir uns entscheiden.

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Daniel Boll am 02 Okt 2009 @ 00:01
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