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Battlefield - Bad Company 2 - Vietnam: Review

  Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 

Knapp ein dreiviertel Jahr nach der Veröffentlichung von Battlefield - Bad Company 2 gräbt der schwedische Entwickler DICE erneut das Kriegsbeil aus. Zum zweiten Mal in der Geschichte von Battlefield schickt man euch in die entlegensten Gebiete Vietnams. Ob Bad Company 2 - Vietnam an das Hauptspiel anknüpfen kann? Wir haben bereits alle Schlachten geschlagen und berichten von unseren Kriegserlebnissen.

Déjà-vu

Zwei Jahre nach der Veröffentlichung von Battlefield 1942 rollten 2004 erneut die Panzer über zahllose Schlachtfelder. Mit Battlefield Vietnam führte das zweite DICE-Studio in Kanada das bewährte Spielprinzip fort. Der Conquest-Modus, in welchem ihr auf gigantischen Mehrspielerkarten für bis zu 32 Spieler Flaggenpunkte erobern musstet, wurde zum Markenzeichen der Serie. Auch die Möglichkeit, zu Lande, zu Wasser und in der Luft motorisierte Fahrzeuge zu nutzen, stellte ein absolutes Novum zu den bis dahin oftmals nur auf Infanteriekämpfe beschränkten Mehrspieler-Shootern dar. Und dennoch, Battlefield Vietnam war zwar gut, konnte aber nicht an den grossen Erfolg des Vorgängers anknüpfen. Erst mit Battlefield 2 gelang DICE der erneute Welthit.

Rund sechs Jahre nach Battlefield Vietnam kehrt ihr nun zu dem Kriegsschauplatz aus den 1960er-Jahren zurück. Für knapp 13 Euro bietet euch die Erweiterung zu Battlefield - Bad Company 2 allerhand Neues; man kann sie fast als eigenständiges Spiel beschreiben. Das eigentliche Spielprinzip bleibt jedoch nahezu unangetastet. Wahlweise kämpft ihr als US-Soldat oder als NVA-Kämpfer um wertvolle Flaggenpunkte oder schlüpft in die Rolle des Verteidigers oder Angreifers und müsst wichtige Elektronikkisten beschützen beziehungsweise in die Luft jagen.

Mit insgesamt fünf Maps ist die Anzahl an Mehrspielerkarten Battlefield-typisch recht dürftig ausgefallen, auch wenn sich der Schauplatz auf jeder Map je nach Wahl des Spielmodus (Conquest oder Rush) ein klein wenig ändert. Dafür erfordern die einzelnen Kampfplätze unterschiedliche Taktiken, wenn ihr nicht als schnelles Kanonenfutter enden wollt. Dichter Dschungel und hohes Gras rauben euch oftmals jede Sicht; das "Dschungel-Erlebnis" ist deutlich intensiver, als es noch bei Battlefield Vietnam der Fall war. In Hill 137 haben zum Beispiel die Scharfschützen einen deutlichen Vorteil, wurde der Hügel doch nahezu vollständig durch einen Napalm-Angriff jeglicher Vegetation beraubt. Verbrannte Erde ist alles, was zurückgeblieben ist.



In den 1960er-Jahren war die Ausrüstung eines US-Soldaten noch längst nicht so modern wie in der heutigen Zeit. Dementsprechend hat DICE auch das Waffenarsenal kräftig überarbeitet. Das Standard-MG M16 gehört dabei ebenso dazu wie ein tragbarer Granatwerfer, der sich hervorragend für verschanzte Gegner eignet. Der Engineer freut sich hingegen auf eine Uzi und kann mit einer Art Bunsenbrenner demolierte Fahrzeuge reparieren. Die NVA kann auf ähnliche Waffen mit den gleichen Eigenschaften zurückgreifen. Insgesamt gibt es 15 neue Waffen zum Ausprobieren. Darunter fällt auch erstmalig ein Flammenwerfer, der es sogar ungeschnitten in die deutsche Version geschafft hat. Zwar lässt sich mit ihm im Nahkampf gleich mehreren Gegnern gleichzeitig mächtig einheizen, im offenen Gelände hat er jedoch seinen Vorteil verspielt. Leider gibt es auch nahezu keine richtigen Häuserkämpfe, so dass der Flammenwerfer nicht über das Stadium "Einfach mal ausprobieren" hinauskommt und er von den Spielern so gut wie nie eingesetzt wird.

Battlefield - Bad Company 2 - Vietnam
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Alexander Boedeker

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Alexander Boedeker am 06 Jan 2011 @ 16:52
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