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Bulletstorm: Review

  Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 

Bulletstorm hat letztes Jahr auf der gamescom keinen guten Eindruck gemacht, weil es gar keinen Eindruck gemacht hat. In der rund zehnminütigen Probepartie kickten wir Gegner stupide in Kakteen, explosive Fässer oder fleischfressende Pflanzen, ohne einen Sinn hinter der aufgesetzten Wurstfabrikfassade zu erkennen. Heute wissen wir es besser - und wollen die Fleischerschürze gar nicht mehr ablegen!

Ballern mit Köpfchen

In Videospielen ballern wir ja eigentlich immer auf irgendetwas, sei es nun ein vermummter Terrorist, ein schleimiges Alien oder ein mutierter Zombie. Doch wir haben uns noch nie gefragt, wie wir unsere Kontrahenten aus den Latschen pusten. Sicher, am besten rösten wir mit einem Flammenwerfer gleich mehrere Fleischspiesse auf einmal - letzten Endes haben wir die Unholde aber auch nur gebrutzelt. Dabei könnte man doch so viel kreativer vorgehen, das Huhn also erst rupfen und häuten, bevor es auf dem Grill dörrt. Okay, mit Essen spielt man nicht, Bulletstorm aber lebt von seinen brachialen Tötungsszenarios. Blaue Bohnen spielen nur eine untergeordnete Rolle, denn wer hier nur das blanke Maschinengewehr schultert, der verpasst das eigentliche Spiel. Einen Broiler isst man schliesslich auch nicht mit Messer und Gabel!

Bulletstorm Bild
Wenn es ums Töten geht, ist Grayson Hunt dicke bei der Sache. Der struwwelige Kerl ist Weltraumpirat, säuft wie ein Loch und kommentiert seine Taten stets mit einer Mischung aus Galgenhumor und Fäkalsprache. Seinen feurigen Charme verliert Grayson auch nicht, als er erfährt, dass seine Auftragsziele gar keine waren; dass er all die Jahre unschuldigen Zivilisten auflauerte und nicht, wie er glaubte, rohen Gewalttätern. Also schwört er zusammen mit seinem schlitzäugigen Kumpanen Ishi Sato auf Rache an seinem Befehlshaber, knallt daher in das Raumschiff von General Sarrano und legt auf dem besudelten Planeten Stygia eine Bruchlandung hin. Mehr Geplänkel braucht es nicht, nur ein Arsenal fetter Wummen sowie ein Meer angriffslustiger Feinde. "Hier kommt Hammerschwanz-Jones mit der göttlichen Arschloch-Maschine!", wie Grayson Hunt sich selbst vorstellen würde.

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Mirco Kaempfer


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Mirco Kaempfer am 17 Mrz 2011 @ 13:59
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