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Battlefield 4: Review

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Das Weihnachtsgeschäft kommt so langsam, aber sicher näher, und wie im jeden Jahr fluten zahlreiche Blockbuster den Markt der Videospiele, um die Gunst der Käufer zu erlangen. Im November ist vor allem der Kampf um den Thron des Shooter-Genres allgegenwärtig. Die beiden Rivalen Call of Duty und Battlefield preschen jeweils mit einem neuen Abenteuer fast zeitgleich in den Handel. Während beide Titel dieselben Zielgruppen ansprechen und ähnliche Thematiken behandeln, schwören die jeweiligen Fangruppierungen auf ihr Objekt der Begierde. Unentschlossene dagegen wissen noch nicht so recht, wohin sie ihr Weg führt. Wir zumindest haben uns auf dem Schlachtfeld des neuesten Sprösslings der Battlefield-Familie versucht und berichten von unseren Erfahrungen im Kampf.

Frischer Kampagnenspass?

Battlefield hat auf dem Schlachtfeld mittlerweile eine lange Tradition, die einst auf dem PC begann und sich vollends auf das Mehrspielergefecht konzentriert hat. Der Fokus auf Online-Gefechte ist nach wie vor geblieben, doch abseits dieser Tatsache hat sich so einiges geändert. Konsolen gehören längst zum Portfolio der bedienten Systeme, und der Einsatz einer Kampagne ist für viele Abnehmer zunehmend wichtiger geworden. Während in den vergangenen Jahren aber besonders die Qualität des Storyparts kritisiert wurde, stellt sich nun natürlich die berechtigte Frage, ob auch Solo-Akrobaten zu Battlefield 4 greifen können.

Battlefield 4 Bild
Zwar hat sich Electronic Arts mit seinem Entwicklerstudio DICE der Kritik der Presse sowie der Spieler angenommen, doch einen erfüllenden Ausflug in die Gefilden der Kampagne erhält man leider nur in einem geringen Masse. Störende Einflüsse beginnen nämlich schon bei der Handlung, die dieses Mal dem Soldaten Recker folgt. Dieser ist Teil eines ruhmreichen Teams und wird nach nur wenigen Einsätzen zu dessen Anführer. Dabei dreht sich die Handlung um einen Konflikt direkt in China, der zu einer Art Bürgerkrieg ausartet. Zwei chinesische Gruppierungen bekriegen sich und ziehen dabei das gesamte Volk in Mitleidenschaft. Die USA sind mit ihren Kriegsschiffen vor dem Festland stationiert und werden ebenfalls mit reingezogen. Zwischendrin haben auch noch die Russen ihre Finger im Spiel und dienen dem Team als weiteres Kanonenfutter während der Storymissionen.

Was das alles soll und warum die Leute da eigentlich einen Krieg führen, das wird leider in den fünf bis sechs Stunden der Kampagne keineswegs klar. Der stumme Protagonist hat eigentlich kaum einen Beitrag zu leisten und folgt stur dem überaus linearen Drehbuch von Battlefield 4. Selbiges gilt für die Nebencharaktere, die zwar wenigstens zu Wort kommen, aber leider nur unwichtige Dinge zu sagen haben. Die Macher haben zwar Versuche gestartet, um den Charakteren mit kleinen Hintergrundgeschichten Tiefe zu verleihen, doch das geht angesichts des unglaubwürdigen Gesamtkontexts völlig unter. Das gemalte Bild des guten amerikanischen Soldaten, der zwar hin und wieder Zweifel hat, jedoch alles für sein Land tut, sorgt leider viel zu oft für patriotische Abschweifungen. Sicherlich hat niemand einen kritischen Thriller erwartet, doch solch flache Auswüchse wären durchaus vermeidbar gewesen.

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Daniel Dyba

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Daniel Dyba am 19 Dez 2013 @ 14:44
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