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BlazBlue - Calamity Trigger: Review

  Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 

Eigentlich grenzt es schon an Wahnsinn, wenn ein Entwicklerstudio zur heutigen Zeit eine neue Marke im Bereich der Beat 'em ups etablieren möchte. Immerhin ist das Genre gut gefüllt mit 3D-Perlen wie Soul Calibur, Tekken, Dead or Alive und wie sie alle heissen. Doch auch im 2D-Bereich ist die Konkurrenz gross, ganz besonders dank des erfolgreichen Street Fighter IV. Was macht also ein Studio, wenn ein neues Spiel hervorstechen soll und das auch noch ausgerechnet im klassischen, handgezeichneten Look? BlazBlue - Calamity Trigger macht es vor.

Qualität, statt Quantität

Wie? Noch ein neuer 2D-Prügler? Muss das sein? Wo ist das moderne 3D-Zeitalter hin, mit seinen bombastischen Grafiken und räumlichen Arealen? Gibt es mit Street Fighter IV nicht schon einen ausserordentlich guten 2D-Prügler? Kurz gesagt: Ja, es muss sein! Die Fangemeinde der klassischen Beat 'em ups ist riesig, und offensichtlich gibt es genug Potenzial für andere Titel, um sich von der Masse abzuheben. Doch anstatt einfach mehr von allem zu bieten, zeigen die Entwickler bei BlazBlue - Calamity Trigger, dass besonders Abwechslung, Liebe zum Detail und ein gutes Balancing selbst die etablierten Toptitel ins Wanken bringen können.

Eines steht unumstösslich fest: Das Genre der zweidimensionalen Kampfsportspiele ist noch lange nicht tot. Vor allen Dingen aber auch nicht unattraktiv. Wie klasse solche Spiele aussehen können, wird euch hier in Höchstform präsentiert. Der Anime-Grafikstil ist absolut liebevoll gezeichnet, wodurch jeder der zwölf Charaktere wie aus einem Film wirkt. Zumindest wenn ihr erst einmal über den klassischen Pixel-Look hinwegschauen könnt. Passend zu aktuellen Filmen des Genres sind die Hintergründe allerdings nicht handgezeichnet, sondern wirken sehr plastisch und dreidimensional. Selten sahen die Arenen so gut aus wie hier. Da können sich die Konkurrenten durchaus eine Scheibe von abschneiden.

Moment, nur zwölf Kämpfer? Ja, ihr habt richtig gelesen. Dieser Wert mag zunächst sehr mickrig klingen, sollte aber nicht negativ ins Gewicht fallen. Denn anstatt euch mit Dutzenden von Kämpfern vollzuschmeissen, die alle ähnliche Angriffs- und Verteidigungsmuster haben, ist das eine Dutzend bei BlazBlue enorm abwechslungsreich. Jeder hat seine Stärken und Schwächen, jede Figur spielt sich anders. Es wirkt fast wie bei einem gut entwickelten Strategiespiel, bei welchem nach dem klassischen Stein-Schere-Papier-Prinzip entschieden wird. Einen überdimensional starken Kämpfer, der überwiegend von den faulen Zockern benutzt wird, findet ihr bei BlazBlue nicht. Das macht es Einsteigern zwar schwieriger, ist für Fortgeschrittene und Experten jedoch umso befriedigender.

BlazBlue - Calamity Trigger
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Benjamin Boerner

Tags:
Anime

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Benjamin Boerner am 05 Sep 2010 @ 23:02
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