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Bodycount: Review

  Playstation 3 XBOX 360 

Bodycount nennt sich der geistige Nachfolger des Konsolen-Shooters Black. Moment mal, war das nicht dieses coole Ballerspiel von den Burnout-Machern, bei dem immer alles so schön explodiert ist, wenn man draufgeballert hat? Das kann doch eigentlich nur geil werden, oder?

Moderne Lösungen für moderne Probleme

Ja, auch in Bodycount steht jede Menge Zeugs herum, das bei Beschuss explodiert. Das war's dann aber auch mit den Gemeinsamkeiten. Man spielt hier ein Mitglied der Organisation The Network. Immer, wenn irgendwo auf der Welt ein Krieg losbricht, schickt das Netzwerk seine Agenten los, um in der betreffenden Region helfend einzugreifen, indem einfach alles kurzerhand umgelegt wird, was sich bewegt. Und dann ist Frieden ... oder so ähnlich. Bei dem ersten Einsatz in Afrika gerät man dann auch mit der obskuren High-tech-Terrororganisation The Target aneinander, die mit Vorliebe in verlausten Slums superfuturistische Bunker errichtet und von dort aus die Welt erobern will. Tja, es hat ja niemand behauptet, dass ein Arcade-Shooter eine stimmige Story bräuchte. Hauptsache, es kracht mal wieder ordentlich.



Dabei macht der Start des Spiels einen durchaus passablen Eindruck. Man landet in einer afrikanischen Küstenstadt und bekommt von einem weiblichen Operator seine Missionsziele per Funk ins Ohr gebrabbelt: Töte diesen Kommandanten, sprenge diese SAM-Stellung, laufe dorthin. Die urbanen Levels sind dabei zwar nicht allzu gross, aber immerhin offen gestaltet, sodass man durchaus mehrere taktische Möglichkeiten hat, das Ziel zu erreichen. Das Spiel bietet ungefähr ein dutzend Waffen, die nach und nach freigeschaltet werden. Neben real existierenden Schiessprügeln finden sich auch ein paar Science-Fiction-Knarren im Arsenal. Das Problem: Man kann immer nur zwei Waffen (plus ein paar Granaten und Tretminen) mit sich tragen und ist auch nicht in der Lage, die Knarren der Gegner aufzuheben. Stattdessen muss man ein säulenförmiges Waffenterminal im Level finden, wenn man seine Bewaffnung wechseln will. Dafür lassen die Gegner bei ihrem Ableben neonfarbige Icons fallen, die sowohl Munition als auch Intel (Aufklärungspunkte) wieder auffüllen. Letzteres ermöglicht den Einsatz diverser Spezialfähigkeiten, die mit dem Digipad ausgelöst werden. So kann zum Beispiel kurzzeitig Explosivmunition verschossen, ein Luftschlag angefordert oder gar ein tödlicher EMP-Impuls ausgelöst werden, der alle in der Nähe stehenden Gegner killt.

Das haben wir doch schon mal gesehen?

Ernüchterung macht sich allerdings spätestens dann breit, wenn man einen der unterirdischen Bunker der Target betritt. Auf den ersten Blick sehen diese cool und fremdartig aus (erinnert ziemlich an das Tron-Design), aber man merkt schnell: Die Anlagen sind langweilig gestaltet und es wurden immer wieder mit Copy & Paste dieselben Levelversatzstücke aneinandergeklatscht. Leider hört das Recycling hiermit nicht auf, da man oft auch die Levels an der Oberfläche zweimal durchlaufen muss, nur eben mit anderen Missionszielen.

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Alexander Boedeker


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Alexander Boedeker am 14 Sep 2011 @ 08:32
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