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Borderlands: Review

  Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 

Ein Action-Rollenspiel mit 700.000 Waffen, einem Hype und Comicoptik? Wird das gutgehen? Ob überbewertet oder süchtig machend, wir waren auf Pandora und haben eine Menge Beute mitgebracht.

Vier Gefährten sollen es sein

Willkommen auf dem fernen Planeten Pandora. In der Hoffnung auf ein besseres Leben und auf Grund von Gerüchten um Mineralienvorkommen machten sich viele Kolonisten auf den weiten Weg, diesen Planeten zu bevölkern. Doch schnell verflog die anfängliche Euphorie, denn auf Pandora gab es nichts von grossem Wert und die, die konnten, verschwanden schnell wieder. Die Wenigen, die geblieben sind, leben in chaotischen Verhältnissen und der Kampf ums Überleben ist Alltag geworden. Schlimmer noch: als nach sieben Erdenjahren Winterzeit sich langsam der Frühling anbahnte, wurde nicht nur die Vegetation aus ihrem Schlaf geholt, sondern diverse Kreaturen fingen an, die restlichen Kolonisten zu jagen. Doch immer noch suchen wackere Abenteurer nach einer sagenumwobenen Kammer, die wertvolle Alientechnologien und andere Geheimnisse bergen soll.

So kommen wir als Spieler ins Geschehen. Zur Auswahl stehen vier unterschiedliche Charaktere, die alle mit ihren speziellen Fähigkeiten ausgestattet sind. Der starke Schlägertyp Brick löst Probleme mit seinen Berserkerfähigkeiten und seiner Härte. Der Soldat Roland kann Geschütztürme bauen, und seine Kugeln machen viel Schaden. Gleichzeitig hat er eine gute Ausbildung als Heiler genossen. Lilith hat besondere Alienkräfte und kann sich unsichtbar machen, um sich so ungesehen an Feinde heranzuschleichen. Zusätzlich kann sie Schockwellen aussenden und Schilde sowie Lebensenergie schnell wieder auffüllen. Zu guter Letzt haben wir noch Mordecei mit seinem Haustier Bloodwing, einem Vogel. Dieser kann Gegner per Fernangriff zu Leibe rücken.Auch aus der Ferne kann er mit seinen speziellen Scharfschützenfähigkeiten punkten oder als Pistolero im Nahkampf ordentlich austeilen.

Jäger und Sammler

Die Hintergrundgeschichte um Pandora und die vier Auserwählten wird leider nur im Intro angerissen und man kriegt beim Spielen immer nur Schnipsel von Tonbandaufnahmen oder Erzählungen von Pandorianern. Und genau das ist eins der grössten Mankos an Borderlands. Man muss als Spieler sehr aufmerksam sein, um der eigentlich netten Story zu folgen. Das ist bedauerlich, aber zum Glück kann das Spiel mit anderen Dingen motivieren. Gespielt wird, wie derzeit beliebt, aus der Ego-Perspektive, und man schiesst und kämpft auch in guter alter Ego-Shooter-Manier. Der Rollenspielanteil ist natürlich auch vorhanden. So kann man durch Erfahrungspunkte Stufen aufsteigen, die einen stärker machen und vor allem Punkte für den Fähigkeitenbaum mitbringen. Jeder Charakter hat drei Stränge, die er aufmotzen kann. Dabei gibt auch noch Klassenmods und spezielle Artefakte zu den Spezialfähigkeiten in der Welt zu finden. Man kann auch seine Lieblingswaffengattung hochtrainieren, indem man sie fleissig benutzt.

Mit den 700.000 (!) unterschiedlichen Waffen, die man im Spiel finden kann, wird man auch immer seinen Spass haben können. Hierbei handelt es sich ausschliesslich um Schusswaffen. Und hier kommen wir auch schon zum grössten Motivator von Borderlands: die Beute! Ein Vergleich zu Diablo ist hier durchaus berechtigt. Genau wie in dem Klassiker wird man regelrecht süchtig nach Hinterlassenschaften der Gegner, Quest-Belohnungen und Kistenfunde, denn es gibt viel zu entdecken. Bessere Waffen, Artefakte, Klassenmods, Munition, Granaten, Granatenmods, Schilde, Gesundheitkits und natürlich Geld. Bei Verkaufsautomaten kann man auch von seinem hartverdienten Geld neue Ausrüstung erstehen oder Gefundenes verkaufen. Der urmenschliche Jäger- und Sammeltrieb ist es, was Borderlands so fesselnd macht. Wie damals bei Diablo eben.

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Stefan Vogel

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Stefan Vogel am 13 Nov 2009 @ 00:00
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