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Battle vs. Chess: Review

  Personal Computer XBOX 360 

Battle vs. Chess sollte eigentlich schon seit geraumer Zeit in den Händlerregalen stehen. Den Grund für die Verzögerung kennen wir nicht, aber Schach ist ja auch ein zeitloses Spiel. Und in diesem Fall dann auch noch ein richtig Gutes dazu. Dass dabei das grosse Vorbild Battle Chess nicht nur bloss kopiert, sondern dazu auch noch mit frischen Ideen garniert wurde, macht den Titel sogar zu einer waschechten Empfehlung für Schachfans.

Die Kampagne - endlich mal was Forderndes.

Es gab sie auch früher schon: Schachspiele, bei denen man die Tücken der einzelnen Figuren und die Kombination der Reichweiten allmählich erlernen konnte. Es handelte sich zumeist um Lernprogramme, die noch dazu in kindlicher Aufmachung daherkamen. Für ausgereifte Spieler, die abseits der üblichen Trainingsprogramme mal etwas Herausforderung suchen, war jedoch bislang kaum etwas dabei. Battle vs. Chess ändert dies nun, denn die Kampagnen, die ihr auf der hellen und dunklen Seite durchspielen könnt, haben einige knifflige Aufgabenstellungen zu bieten, bei denen die Ausgangslagen öfter für angestrengte graue Zellen sorgen.

Mal seht ihr euch mit nur wenigen Figuren einer Übermacht ausgesetzt, an einer anderen Stelle steht euch nur ein bestimmter Figurentyp zur Verfügung. Oder ihr könnt nur einen Teil der gegnerischen Schacharmee zu Beginn einsehen, der Rest ist unter einem Nebelfeld verborgen. Dabei steigt der Schwierigkeitsgrad spürbar an, selbst auf den einfacheren Spielstufen, von denen es insgesamt zehn gibt. Das ist das Schöne am Spiel, ihr könnt den Grad der Herausforderung selbst bestimmen, und da unter der hübschen Oberfläche die Fritz-Engine schlummert, ist dann auch wahrhaftig für KI-Power beim Kontrahenten gesorgt. Wer mag, kann sich neben der Kampagne auch noch anderen Schachaufgaben widmen. Sei es unter Zeitdruck den richtigen Zug zu wählen, mit nur wenigen Zügen in der aktuellen Situation den Gegner Matt zu setzen oder eine Partie zu drehen, bei der die Ausgangslage zunächst hoffnungslos aussieht. Witzig: Beim Spielmodus "Wahnsinn" stellt die KI sämtliche Figuren wild durcheinander auf - da ist das Chaos vorprogrammiert.

Battle vs. Chess Bild
Bei der Optik kann der Titel seine Muskeln spielen lassen. Anfänglich hat man noch Sorge, dass man die Fantasy-Figuren kaum auseinanderhalten kann und die Übersicht nicht ausreichend für vorausschauendes Spielen und die eigene Strategie sein wird. Doch dank gut drehbarer und leicht zoombarer Kameraposition könnt ihr euch stets eine gute Position verschaffen, um nicht nur die sehr schick animierten Figuren im Blick zu haben, sondern auch die Taktik des Gegners frühzeitig erkennen und dann auch entsprechend durchkreuzen zu können. Ebenso positiv: Auf Knopfdruck schaltet ihr vom Fantasy-Setting zu normalen 3D-Schachfiguren um. Und wer es dann immer noch übersichtlicher haben möchte, kann nach einem weiteren Tastendruck die schematische, flache Darstellung der Spielfiguren aktivieren, wie man sie aus Zeitungsaufgaben oder auch von anderen professionellen Schachprogrammen kennt. Hier ist die Übersicht natürlich immer noch am grössten, wenngleich es keine perfekte Draufsicht auf das Spielbrett gibt.

Battle vs. Chess
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Markus Grunow

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Markus Grunow am 20 Jun 2011 @ 20:19
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