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Mafia II: Preview

  Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 

Geld regiert die Spielwelt

Als Mitglied der Cosa Nostra in einer korrupten Metropole dürfen wir uns glücklicherweise so einiges erlauben. Über Geschwindigkeitsüberschreitungen, Auffahrunfälle und andere Kleinigkeiten sehen die Beamten beim Zücken einiger Geldscheine hinweg. Erst wenn wir von der Waffe Gebrauch machen, wird es ungemütlich. Schlimmstenfalls rücken die Ordnungshüter mit schweren Kalibern an, etwa Shotguns und Tommy Guns. Bei Verfolgungsjagden im Auto vermissen wir allerdings noch ein wenig die halsbrecherische Hartnäckigkeit, die von der Mafia 1-Polizei an den Tag gelegt wurde. Auch sind uns in der Vorschauversion noch keine Strassensperren begegnet - unabhängig davon, wie viele Beamte und Zivilisten wir auf dem Gewissen hatten und welchen der drei Schwierigkeitsgrade wir einstellten.

In den diversen Ladenlokalen müssen wir übrigens nicht zwingend einkaufen. Viele davon können wir auch überfallen. Mit Schusswaffe im Anschlag die Ladentür eintreten und den oft schon vorgewarnten sowie seinerseits bewaffneten Besitzer erledigen. Dann schnell die Kasse plündern und die Regale leerräumen, weil wir kurz darauf bereits die Polizei am Hals haben werden. Ob solche Überfälle im fertigen Spiel noch weitere Auswirkungen haben werden, ist unklar. Wir gehen allerdings nicht davon aus.

Pimp my (stolen) ride

Die Fahrsequenzen machen ordentlich Laune. Neuerdings dürfen wir durch Holzzäune und Vorgärten brettern. Willkommene Abkürzungen, wenn mal die Zeit drängt. Eventuelle Motorschäden können wir ab sofort selbst beheben. Unterwegs lassen wir uns von manuell umschaltbaren Radiosendern berieseln. Blues, Rock, Jazz und Klassik, darunter auch bekannte Songs aus Mafia 1, sind vertreten. Radios begegnen wir auch in vielen Innenarealen. Teils sind aktuelle Nachrichten aus Empire Bay zu vernehmen, allerdings noch in englischer Sprache. Gestohlene Karren lackieren wir in Werkstätten um. Auf Wunsch motzen wir die Wagen auf und versehen sie mit eigenen Kennzeichen. Nur auf diese Weise fallen sie künftig durchs polizeiliche Suchraster.

Das Stehlen von Autos geht jetzt etwas anders vonstatten. Zwei Möglichkeiten bieten sich an: Scheibe einschlagen und losbrettern - oder bei Händlern Dietriche kaufen und damit zeitaufwändig die Türschlösser in einem Minispiel knacken. Vorteil bei dieser Methode: Der Wagen bleibt unversehrt, kann so wahrscheinlich zu einem höheren Preis veräussert werden und fällt den Beamten nicht sofort ins Auge.

Mafia II Bild

Aussen pfui, innen hui?

Zunächst einmal sei unser Testsystem genannt: Core 2 Quad Q9550 (Standardtakt), 4 GB RAM, Radeon 4870 1 GB, SuperTalent Ultradrive GX-SSD. In der Auflösung 1680x1050 ist Mafia II in der Vorschauversion auf maximaler Detailstufe fast durchgehend flüssig spielbar. Voraussetzung hierfür: PhysX und Kantenglättung deaktiviert. Anisotroper Filter auf 1x. Das Ergebnis kann sich in den Innenarealen trotzdem sehen lassen, wie wir weiter oben schon erklärten. Doch die Aussengebiete hinterlassen einen zwiespältigen Eindruck. Manche Bereiche wirken geradezu blass. Das Kantenflimmern an Zäunen und Strommasten, aber auch recht spät aufpoppende Objekte wirken nicht mehr zeitgemäss. Besser wird's in bunten, sommerlichen Stadtbezirken, wenn Luxuskarossen unterwegs sind und schillernde Reklametafeln an den Häuserfassaden Kunden anlocken sollen. An den Wagenmodellen selbst gibt es sowieso nichts auszusetzen.

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Daniel Boll am 20 Jul 2010 @ 15:56
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