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Ab durch die Hecke: Review

  Personal Computer Playstation 2 

Mit dem Film Ab durch die Hecke hat Dreamworks wieder einmal einen lustigen und unterhaltsamen Film für die ganze Familie geschaffen. Egal ob Gross oder Klein, für jede Altersgruppe ist der passende Humor vertreten. Natürlich zieht ein solcher Film auch wieder ein entsprechendes Spiel nach sich, das in diesem Fall von Edge of Reality entwickelt wurde. Ob auch die Software mit dem Spass des Kinofilms mithalten kann, verrät euch unser Review von

Ab durch die Hecke

für PC und PlayStation 2.

Tiere in der Vorstadt

Falls ihr den Kinofilm noch nicht gesehen habt (schämt euch!), gibt es hier kurz die Grundlagen des Films: Eine Gruppe von Waldbewohnern erwacht eines Frühlings aus dem wohlverdienten Winterschlaf und will sich fortan an die Arbeit machen, genügend Futter für die nächste lange Nachtruhe zu sammeln. Allen voran steht Vern, die Schildkröte. Er ist der Anführer der Truppe und stets vorsichtig. Dummerweise ist nichts mehr so, wie es früher einmal war. Der Wald ist verschwunden und stattdessen verläuft eine riesige und für die Tiere mysteriöse Hecke durch ihr Areal. Als eines Tages dann auch noch ein Waschbär namens Richie zu der Truppe stösst, läuft alles aus dem Ruder und für die ruhigen Waldbewohner beginnt ein packendes Abenteuer.

Anders, als es bei vielen Videospielen zu Kinofilmen üblich ist, spielt ihr nicht einfach die Handlung aus dem Film nach. Doch leider ist genau das bereits ein Kritikpunkt, denn die Versoftung beginnt erst gegen Ende des Films und erfindet von dort an eine vollkommen neue Geschichte. Zwar sind einige wenige Missionen aus dem Film bekannt, doch das ändert sich dann sehr rasch. Eigentlich schade, denn gerade die Geschichte im Kino ist so liebevoll und witzig, dass alleine dadurch schon eine bombige Atmosphäre im Spiel aufgebaut worden wäre. Im Spiel jedoch fühlt ihr euch eher so, als seid ihr mitten ins Geschehen geworfen worden, ohne überhaupt auf die geschichtlichen Hintergründe aufmerksam gemacht worden zu sein. Wer also den Film nicht kennt, wird nicht viel von den Charakteren verstehen und lediglich denken, es würde sich um ein paar randalierende Vorstadt-Viecher handeln.

Eine tierische Klopperei

Im eigentlichen Spielgeschehen steuert ihr stets zwei Charaktere. Genauer gesagt, steuert ihr immer nur einen der dreisten Diebe, wobei ein zweiter von der künstlichen Intelligenz gesteuert wird. Per Knopfdruck kann jederzeit zwischen den Figuren gewechselt werden. Einen bestimmten Vorteil erhaltet ihr davon allerdings nicht, denn Unterschiede sind nur mit der Lupe zu finden. Im Endeffekt läuft es dann darauf hinaus, dass ihr stets den Charakter wählt, der euch am sympathischsten ist. Neben Richie und Verne stehen euch noch das Stinktier Stella und das absolut hyperaktive Eichhörnchen Hammy zur Verfügung. Besonders letzterer sorgt im Kino für etliche Lacher, im Spiel reicht jedoch gerade mal zu gelegentlichen Muskelzuckungen.

Der Spielverlauf selber ist sehr simpel gehalten. Die meiste Zeit seid ihr damit beschäftigt, auf bestimmte Gegenstände oder Gegner einzudreschen. Dazu genügt eine Taste auf dem Gamepad und schon fallen alle Gegner um euch dem Golfschläger oder sonstigen Waffen zum Opfer. Gegenstände zu verhauen ist dabei vor allen Dingen deswegen sinnvoll, weil dort Lebensenergie oder Bonusmaterial versteckt sein könnte. In dem Fall müsst ihr eine der herumliegenden DVDs aufsammeln. Mit genügend gesammelten Objekten schaltet ihr dann Videos und Minispiele frei.

Ab durch die Hecke
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Benjamin Boerner

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Benjamin Boerner am 17 Aug 2006 @ 16:48
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