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Aliens vs Predator: Review

  Playstation 3 XBOX 360 

Der Klassiker aus dem Jahre 1999 konnte stolz auf eine enorme Fangemeinde setzen und selten gelang es einem PC-Spiel so gut, dem Spieler eine Gänsehaut einzujagen. Das Spiel war einfach spannend, unheimlich und das Spielprinzip der drei Rassen in einem First Person-Shooter war absolut neu. Ein enormer Medienrummel umgab bis vor kurzem den dritten Teil, viel wurde über den Gewaltgrad und die Optik diskutiert.

Nun ist er jedenfalls da, der heiss ersehnte dritte Teil der Reihe. Kann das Spiel die hohen Erwartungen erfüllen? Oder müssen Fans weiterhin nostalgisch an die guten alten Zeiten zurückdenken?

Marines an die Front

Wem läuft es bei dem Gedanken an ein Spiel mit Menschen, Aliens und Predators nicht kalt den Rücken runter? Schon im Kino wurde vier Mal mit der Menschheit mitgefiebert, dass die fiesen Aliens bloss draufgehen und niemanden mehr infizieren. Dann gibt es da noch die Predators, welche die mit Säure durchbluteten Aliens jagen. Dumm nur, dass auch bei dieser Spezies die Menschheit als Opfer herhalten darf. Aliens vs. Predator mischt alles davon zusammen und gibt dem Spieler die Möglichkeit, alle drei Rassen zu spielen. Gänsehaut und bitterböse Aktionen sind also garantiert. Zumal Entwickler Rebellion das Spiel von Grund auf für Erwachsene geschaffen hat, was der Gewaltgrad deutlich zeigt.

Die drei Kampagnen können in beliebiger Reihenfolge gestartet werden. Wer mag, kann also direkt mit seinem Liebling anfangen oder sich das Beste bis zum Schluss aufbewahren. Den einfachsten Einstieg stellen jedoch die Menschen dar. Hier gleicht der Titel am ehesten einem normalen First Person-Shooter und gibt dem Spieler einen guten ersten Eindruck davon, was ihn erwartet. Nach einem unsanften Erwachen geht es zunächst mit ein paar grundsätzlichen Übungen los: Umsehen, gehen, schiessen - das Übliche. Die Atmosphäre ist sehr dicht und stimmig.

Zunächst seid ihr nur per Funk mit einer Kameradin verbunden, die euch ein wenig durch das Areal lotst und sagt, was zu tun ist. Das Areal ist sehr dunkel, doch zum Glück gibt es eine Taschenlampe und Leuchtfackeln. Letztere sind besonders praktisch, da sie im Kampf für eine gute Übersicht sorgen und weit mehr Licht ins Dunkel bringen als die schmal leuchtende Lampe. Fans dürfen sich über das stetige Knacken und Piepen des Bewegungssensors freuen. Gerade in den ersten Minuten kommt eine gute Atmosphäre auf, besonders da einem das Grauen nicht sofort ins Gesicht springt. Schnell entsteht Lust auf mehr.

Gegenstände wie Medikits oder Munition werden durch einfaches Herüberlaufen aufgenommen. Waffen könnt ihr per Knopfdruck mit herumliegenden Ballermännern tauschen. Geschossen wird übrigens auf den unteren Schultertasten, also R2 und L2 auf der PlayStation 3, beziehungsweise LT und RT auf der Xbox 360. Die Tasten darüber sind unter anderem für die Leuchtfackel verantwortlich. Drückt ihr die oberen Schultertasten gleichzeitig blockt euer Charakter. Moment, ein Block? Ja, richtig, denn in dieser Haltung könnt ihr leichte Angriffe von Aliens oder Predators ganz einfach blocken. Das klingt nicht nur seltsam, sondern fühlt sich auch extrem merkwürdig an. In Filmen werden Menschen für gewöhnlich ruckzuck zerfleischt, wenn sie die Gegner nicht rechtzeitig zu Brei schiessen. Hier wird einfach geblockt. Ganz schön stark geworden, unsere Marines. Allerdings passiert es immer wieder, dass die Tasten nicht exakt gleichzeitig getroffen werden. Eure Figur wirft dann gerne erst einmal eine Leuchtfackel und ist offen für jegliche Angriffe.

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Benjamin Boerner

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Benjamin Boerner am 02 Mrz 2010 @ 06:44
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