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Apache - Air Assault: Review

  Playstation 3 XBOX 360 

Sie gehörten zu den beliebtesten Spielen der 1990er-Jahre auf dem heimischen Computer: die Flugsimulationen. Unter diesem Genre fungierten auch die bekannten Helikoptersimulationen Comanche und Gunship. Im 21. Jahrhundert sind sie etwas in Vergessenheit geraten, und auf den Konsolen hatte diese Zunft schon immer einen schweren Stand. Die für eine Simulation notwendigen Befehle konnten mit den paar Knöpfen auf den Joypads nicht abgedeckt werden. Zudem reichte die Konsolenleistung nicht immer für die Hardware fordernden Spiele. Dass nun im zweiten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts vieles anders ist, will Entwickler Gaijin mit Apache - Air Assault für die PlayStation 3 und die Xbox 360 beweisen. Ob es gelingt, lest ihr in unserem Testbericht.

Und los geht's!

Dem Spieler wird nicht wie gewohnt zu Beginn eine ausführliche Geschichte geboten, sondern er wird direkt ins Spiel katapultiert. Auf dem Startbildschirm wird die Auswahl aus drei verschiedenen Flugmodi geboten: Training, Realistisch und Veteran. Im Trainingsmodus werden die Flugphysik und das Flugmodell vereinfacht, während "Realistisch" fast der Wirklichkeit entsprechen soll. "Veteran" bietet das gleiche, nur ohne mögliche Wiederholungsversuche nach einem Abschuss. Eine echt schwere Herausforderung!

Um in den Genuss des Pilotensitzes zu kommen, gibt es zu Beginn ein Tutorial. Dieses soll den Spieler auf die insgesamt 16 oft sehr langen Aufträge rund um Drogenschmuggler und Piraten vorbereiten. Das Tutorial ist aufgrund der komplexen und empfindlichen Steuerung des Helikopters auch von grosser Wichtigkeit.

Nach der Einführung geht's los - behutsam versucht ihr, als Pilot den Apache-Helikopter zum angegebenen Ziel zu fliegen. Dabei ist es schon schwierig, das Fluggerät konstant auf derselben Höhe und ruhig in seiner Flugbahn zu halten, denn es bricht gerne und schnell aus. Möchte der Pilot in der Luft stehenbleiben, kann er den Schwebemodus einschalten. Mit diesem bringt ihr den Helikopter, wie der Name schon sagt, in eine ruhige, am selben Punkt schwebende Position. Auf diese Weise kann man die Gegner als Schütze ins Visier nehmen. Eine Aufgabe die sonst der KI-Bordschütze übernimmt. Wenn man selbst an der Schützenposition ist, gibt es die Möglichkeit, in zwei verschiedene Ansichten zu wechseln: eine schwarz-weisse und eine Infrarotkamera. Letztere ermöglicht das Auffinden von Feinden auch hinter Gebäuden oder Gegenständen und kann sehr hilfreich sein. Diese Schützenansichten verringern die arg knappe Munition und können über Leben und Tod entscheiden. Doch wichtig: Sie machen viel Spass.

Sollte die Munition ausgehen oder wurde man empfindlich getroffen, ist es ratsam, den Apache zu einem der in den Levels verteilten Landeplätze zu manövrieren und dort reparieren zu lassen. Wenn dann sämtliche Einsatzziele erreicht sind, ist der Level beendet. Aber bis es so weit ist, geht jeweils einige Zeit ins Land. Die Aufträge sind genau wie die Levels sehr weitschweifig ausgefallen.

Apache - Air Assault
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Daniel Amstutz

Apache---Air-Assault
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Daniel Amstutz am 17 Feb 2011 @ 21:43
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