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Ben 10 Ultimate Alien: Cosmic Destruction: Review

  Playstation 3 XBOX 360 

Nur wer die Ben 10-Serie intensiv verfolgt, wird mitbekommen haben, dass Cartoon Network bereits den dritten Neustart der Abenteuer des mittlerweile 15-jährigen Ben Tennyson gestartet hat. Seit dem Herbst 2010 ist Ben 10 Ultimate Alien, der Nachfolger von Ben 10 und Ben 10 Alien Force, im Fernsehen zu sehen. Und nun gibt's auch das passende Videospiel zur aktuellen Inkarnation zu erleben. Aber hätte man sich diese Umsetzung nicht gleich sparen können?

Das ultimative Alien

Man muss sich schon ein wenig mit dem Ben 10-Universum beschäftigt haben, um die auch objektiv betrachtet etwas konfuse Geschichte zu verstehen: Vilgax, der grösste Gegenspieler von Ben, ist mit seinen Lakaien emsig damit beschäftigt, die Galaxie zu unterjochen. Unter anderem nahm er mit seinem Kollegen Psyphon etliche Heimatplaneten der Aliens ein, auf die unser Protagonist dank seiner schicken Uhr zugreifen kann. Wieder einmal liegt es an Ben, das Böse zu vernichten - zufälligerweise direkt auf der Erde. Denn auf dem blauen Planeten treiben die Schurken ihr Unwesen und setzen alles daran, Ben und seine Heimat zu vernichten.

In typischen Zwischensequenzen, die fast TV-Serienniveau erreichen, wird die Handlung vorangetrieben, sie spielt aber nüchtern betrachtet keine grosse Rolle. Vielmehr dient sie als Mittel zum Zweck, um Ben nach Paris, China, Tokio, in den Regenwald und nach Rom zu schicken. Ben 10-Freunde werden zufrieden sein, schliesslich erhalten sie ein neues Abenteuer, bei dem auch Bens neuer und junger Freund Jimmy Jones eine tragende Rolle erhält. Sowieso lehnt sich der Verlauf inhaltlich sehr an Ben 10 Alien Force an. Gemeinsam suchen sie ein antikes Artefakt, das das Unheil noch verhindern kann.

So wird gespielt

Ben 10 Ultimate Alien: Cosmic Destruction ist auf den ersten Blick ein recht konventionelles Action-Adventure, bei dem der jugendliche Ben aus einer dritten Person durch die strikt linearen Schauplätze navigiert wird. Zu Beginn treibt man sich noch in unterirdischen Verliesen herum, um dort nicht nur alle wesentlichen Funktionen kennenzulernen, sondern auch einen ersten Fiesling in seine Einzelteile zu zerlegen. Das Werk von Entwickler Papaya Games setzt auf genretypische Mechanismen. So pilgert man durch die Gebiete, entdeckt hier und da versteckte Sammelkarten, springt über Hindernisse, löst Schalterrätsel und bekämpft allerlei Gegner aus der Klonfabrik. Am Ende eines recht umfangreichen Levels wartet dann - welch Überraschung - ein besonders dicker Bösewicht, der mit etwas Taktik vernichtet wird.

Objektiv betrachtet ist Ben 10 Ultimate Alien: Cosmic Destruction wirklich alles andere als herausragend, sämtliche Spielideen sind allseits bekannt und hat man als erfahrener Spieler schon unzählige Male gesehen und überstanden. Einzig und allein die Möglichkeit, sich in zig Aliens verwandeln zu können, ist ein durchaus attraktives Alleinstellungsmerkmal.

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Sven Wernicke

Ben-10-Ultimate-Alien-Cosmic-Destruction
Playstation 3

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Playstation 3

Sven Wernicke am 06 Jul 2011 @ 17:01
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