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Mortal Kombat: Preview

  Playstation 3 XBOX 360 

Finish him!

Folglich haben sie neben den äusserst brutalen Fatalities weitere bestialische Manöver ausgeheckt. Nach einigen gezielten Treffern füllt sich eine blinkende Leiste am unteren Bildschirmrand, die uns den Zeitpunkt eines sogenannten X-Ray-Moves signalisiert. Dann verlangsamt sich das Geschehen und eine Röntgenansicht offenbart die Innereien unseres Gegners. Klar, dass wir nun Knochen brechen dürfen, wie wir lustig sind. Nur wer seinen Kontrahenten aufs Äusserste malträtiert, darf am Ende eine der zahlreichen Tastenkombinationen vom Stapel lassen und so Zeuge einer der heftigen Tötungssequenzen werden. Beim Splatter-Effekt brilliert das neue Mortal Kombat schon jetzt wie nie zuvor.

Eine weitere Neuerung ist bei den Spielmodi zu finden. Dort verstecken sich unter Tower-Challenges über 300 verschiedene Herausforderungen. Dabei lernen wir in Tutorials die Spielmechanik kennen, knüppeln wildgewordene Zombies nieder oder behaupten uns in einer Art Shootout des wilden Westens. Abgesehen von den bereits bekannten Teste-deine-Sicht- sowie Teste-deine-Macht-Minispielen, dürfen wir erstmals unser Glück auf die Probe stellen. Demzufolge entscheiden Zufallsparameter über unseren vorgesetzten Gegner, etwaige Waffen oder sonstige Match-Einstellungen. Darunter sind auch einige witzige Modifikationen, etwa wenn wir ohne Arme in den Kampf ziehen und unseren Gegner nur mit geübter Ballettkunst aus den latschen kloppen. Die Möglichkeiten sind vielfältig und versprechen nie dagewesenen Metzelspass. Glaubt man den Angaben der Entwickler, soll der durchschnittliche Spieler bis zu acht Stunden pro Kämpfer allein in diesem Turmmodus beschäftigt sein - beachtlich.

Weil Beat 'emups aber erst in geselliger Runde so richtig vom Hocker hauen, dürfen wir natürlich auch online unsere Muskeln spielen lassen. Zu den Netzwerkschmarmützeln ist zwar noch so gut wie gar nichts durchgesickert, Erin Piepergerdes vom Netherrealms-Studio betonte aber, dass schon seit Entwicklungsbeginn parallel am Online-Modus gewerkelt wird. Einen lauen Aufguss, der noch in letzter Minute zusammengeschustert wurde, müssen wir demnach nicht befürchten. Ein wahres Novum - allerdings längst überfällig - sind die Tag-Team-Kämpfe, in denen bis zu vier Spieler mit jeweils einem Charakter in den Ring steigen dürfen.



Grafisch macht das Mortal-Kombat-Comeback schon jetzt einen runden Eindruck. Vor allem die überwiegend düsteren Arenen kommen dank schicker Licht- und Schatteneffekte wunderbar schaurig zur Geltung. Nur die teils plastischen Figurenmodelle könnten noch etwas Feinschliff vertragen, wenngleich der rote Lebenssaft die meisten Mängel übertüncht, denn Blut fliesst in Mortal Kombat reichlich. Scorpion und seinen Greifhaken wird's freuen.

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Mirco Kaempfer am 01 Apr 2011 @ 16:41
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