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Battlefield - Bad Company: Review

  Playstation 3 XBOX 360 

Die schwedische Spieleschmiede EA DICE geht mit Battlefield: Bad Company neue Wege. Erstmals umhüllt man den beliebten Mehrspieler-Shooter mit einem akkuraten Einzelspielermodus. Dank Frostbite-Engine erwartet euch ein unglaubliches Spielerlebnis. Besitzer von Xbox 360 und PlayStation 3 können jetzt einsteigen.

Willkommen in der Bad Company

Solisten aufgepasst, die Bundeswehr wartet. Ihr schlüpft in die Rolle von Preston Marlowe, der in die B-Company versetzt wurde. Unter der Führung von Sgt. Redford geht es an die Front. Besondere Vorsicht ist geboten, denn die B-Company hat einen schlechten Ruf inne. Alle Chaoten, die für normale Teams ungeeignet scheinen, finden hier ihren Platz. Die Sterberate ist dementsprechend hoch. Teil eures Teams sind auch der Sprengstoffexperte Haggard und Sweetwater. Gemeinsam zieht ihr in den Krieg.

Natürlich gewinnt sich dieser nicht von selbst. Waffengewalt ist gefragt. Genretypisch stehen diverse Waffen zur Wahl, doch getragen werden können immer nur zwei. Zur Verfügung stehen unter anderem der Granat- und Raketenwerfer, die Schrotflinte und ein Schnellschussgewehr. Parallel dazu gilt die Beschränkung auch für Items, die ihr im Spielverlauf einsammeln werdet. Neben der Heilspritze, die übrigens nicht limitiert ist, gibt es interessante Gegenstände. Euer Panzer ist schwer lädiert? Kein Problem, einfach das Repair-Kit ausgepackt und schon ist das Fahrzeug wie neu.

Eigeninitiative ist gefragt

Eure Kollegen lassen euch oft im Stich. Da bleibt ein Grossteil der Drecksarbeit an euch hängen. So zum Beispiel zu Beginn beim Bedienen der Artilleriestellung. Knapp zehn Sekunden bleiben euch, einzusteigen, andernfalls gilt die Mission als fehlgeschlagen. Euer Konvoi wird euer Eingreifen zu schätzen wissen. Auch in Nahkämpfen agiert euer Trupp nicht gerade klug. Sie treffen aus nächster Nähe das Ziel nicht oder stagnieren einfach. Ein kluges, interaktives Befehlssystem wie in Blacksite wäre wünschenswert gewesen. Aber gut, geübte Spieler werden auch alleine mit den Gegnern fertig. Vor allem, da dieseeuren Kameraden auch nicht überlegen sind. Sie laufen ebenso gerne ins offene Feuer, anstatt Deckung zu suchen.

Eins kann euer Team: Jedes Gespräch wird zum Ohrenschmaus. Es sind immer mal wieder lustige Wortmeldungen oder Bemerkungen dabei. Da bleibt ein Grinsen nicht aus, ihr werdet stets euren Spass haben.

Bombastisches Treiben

Dank Frostbite-Engine eröffnen sich dem Spieler neue taktische Finessen. 90 Prozent der Umgebung ist zerstörbar. In der Theorie lassen sich unter anderem Gebäude, Fahrzeuge, Fässer und Bäume sprengen. Euch versperrt ein Baum die Sicht? Eine Schussalve und schon ist dieser dem Erdboden gleichgemacht. Ihr sucht vergebens nach dem Ausgang? Kein Problem: Sprengt euch den Weg durch die Mauer. Mit realitätsnaher Physik kann dies schnell zur Verwirrung des Gegners führen und den entscheidenden taktischen Vorteil bringen. In der Praxis funktioniert dies auch ganz gut, wesentlich besser als in der Betaphase.

Battlefield: Bad Company lädt den Spieler daheim förmlich zum Bombardieren der kompletten Umgebung ein. Anders ist der effektive Luftangriff oder Artillerieschlag, der enorme Krater hinterlässt, nicht zu erklären. Leicht unbalanciert wirken diese beiden mächtigen Mittel, denen man sich mehrere Male im Spiel bedienen kann. Des Weiteren stehen an allen Ecken der Levels Fässer herum, die nur darauf warten, zerstört zu werden!


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Christian Breitbach

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Christian Breitbach am 29 Jun 2008 @ 17:29
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