GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Assassin's Creed IV - Black Flag: Review

  Personal Computer Playstation 3 Playstation 4 XBOX 360 Xbox one 

Assassin's Creed ist wohl zu einer der erfolgreichsten Spielserien aus dem Hause Ubisoft avanciert. Inzwischen wird nämlich fast jährlich ein neuer Teil präsentiert, doch trotz dieses stetigen Nachschubs scheint das Interesse der Fans ungebrochen. Dies mag wohl auch daran liegen, dass sich die Macher in den meisten Fällen ein gänzlich neues Szenario einfallen lassen, was auch bei dem bereits vierten Hauptteil der Fall ist. Wir durften uns mit Hauptcharakter Edward Kenway und weiteren ruppigen Piraten auf die raue See begeben. Ob uns dabei die Seekrankheit ereilt hat, klärt der Test zu Assassin's Creed IV: Black Flag.

Eine neue Linie

Der dritte Teil der Assassin's-Creed-Serie brachte mit seinem Charakter und dem neuen Setting einen frischen Wind in die leicht angestaubte Szenerie. Doch anstatt dies auszukosten und die Geschichte des jungen Kriegers mit indianischen Wurzeln vollends auszureizen, geben sich die Entwickler mutig und präsentieren eine neue Handlungslinie. Zugegeben, gänzlich neu ist die Linie nicht. Die Hauptcharaktere des dritten und vierten Teils sind nämlich miteinander verwandt, was im Laufe des Spiels allerdings keine grosse Rolle spielt. Interessant ist allerdings die Tatsache, dass Assassin's Creed IV: Black Flag chronologisch gesehen vor dem Vorgänger handelt.

Dieses Mal handelt die Geschichte von Edward Kenway, der in England lebt. Eigentlich möchte er seiner Frau und natürlich auch sich selbst ein gutes Leben bieten, wobei dies aufgrund chronischen Geldmangels leider kaum möglich erscheint. Edward arbeitet hart, doch der Traum von sorglosen Tagen und jeder Menge Reichtum wirkt einfach nicht greifbar. Daher will es der Recke auf die unehrliche Art versuchen und schliesst sich den Freibeutern an, um für eine gewisse Zeit in der Karibik auf Beutejagd zu gehen. Es soll nicht lange dauern, bis sein Schiff kentert und er sich etwas Neues einfallen lassen muss.



Da passt es gerade sehr gut, dass ihn ein Mann mit Assassinenkluft an den Leib will. Edward tötet ihn und ermächtigt sich seiner Kleidung. Damit ist der Hauptcharakter zwar noch lange kein Assassine, doch durch diesen kleinen Zwischenfall entdeckt er nach und nach die geheime Welt, in der Templer und Assassinen einen erbitterten Krieg gegeneinander führen. Trotzdem konzentriert sich die Geschichte wesentlich weniger auf die Kämpfe der beiden Clans, als man erwarten würde. Vielmehr richtet die Handlung ihr Hauptaugenmerk auf die Piraten, denen es vor allem um Freiheit, Reichtum und Ru(h)m geht.

Keine Frage, die Story weiss mit all ihren Facetten zu gefallen, schliesslich wird man stets mit Freundschaft, Intrigen und ähnlichen Attributen konfrontiert. Ausserdem trifft der Protagonist wie immer auch auf historische Persönlichkeiten wie etwa Blackbeard und Charles Vane. Letztlich gerät das übergeordnete Thema, das die Reihe nach und nach weiterführt, etwas zu sehr in den Hintergrund. Die Linie des Edward Kenway ist in diesem Abenteuer daher eher eine ganz eigene Geschichte, weshalb Assassin's Creed IV: Black Flag die Serie im Hinblick auf den roten Faden nur geringfügig weiterbringt.

Assassin's Creed IV - Black Flag
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?


Daniel Dyba

Assassins-Creed-IV---Black-Flag
Playstation 3

Assassins-Creed-IV---Black-Flag
Playstation 3

Assassins-Creed-IV---Black-Flag
Personal Computer

Assassins-Creed-IV---Black-Flag
Personal Computer

Daniel Dyba am 19 Dez 2013 @ 15:06
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen